Südafrika-bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen

Von Denis Bryll |09.09.2017

Südafrika mag für die meisten ein Traumziel sein. Mich persönlich hat diese Destination nicht so sehr gepackt. Das mag daran liegen, dass ich die wirklich interessanten Punkte, wie z.B. den Krüger Nationalpark oder die Garden Route oder den Blue-Train nicht erlebt habe.

Wüste

 Bei mir fing meine Rundreise im recht kriminellen Johannesburg an. Alle Gruppenteilnehmer sprangen zügig in den Kleinbus und wir fuhren gen Kimberly. Hier gibt es aufgrund des Diamantenrauschs das größte von Menschenhand erschaffene Loch. Der Blick auf dieses Loch ist nur mäßig unterhaltsam. So sollte es weiter gehen. Wir fuhren immer weiter in Richtung Westen. Aufgrund der anhaltenden Dürre bekamen wir die Augrabies-Fälle nur als Rinnsal zu sehen. Und auf der Safari zum stolzen Spitzmaulnashorn stellte sich heraus, dass das Tier hier im Nord-Westen Südafrikas 1972 das letzte Mal gesichtet wurde und inzwischen dort ausgestorben ist.
Beim Namaqualand hätten wir beinahe, wenn wir eine Woche früher gekommen wären, ein umwerfendes Blütenmeer in der Wüste gesehen. Jetzt war da nur noch Wüste. Langsam kamen wir in Weingebiete und das lockerte die Atmosphäre.
Die Freude auf den Besuch der Pinguine am Boulders Beach hielt nur kurz, denn die Tiere waren in der Brutzeit und sollten nicht gestört werden.
Kapstadt selbst ist nett aber nicht überragend. Einen Besuch in den Townships sehe ich nicht als Voyeurismus, sondern als sehr heilsam und sinnvoll. Das bringt einen Menschen aus unseren verwöhnten Regionen mal wieder ein wenig auf die Erde zurück und zeigt, was Armut wirklich bedeuten kann.
Der Tafelberg thront majestetisch über der Stadt. Eine Gondel bringt einen nach oben und von hier aus hat man einen wunderbaren Blick. Die berühmte Waterfront ist schön, wirkt aber wie künstlich platziert.
Der Besuch von Robben Island und die damit verbundene Besichtigung der Gefängniszelle Nelson Mandelas ist Pflichtprogramm. Ausserdem sieht man in der Nähe des Schiffanlegers eine Vielzahl von Pinguinen.
Das Kap der guten Hoffnung ist zwar nicht spektakulär, aber man hat trotzdem irgendwie ein toolles Gefühl, dort am Ende der Welt zu stehen. Der wirklich südlichste Punkt heisst allerdings Kap Agulhas.
Wer Weine mag, der sollte unbedingt diverse südafrikanische Weingüter besuchen. Das wohl berühmteste ist SPIER. Die Weine machen Spaß und können in einem schönen Ambiente verkostet werden.
Wer vor hat, selbst mit dem Mietwagen durch dieses Land zu reisen, der sollte dringend darauf achten, immer in sicheren Gebieten unterwegs zu sein. Es herrscht Linksverkehr und ein Gestzt verbietet offiziel den Verkauf von Benzin auf Kredit. Insofern ist bei  einer großen Anzahl an Tankstellen nicht die Zahlung mit Kreditkarte möglich.
 


Fazit

Natürlich ist Südafrika ein Traumziel. Wer die schönen Punkte wie den Krüger Nationalpark, Kapstadt und die Gartenroute miteinander kombiniert, wird auf seine Kosten kommen.


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