Kykladen-Inselhüpfen leicht gemacht

Von Denis Bryll |08.09.2017

Es gibt unendlich viele griechische Inseln und jede ist irgendwie anders. Die einen sind pur griechisch, die anderen haben italienische (z.B. Korfu) oder türkische Einflüsse (z.B. Kos).

Kykladen

3 oder 4 Inseln in 2 oder 3 Wochen

 Santorin ist eine besondere Perle und  gehört zu den Kykladen. Wer die Abwechslung mag, der kombiniert verschiedene Inseln während des Urlaubs. 
Beginnen kann man mit Mykonos. Mykonos Stadt ist einer der schönsten griechischen Orte, die ich kenne. Hier gibt es unzählige Gassen die zwischen den weiß getünchten Häuser herführen und man landet irgendwie immer am Meer. Ansonsten bietet diese Insel gute Sandstrände und ein ausgeprägtes Nachtleben. Das Landesinnere ist recht karg und somit nicht wirklich abwechslungsreich. Insofern reicht hier eine Zeit von maximal 7 Tagen, um das Inselhüpfen einzuleiten. 
Von hier wechselt man zu der Insel Paros. Paros ist ein Juwel und war für mich die größte positive Überraschung. Die Insel sollte mit dem Mietwagen (max. 2 Tage) erkundet werden. Der Hauptort Parikia hat noch etwas verschlafenes und am Hafen kann man frisch gefangenen, gegrillten Oktopus essen. Zuvor einen Saganaki und dazu einen gekühlten Weißwein und der Blick auf das in der Sonne glitzernde Meer. Paros ist urgriechisch und nicht mit dem Flugzeug zu erreichen. deshalb kennen es auch verhältnismäßig wenige. Von hier aus kann man einen Tagesausflug nach Naxos buchen. Naxos ist viel größer und sehr schön. Der eine Tag hat mir allerdings denoch gereicht. In jedem Fall sollte man seefest sein, denn das Boot zwischen den Inseln kann schon mal ins Schaukeln kommen. Von Paros kann man ebenso zur kleinen Nachbarinsel Antiparos übersetzten und dort einen Tag verbringen. Die Insel birgt keine großen Überaschungen. Der kleine Hauptort ist nett und Esel transportieren die Touristen hoch zu einer Höhle. Antiparos muss also nicht unbedingt besucht werden. 7 Tage Paros kann man sehr gut aushalten. Hier ist alles so entspannt und genau so soll es im Urlaub sein.
Als Höhepunkt wartet Santorin. Die besondere Insel vulkanischen Ursprungs ist mit seinen an den Rand der Caldera gebauten Orten das Postkartenmotiv schlechthin. Die einzigartigen Orte Fira, Imerovigli und Oia hängen sozusagen im Fels. Der Sonnenuntergang von Oia ist legendär. Von Fira blickt man bei einem Glas Frappé direkt in den mit Meerwasser gefüllten Krater. Wer sich einen Mietwagen nimmt, der kann auch den restlichen Teil der Insel erkunden. Die Insel hat zwar Strand, der ist hier aber nebensächlich. Man kann einen Ausflug auf einem Schiff buchen, welches langsam an der Steilküste mit seinen Orten vorbeifährt. Zum Abschluss springt man vom Boot in das tiefschwarze Wasser der Caldera und schwimmt zu den 45°C warmen Schwefelquellen von Palea Kameni.

 


Fazit

Jede Insel der Kykladen ist anders und genau deshalb lohnt der Wechsel.


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