Dubai in 48 Stunden

Von Denis Bryll |19.01.2017

Dubai

Wer nach Dubai reist, der kann was erleben. Wer den Wüstenstaat nur für 48 Stunden besucht,  der lernt diese Stadt im Zeitraffer kennen. Unser Abflug erfolgt an einem Samstagnachmittag standesgemäß mit Emirates ab Düsseldorf. Nach 6 ½ Stunden treten wir aus unserer klimatisierten Maschine in die Hitze der arabischen Nacht. Die Einreise verläuft sehr zügig und die ca. 50 km Transfer auf die Palme in das Hotel Jumeirah Zabeel Saray legen wir im Kleinbus von Arabian Adventures in ca. 45 Minuten zurück.

Das Zabeel Saray ist ein Traum, eine Oase auf der Palme. Alles ist hier wunderbar abgestimmt. Die Möbel, die Wände, die Säulen, die Gemälde... Die Zimmer sind sehr groß, sehr schön und sehr komfortabel. Das Bad ist riesig. Der Spa ist groß und edel, die Spezialitätenrestaurants präsentieren sich stimmig und fein. Die Drinks in der hoteleigenen, stylischen Voda-Bar sind perfekt gemixt und schmecken bis in den frühen Morgen.
Nur wenige Stunden später erwartet uns nach einem hervorragenden Frühstück Arabian Adventures zu einer Dünensafari. Verteilt auf drei Geländewagen geht es ca. eine Stunde stadtauswärts. Wir legen noch einen kurzen Stopp bei einer Kamelfarm ein, bevor wir mit unseren 4-Wheel-Wüstenschiffen tief durch die Dünen fegen und den Sand fliegen lassen. Rauf, runter, Schräglage und wieder rauf. Wir sehen den Himmel, den Sand, den Himmel, den Sand... wir kippen - nein doch nicht. Der Sand ergießt sich über den Wagen wie in einer Waschstraße das Wasser. Hier wird man geschüttelt, nicht gerührt. Beim Betrachten der anderen Fahrzeuge sieht man eigentlich erst, wie steil man die Dünen herab- und heraufgefahren ist. Dieser Spaß ist ein absolutes Muss für einen jeden Dubai-Besucher.
Das Mittagsbuffet des Zabeel Saray Hotels steht dem Frühstück in Nichts nach. Uns erwarten hochwertige Speisen wunderbar zubereitet.  Das Nachtischangebot ist umwerfend und geschmacklich ein Gedicht.

Wohlgenährt machen wir uns mit Arabian Adventures auf zum ersten Teil der Stadtrundfahrt. Wir fahren zur Marina-Dubai. Hier sehen wir Motorjachten umringt von Wolkenkratzern. Ein nettes Plätzchen, aber auch ein heißes Plätzchen. Wer sich aus dem klimatisierten Bus traut, muss auf den nassen Rücken nicht lange warten. Hier ist Wasser trinken nicht nur in der Wüste überlebenswichtig.
Der nächste Halt nennt sich zwar Altstadt, aber was ist schon richtig alt in dieser modernen Stadt. Gemeint ist hier nicht das ursprüngliche Dubai am Dubai Creek, sondern der älteste Teil der neuen Stadt. Hier finden wir den größten Fontänen-Brunnen der Welt und haben einen atemberaubenden Blick auf die nächste Superlative Dubais, den Burj Khalifa. Dieses Meisterwerk der Architektur ist das größte Gebäude der Welt und das neue Wahrzeichen der Stadt.
Das alte Wahrzeichen Dubais, der Burj Al Arab erwartet uns jetzt. Dieses Hotel der Jumeirah Hotelgruppe ist der Inbegriff eines Luxushotels. Der Empfang ist herzlich und stilvoll mit feinen Datteln und Rosenwasser. Hier ist in der Tat alles Gold, was glänzt. Die Einrichtung könnte man als prunkvoll bis überladen beschreiben. Wer hier wohnt, der entscheidet sich gewollt für diesen Stil verbunden mit excellentem Service und verzichtet bewusst auf den Balkon und den Strand direkt vor der Haustür. Dieses Hotel garantiert in jedem Fall "Suite Dreams".
Der Weg zum Jumeirah Beach Hotel ist nicht weit. Hier begrüßt uns der Jumeirah Chef persönlich mit eisgekühlten Getränken. Wir besichtigen sowohl die noch aktuellen Zimmer, als auch einen der bereits renovierten Räume. Das zukünftige Zimmerdesign überzeugt. Schon jetzt ist das Jumeirah Beach ein beliebtes Urlaubshotel. Nach dem Abschluss der Renovierungsarbeiten wird diese Unterkunft nochmals  an Wert gewinnen.
Das Madinat Jumeirah steht heute als letzte Besichtigung auf dem Programm. Hier wurden mehrere Hotels zu einer stadtähnlichen Anlage gebaut, die auf dem Wasserweg miteinander verbunden sind. Die Zimmer im Mina A'Salam Hotel sind sehr schön, werden aber von den Villenunterkünften des Al Qasr Hotels übertroffen. In dieser Hotelanlage fühlt man sich wie in 1001 Nacht. Hier spürt man Arabien, hier erlebt man den Orient. Wir haben das Glück, hier unser Abendessen einnehmen zu dürfen. In einer wunderbaren Atmosphäre genießen wir ein außergewöhnliches Buffet. mit köstlichen Speisen. An einer großen, personenbedienten Nachspeisevitrine können die unterschiedlichsten Dessertvariationen ausgewählt werden. Abschließend rollen wir uns noch in Richtung Hotelbar, um an der "frischen" Luft bei 30° C noch diverse Cocktails zu testen, bevor wir uns von einem Taxi wieder auf die Palme bringen lassen.

Der Morgen beginnt nach dem Frühstück mit dem Besuch des Burj Khalifa. Hier müssen aufgrund der Nachfrage für die Auffahrt zur Aussichtsplattform in 452 m Höhe genaue Zeiten gebucht und eingehalten werden. Pünktlichkeit ist hier Pflicht, denn sonst verfällt die Buchung. Einer der schnellsten Aufzüge der Welt (10 Meter pro Sekunde) befördert uns nach Oben. Dem Himmel so nah betreten wir die Terrasse und blicken auf eine Miniaturwelt. Alles von hier ist winzig klein. Der Blick ist aufgrund eines Sandsturms von vor drei Tagen immer noch getrübt. Durch den Dunst sind weder die ins Meer gebauten Palmen, noch das Projekt "Die Welt" zu sehen. Trotzdem bekommt man einen guten Eindruck und Überblick, wie die Welt von oben aussieht.
Unser Weg führt uns jetzt zum Dubai-Creek, den wir mit einer traditionellen Abra überqueren. Vom anderen Ufer aus gehen wir zum unweit gelegenen Gewürz-Souk. Hier wird gehandelt und gefeilscht, bis Safran, Vanille und alle anderen Waren für einen akzeptablen Preis angeboten werden. Von hier kommt man leicht zum Gold-Souk. Auf den ersten und auch auf den zweiten Blick hat man das Gefühl, dass hier einen mehr Gold umgibt, als die Deutsche Bundesbank als Goldreserven hat. Die Schaufenster sind voll von Gold. Man verliert leicht den Überblick. Um nicht dem Goldrausch zu verfallen, verlassen wir diesen Ort.

Es heißt Abschied nehmen. "Sind wir nicht gerade erst gelandet?". Erschöpft, aber um viele Eindrücke reicher, steigen wir in die Emirates-Maschine, lassen uns in die komfortablen Sitze sinken und lassen Dubai hinter uns.

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