Rumänien – Bukarest, Moldauklöster, Siebenbürgen, Sibiu

Von Martin Bayer |26.06.2012

Rumänien besticht eine bunte Vielfalt an Eindrücken. Während unserer 1-wöchigen Rundreise konnten wir verschiedene Regionen dieses interessanten Landes kennenlernen. Die einhellige Meinung der Gruppe: wundervoll! Per Flugzeug ging es mit Lufthansa von München nach Bukarest und gleich weiter Richtung Norden zum Schloss Peles einer Art rumänisches Neuschwanstein im Luftkur- und Wintersportort Sinaia. König Carol I. aus dem Hause Hohenzollern lies dieses faszinierende Schloss zwischen 1873 und 1883 als Sommerresidenz erbauen. Die üppig ausgestatteten Räume sind vielfältig gestaltet und dekoriert. Weiter ging die Reise nach Brasov/Kronstadt. Wahrzeichen der Stadt in den Karpaten ist das alte Rathaus am Marktplatz. Mit einem Zwischenstopp am Lacul Rossu, dem Roten See und der beeindruckenden Bicaz-Klamm fuhren wie weiter in die Bukowina zu den Moldauklöstern, welche zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Einzigartig sind die bunten Außenikonen. Ein unvergessliches Erlebnis ist die Führung durch Schwester Tatjana im Kloster Moldovita! Über den Tihuta-Pass und mit einem Mittagsstopp am Dracula-Hotel ging unsere Fahrt weiter nach Sighisoara/Schäßburg, welches auch gerne als rumänisches Rothenburg bezeichnet wird. Die kleine romantische Altstadt lädt zum Verweilen und genießen ein. Man kann innerhalb der Burgmauern z.B. in der Casa Wagner in historischen Ambiente übernachten. Lohnenswert ist die Besichtigung des Museums im Stadttor und der Aufstieg zur Bergkirche über die hölzerne Schülertreppe mit ihren 170 Stufen. Siebenbürgen ist auch bekannt für seine zahlreichen Kirchenburgen. Eine der eindrucksvollsten ist die Anlage in Biertan. Lohnenswert auch ein kurzer Stopp in Medias mit einer Besichtigung der Margarethen-Kirche. In Siebenbürgen lebt nach wie vor eine kleine deutsche Minderheit. Jedoch ist der Großteil der Siebenbürger Sachsen nach dem Fall der Diktatur abgewandert und hat ihr Glück vor allem in Deutschland versucht. Sibiu/Herrmannstadt war Europäische Kulturhauptstadt 2007. Viele der Gebäude in der Innenstadt wurden aufwändig restauriert. Die Stadt empfängt ihre Besucher mit einige Museen und vielen sehenswerten Gebäuden, wie z.B. die legendäre Lügenbrücke. Von Sibiu lohnt sich ein Abstecher nach Sibiel. Nach einem Besuch in Hinterglasikonenmuseum waren wir bei einer Bauernfamilie zum traditionellen Abendessen. Über Curtea de Arges, wo die rumänischen Könige ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, fuhren wir zurück in die Walachei nach Bukarest. In Bukarest spürt man deutlich den französischen Einfluss durch die breiten Boulevards und klassizistischen Bürgerhäuser. Das Volkshaus, das letzte große Projekt Ceausescus ist das zweitgrößte Gebäude der Welt. Natürlich gibt es noch sehr viel zu tun um Rumänien auf den Stand der westeuropäischen Länder zu hieven. Aber Rumänien hat durch seine fruchtbaren Böden und die vorhandenen Ressourcen sehr gute Möglichkeiten in kurzer Zeit den Anschluss zu finden.

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