Round the world nach Neuseeland

Von Ute Kuch |25.11.2018

Round the world nach Neuseeland

Bereits vor 33 Jahren habe ich schon einmal Neuseeland bereist und die unglaublich tollen und abwechslungsreichen Landschaften sind fest in meiner Erinnerung verankert.
Damals war es die Nordinsel, mit der Coromandel Halbinsel, der Thermalzone rund um Roturoa, Lake Taupo und Auckland, um nur einige Höhepunkte zu nennen.
Nun habe ich auch die Südinsel kennengelernt. Die Anreise erfolgte mit Singapore Airlines, zunächst 12,5 Stunden nach Singapur. Die Umsteigezeit haben wir zum ausgiebigen Shopping am Flughafen genutzt, bevor es noch mal 12,5 Stunden bis Wellington ging.

,Haere Mai- Willkommen in Neuseeland‘
Wellington erkundeten wir an einem Freitag Nachmittag, wo alle Kiwis in Wochenend – Feierlaune sind. Chillig wird dort im Karaka Café, sensationell direkt am Wasser gelegen, auf Sitzsäcken  rumgelümmelt und bei Live Musik und kulinarischen Verführungen das Wochenende eingeläutet.
Während am nächsten Tag ein Teil unserer Gruppe zu einer Food-Tour durch Wellington aufgebrochen ist, habe ich das einzigartige Naturschutz Projekt Zealandia besucht. Es handelt sich um ein riesiges 225 ha großes Gelände, was in den Urzustand renaturiert wird.
Einer der wenigen Orte in Neuseeland, in dem frei lebende Kiwi Vögel  beheimatet sind.
Nachmittags blieb noch Zeit das ausgezeichnete National Museum
‚Te Papa‘ zu besuchen. Das Museum präsentiert die Maori Kultur und vermittelt in lockerer Zusammenstellung Wissen über die Natur und Geschichte des Landes.

Am nächsten Tag brachte uns die Fähre nach einer 3,5 stündigen Fahrt durch die Cook Strait und die idyllischen Marlborough  Sounds zum Hafen von Picton auf der Südinsel.
Mit dem Bus ging es zunächst nach Blenheim, wo wir richtig aktiv wurden.
Auf Fahrrädern erkundeten wir bei strahlendem Sonnenschein die Weinregion 
Marlborough, das größte und bekannteste Weinanbaugebiet in Neuseeland. Der Fahrradweg führte mitten durch die Reben an vielen Weingütern vorbei,  wo wir die edlen Tropfen natürlich auch ausgiebig verkosteten.

Am nächsten Tag hoffte ich erstmalig in meinem Leben Wale zu sehen. Wir starteten nach Kaikoura, wo wir zu einer 3-stündigen  Walbeobachtungstour aufbrachen. Leider waren die Wale zu weit draußen, aber unser Brot wurde von Delfinen begleitet.
Viele Robben und Vögel sahen wir auf den Felsen an der Küste. 
Auf dem Weg nach Kaikoura besichtigten wir noch ein absolutes Hotel Highlight, die erstklassige Hapuku Lodge. 
Die Zimmer mit Whirlpool finden sich in luxuriösen Baumhäusern mit einer grandiosen Sicht auf die Südalpen.
Ab Christchurch setzten wir am nächsten Morgen unsere Reise mit dem TranzAlpine Zug durch die spektakulären Südalpen fort. Die fünfstündige Fahrt von der Ost- zur Westküste  bot atemberaubende Landschaftsbilder. 
In Greymouth angekommen übernahmen wir Mietwagen und fuhren zum Lake Brunner. Es gefiel uns, den Fluss Arnold über die große Hängebrücke zu überqueren und durch den Regenwald zu spazieren.

Erste Station des nächsten Tages waren die ,Pancake Rocks‘ im Paparoa Nationalpark.Die Felsformationen sehen in der Tat wie gestapelte pancakes aus.
Am frühen Morgen erlebten wir die Formationen bei lebhaftem Westwind und es war ein gewaltiges Naturschauspiel, wenn sich die Brandung an den  Felsen gebrochen hat und das Meerwasser durch die sog. blowholes in die Luft geschleudert wurde.

Die nächste Station, wo wir uns mit unseren Mietwagen wieder verabredet hatten, war die Schlucht ,Buller George‘.
Hier im Adventure und Heritage Park führt die längste Hängebrücke Neuseelands über den Buller River. 
Wir unterschätzen etwas die Zeit, die wir für die Fahrt durch die attraktive Flusslandschaft benötigten und erwarteten irgendwann nach jeder weiteren Kurve ein Hinweisschild auf unser aktionsreiches Ziel.
Doch Schilder verschandeln in Neuseeland nicht die Landschaft und so freuten wir uns, als endlich die Hängebrücke vor uns auftauchte. Tolle Fotomotive boten 
sich von der Brücke auf den unter uns liegenden wilden Buller River, über den wir mit dem Speedboat durch den Canyon rasten. Adrenalin pur!
Doch  damit nicht genug. Mit der Zipline legten wir den Rückweg über den River in rasantem Tempo zurück.

Die weitere Fahrt führte uns zu den Nelson Lakes, wo wir in der Alpine Lodge St. Arnaud bestens verpflegt wurden.

Am  folgenden Morgen brachen wir sehr früh von Nelson in den
Abel Tasman Nationalpark auf.
In Kaiteriteri standen schon unsere Kayaks bereit, mit denen wir durch die felsigen Küstenstriche, rund um den Split Apple Rock, zu malerischen goldenen Stränden paddelten.

Mit dem Bootsshuttle kreuzten wird durch die türkisblauen Gewässer und verließen das Schiff in Anchorage, um mitten durch den Regenwald zu wandern und beeindruckende Ausblicke auf die bezaubernden Buchen zu genießen.

Eine letzte Nacht in Nelson und von dort mit Air New Zealand
via Auckland und Los Angeles nach London. Noch ein kleiner Hüpfer mit der Lufthansa über den Kanal und wir landeten wieder in Frankfurt.

Ich habe viel erlebt und gesehen und dennoch weiß ich:
In diesem wunderschönen Land am anderen Ende der Welt warten noch viele Abenteuer und wahnsinnig schöne Orte, die erkundet werden wollen.



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