Myanmar,Birma,Burma - eine Zeitreise nach Asien

Von Ute Kuch |04.10.2017

Myanmar

Wer Myanmar bereisen möchte, um sich selbst ein Bild vom Land der Pagoden zu machen, sollte es bald tun. Noch findet man dort Volksgruppen, deren Leben sich seit Jahrhunderten kaum verändert hat. Durch die politische Veränderung offnet sich das Land zunehmend und seit die Condor Rangoon im Direktflug anfliegt, wird nach und nach der Tourismus erweitert und die Modernisierung Einzug halten.

Ich habe Myanmar bereist, als es noch keinen Handyempfang gab, keine Bankautomaten und keine Kreditkartenakzeptanz - eine Zeitreise durch das alte Asien. Aufgrund der politischen Situation und der vorherrschenden Armut hatte ich mir die Bevölkerung verhalten vorgestellt. Doch das Gegenteil war der Fall; die Leute waren freundlich, neugierig, interessiert, wirkten zurfrieden und entschleunigt. Sie liessen sich gerne fotografieren, sogar die Mönche im Kloster lächelten gerne in die Kamera.

Meine Reise startet in Yangon (Rangoon), wo es viele Pagoden zu besichtigen gibt. Besonders eindrucksvoll ist die 2500 Jahre alte Shwedagon-Pagode. Die Pagode ist mit 60 Tonnen Blattgold ausgekleidet und hinterlässt vor allem im Licht der Abendsonne einen unvergesslichen Eindruck.

Nächster Tag: Bagan - Abflug bereits um 6:15 Uhr mit Air Bagan. Erscheint stressig, ist es aber nicht. Fliegen in Myanmar ist einfach wie Busfahren. Der örtliche Reiseleiter kümmert sich um die Bordkarten und das Gepäck finden die Reiseteilnehmer im nächsten Hotel vor, auch wenn es evtl. erst mit der nächsten Maschine mitkommt. Es kommt nichts weg, alles funktioniert.
Das Flugzeug ist das beste Verkehrsmittel, denn Straße und Zug sind nicht zu empfehlen. Die Organisation der Reise sollte man unbedingt einem renommierten Reiseveranstalter überlassen, von Reisen auf eigene Faust rate ich ab.

In Bagan startet die Stadtbesichtigung mit dem Besuch des lokalen Marktes. Die Händler dort sind schon mit Touristen vertraut und wer westliche Dinge gegen landestypische Souvenirs , wie z.B. Jadeschmuck, eintauschen möchte, dem empfehle ich Parfüm- oder Kosmetikproben zu sammeln, die sind sehr begehrt von der weiblichen Bevölkerung.
Den Sonnenuntergang über Bagan vom Dach eines Tempels zu erleben, zusammen mit vielen Einheimischen, ist ein Erlebnis für sich.

Eine Flugstunde und anschließende Busfahrt entfernt, liegt der Inle See. Mit dem Boot über den See zu tuckern, das Volk der Inthas bei ihrer einzigartigen Technik des Fischfangs zu beobachten, durch deren schwimmende Gärten zu fahren, als auch die einfachen Stelzenhäuser der Seebewohner zu sehen, ist wirklich eine Reise in eine andere Zeit.
Wer hochwertige Souvenirs erstehen möchte, wird beim Besuch einer Seidenweberei fündig oder kauft die faszinierenden Lackarbeiten, deren aufwendige Herstellung ebenfalls zu besichtigen ist.

Im Anschluss an eine Rundreise durch Myanmar gehört unbedingt ein Badeaufenthalt an dem wunderschönen Ngpali Beach. Unter schattenspendenden Palmen liegen an einem weißen Traumstrand einige luxuriöse Hotelresorts, wo man wunderbar relaxen und die Eindrücke der Reise Revue passieren lassen kann.

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