Chile und Osterinsel

Von Sylvia Mierau |09.12.2016

eine Reise an des entfernteste Ende der Welt

Schon der Flug im neuen Dreamliner der LAN Chile brachte uns entspannt auf den südamerikanischen Kontinent. Der Landeanflug in Santioago de Chile am nächsten Morgen, das erste Highlight, denn der Blick aus dem Flieger auf die knapp 7000m hohen Anden im Sonnenaufgangslicht bleibt unvergessen!        

Chile, das längste Land der Erde, ist 4300km lang und reicht damit über 38 Breitengrade. Das ist so weit wie von Norwegen bis in die Sahara hinein, um es in einem europäischen Maßstab zu setzen. Dafür hat es eine Durchschnittsbreite von nur 180km!        

Wir wohnten in jeder chilenischen Destination in den wunderbaren luxeriösen Explora Hotels. Explora steht übersetzt für Entdeckung und eröffnet eine Reiseerfahrung der ganz besonderen Art. Bei Explora Hotels sind grundsätzlich alle Airport Transfers inklusive, auch wenn diese durchaus mal 5 Stunden wie in Punta Arenas dauern können. Es gibt ein fantastisches, hochwertiges all inklusive Konzept, mit einheimischer, regionaler hochwertiger Küche ( die Quinoa Gerichte sind Gaumenfreude pur!) ALLE Ausflüge sind im Hotelpreis inkludiert und hierbei hat man täglich die Qual der Wahl! Bis zu 30 verschiedene Ausflüge werden täglich angeboten und abends an der offenen Bar bei einem Cocktail oder leckerem chilenischem Wein von den Guides vorgestellt! Von kurzen bis mehrtägigen Wanderausflügen in eigene Nationalparks der Hotels, wo sich kein anderer Tourist aufhält bzw. wenn Eintritt zahlen muss, über Reitausflüge auf den eigen, gezüchteten, wunderbaren Pferden, bis zu Bootsausflügen. Alles inklusive und es bleibt kein Wunsch offen!!! Sehr gut geschulte, englisch sprachige Reiseführer begleiten einen den ganzen Tag und zeigen die beeindruckende Umgebung, Flora und Fauna, und bringen einem auch die Kultur des Landes nahe.          

Nach einer unkomplizierten Einreise und ausfüllen einiger kurzen Formulare ging es gleich weiter zum angrenzenden Domestic Terminal und in den Norden des Landes, nach Calama, Hauptflughafen für die unbeschreiblich schöne Atacama Wüste.         Nach einer wundervollen ersten Nacht unter dem blinkenden Sternenhimmel der Atacama Wüste entschied sich unsere Gruppe am nächsten Tag für eine Wanderung im eigenen Nationalpark der Explora Hotels. Stahlblauer Himmel, rote Erde und grünes Schilfgras welches sich sacht im Wind der Wüste wiegte war eine traumhafte Kulisse für diesen Ausflug! Nachmittags machten wir eine kurze Wanderung im Valle de la Luna. Der Spaß kam nicht zu kurz als wir auf einer ca. 300m hohen „Sanddüne“ ankamen und dann wie die Kängurus hüpfend uns in die Tiefe bewegten! Eine unvergessliche Rutschpartie!        

Überraschung am nächsten Morgen! SCHNEE!!! In der Atacama Wüste!!! Seit über 40 Jahren hatten die Einheimischen dieses Ereignis nicht mehr gesehen! We are the lucky ones!!!    

Bevor sich die Einheimischen aus Santioago und anderen Landesteilen auf den Weg nach San Pedro de Atacama machten um sich dieses unglaubliche Ereignis an zu schauen, flogen wir nach Patagonien, in den Süden des Landes.        

In Punta Arenas wurden wir wieder von den Minivans der Explora Lodge am Airport abgeholt und machten uns auf den 5 stündigen Transfer zur Lodge mitten im Torres del Paine Nationalpark. Aber dieser Transfer ist nicht langweilig oder anstrengend wie man das zuerst meinen könnte. Es ist ein Ausflug in die atemberaubende Landschaft Patagoniens!    

Erst unendlicheWeiten mit nichts als Weide und Graslandschaft, bis am Horizont die unglaublichen Berge auftauchen! Plötzlich waren wir mitten drin! Als hinter einer Bergkuppe die drei Torres auftauchten, mit einem glasklaren Bergsee und einer Herde Guanakos davor wurde auch der letzte Nichtfotograf unserer Gruppe nervös.... Im Dunkeln kamen wir bei Lagerfeuer in unserer gemütlichen, modern-rustikalen Lodge an und checkten in Zimmer ein, die von einer großen Fensterfront dominiert wurden.          

Am nächsten Morgen, noch im Bett liegend, wußte ich dann auch warum.... DAS Panorama werde ich mein Leben lang nicht mehr vergessen, zu sehr hat sich der türkise Lago Pehoe mit den drei Torres und unzähligen Gletschern Hintergrund zum rosafarbigen Sonnenaufgang in mein Gedächtnis eingebrannt! Und diesen Blick genießt man aus dem BETT!!!!        

Nach einem gesunden und reichhaltigem Frühstück entschied ich mich für einen Reitausflug am Vormittag. Durch wunderbare Landschaft, immer die Torres im Hintergrund im Blick, ging es auf ruhigen, aber nicht zerrittenen Pferden durch die Ebene. Der Gaucho zeigte uns Kunststücke auf seinem Pferd und bei einem Mate Tee in der Reiterkammer erzählten uns die Gauchos von ihrem Leben – früher und heute. Sie sind sehr stolze Menschen und den Mate Tee, den sie einem zubereiten sollte man mit Ehre und Genuß annehmen!    

Nachmittags stand noch eine kürzere Wanderung in kleinerer Gruppe auf dem Programm. Highlight hier, wir beobachteten aus sicherer Entfernung durch Zufall, wie sich ein riesiges Schneebrett an einem Gletscher löste und mit Getöse in die Tiefe rutschte. Was für eine Lawine es mit sich zog......    

Dann hieß es auch im unglaublichen Patagonien leider wieder Abschied nehmen und noch einmal über Santiago umsteigen zum letzten und mystischsten Ziel dieser Reise: der Osterinsel!        

Geopraphisch die einsamste Insel der Welt liegt sie rund 3800km vor dem Festland im südamerikanschen Pazifik. Trotz der Entfernung zu Chile lohnt sich der Weg hier her und hat man schon einmal die weite Reise bis nach Chile angetreten, sollte die Osterinsel auf keinen Fall im Programm fehlen!!!        

Berühmt ist Rapa Nui, wie die Einheimischen sagen, sicher für die Maois. Sie stehen noch heute für das „steinerne Schweigen“, denn man kann sie typisieren, vermessen und ihr Gewicht berechnen, aber mehr verraten sie uns nicht! Steinerne Zeugen mit überdehnten Ohren, Nasen und Kinnladen, kantiger Stirn und dünnen Lippen. Sie blicken mit ihren trotzigen Gesichtern in die Ferne, aus der einst die Vorfahren der Inselbewohner kamen. Warum sie aufgestellt wurden, wie sie bewegt wurden.... es bleibt eines der letzten mystischen Geheimnisse dieser Welt!          

In unserer Explora Lodge mit weitem Blick auf den Pazifik lieh ich mir ein Fahrrad und machte mich auf den Weg ein paar dieser faszinierenden Plattformen zu besichtigen. Die schönsten sind sicher:Ahu Tongariki, Ahu Tahai und Ahu Akivi.    

Nachmittags führte unser Guide uns zum „Geburtsort“ der Moais, an die Hänge des Rano Raraku Kraters mit seinen 394 Moais. Hier wurden sie aus der Erde „geschnitzt“.    

Der nächste Tag begann mit einer Wanderung auf den Rano Kao Krater. Ein etwas anstrengender Aufstieg, der allerdings mit einem unglaublichen Aus- und Einblick auf den Kraterboden und den dahinter glitzernden Pazifik für alles entschädigt! Zur anderen Seite konnten wir noch einen wunderbaren Blick über die kleine, grüne, mystische Osterinsel werfen und uns damit von einem bezaubernden Land mit sehr unterschiedlichen Landschaften verabschieden.    

Am nächsten Morgen flogen wir mit LAN Chile und einer ihrer 4 wöchentlichen Verbindungen von der Osterinsel über Santioago zurück nach Frankfurt.    Eine faszinirende, einmalige Reise ging zu Ende, bleiben werden auf ewig die unbeschreiblichen Eindrücke dieses facettenreichen Landes!                  


Fazit

ONCE IN A LIFETIME ??? ICH KOMME WIEDER !!!


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