Wien - Städtetrip
Von Tina Trares |21.08.2025
Wien ist die Hauptstadt Österreichs und die größte Stadt des Alpenlandes.
Man kann mit dem Flugzeug, Zug oder Auto anreisen.
Ich war schon 5 Mal in Wien, sowohl mit dem Zug, Flugzeug als auch im Rahmen einer A-Rosa Kreuzfahrt.
Wien ist mit seinen Sehenswürdigkeiten perfekt für einen Städtetrip.
Hier die wichtigsten Sehenswürdigkeiten:
Schloss Schönbrunn mit Tiergarten
Schloss Schönbrunn mit Tiergarten gehört zu den Top-Sehenswürdigkeiten Wiens. Das barocke Schloss mit dem riesigen Schlossgarten befand sich über Jahrhunderte im Besitz der Habsburger und war Sommersitz der kaiserlichen Familie. Hier residierten Kaiser Franz Joseph und seine Kaiserin Sisi. Das Schloss Schönbrunn lädt zu einer Reise in die Vergangenheit ein, da sich die gesamte Anlage heute noch weitestgehend im historischen Originalzustand befindet. Wenn Sie einmal auf den Spuren Sisis wandeln möchten, dann empfehle ich die sogenannte Grand Tour (40 Räume, ca. 60 Minuten)! Tipp: Wenn Sie sich nicht stundenlang anstellen wollen, dann die Eintrittskarten vorab im Internet bestellen. Der Schlossgarten ist kostenlos. Hier kann man den ganzen Tag verbringen. Ein weiteres Highlight ist der Tierpark Schönbrunn. Der älteste Zoo der Welt liegt inmitten der kaiserlichen
Sommerresidenz. Ich habe den ganzen Tag im Zoo verbracht.
Wiener Hofburg
Die Wiener Hofburg ist ein kleines Universum innerhalb der Stadt. Mit prächtigen Palais, versteckten Höfen und vielen historischen Geheimnissen, die es zu entdecken gilt. Jahrhundertelang war sie das Machtzentrum der Habsburger. In der Hofburg ist der unschätzbar wertvolle imperiale Reichtum
verwahrt – zu bestaunen in den Kaiserappartements und in der Schatzkammer. Aber die Hofburg ist alles andere als nur Vergangenheit: Nach wie vor ist sie das politische Zentrum des Landes, umgeben von stillen Gärten, lebendigen Museen und pulsierenden Bildungseinrichtungen. Und – was selbst die meisten Wiener nicht wissen – die Hofburg ist, gemessen an ihrer Nutzungsfläche, das größte Schloss der Welt! Heute residieren der Bundespräsident, der Kanzleramtsminister und die Staatssekretäre der
Republik in der Hofburg. Zudem beherbergt die Hofburg Institutionen wie die Spanische Hofreitschule oder die Österreichische Nationalbibliothek. Sisi-Fans sollten das Sisi-Museum ansteuern. Aber auch die Kaiserappartements und die Silberkammer, eine umfassende Sammlung kaiserlicher Gebrauchsgegenstände, können besucht werden und begeistern.
Stephansdom
Der Stephansdom (eigentlich Domkirche St. Stephan zu Wien) mit der größten Glocke des Landes liegt im Herzen der Stadt und ist das Wahrzeichen der Donau-Metropole. Der Südturm als Hauptturm ragt 136 Meter in den Himmel. Der Stephansdom ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Der Eintritt ist
frei, aber es können nur einige Bereiche kostenlos besichtigt werden. Für die unzähligen (kunst)historischen und architektonischen Höhepunkte wie die Gemälde, Altare und unzählige Skulpturen im Dom wird eine Führung per Audioguide für etwa 6,00 Euro angeboten. Die beiden Türme bieten eine beeindruckende Aussicht über die Wiener Innenstadt. Für dieses Erlebnis müssen Sie auch einen Eintritt bezahlen. Der Aufzug zur Pummerin auf den Nordturm kostet ca. 6,00 Euro. Für den Südturm sind zwar nur etwa 6,00 Euro fällig, dafür müssen Sie aber die 343 Stufen zu Fuß bewältigen. Wenn Sie lieber hinab- statt hinaufsteigen, sollten Sie die Katakomben im Rahmen einer
Führung (ca. 6,00 Euro) besichtigen. In der Bischofsgruft stehen die Urnen der Habsburger, auch das Grabmal Kaiser Friedrichs II aus rotem Marmor ist per Führung zugänglich. Eines ist ganz klar am Stephansdom führt kein Weg vorbei.
Wiener Prater
Der Wiener Prater ist ein Vergnügungspark. Auf einer sechs Quadratkilometer großen Auenlandschaft stehen jahraus, jahrein unzählige Fahrgeschäfte. Zu den Top-Sehenswürdigkeiten gehört der Wurstelprater mit dem Wiener Riesenrad als Wahrzeichen. Gebaut wurde das Riesenrad 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I. Damals war es mit 65 Metern Höhe eines der größten Riesenräder der Welt. Der Prater lockt jährlich rund drei Millionen Besucher an und hat viel mehr zu bieten als nur das historische Riesenrad. Achterbahnen, Geisterbahnen, Autoscooter und unzählige andere Fahrgeschäfte und Stände machen aus dem Prater ein Vergnügen für die ganze Familie. Ganz ehrlich: Das sollte man nicht verpassen.
Wiener Rathaus
Mit einer Höhe von 103 Metern und der neogotischen Fassade gehört das Wiener Rathaus ganz sicher zu den beeindruckendsten Rathäusern der Welt. Rund um den Rathausplatz unter Bäumen tummeln sich im Sommer unzählige Besucher und genießen die einmalige Atmosphäre. Die gesamte Anlage ist aber auch sehr schön. Lange Bänke laden die Besucher zum Verweilen ein. Der Park wird im Sommer gerne von den Einheimischen genutzt. Überall ist hier was los. Kein Wunder bei diesem schönen Ort. Ein Besuch des Rathauses gehört zum absoluten Pflichtprogramm jeder Wien-Reise. Durch die zentrale Lage ist das Rathaus mit Bus und Bahn leicht zu erreichen. Auch eine Führung durch das Rathaus ist sehr empfehlenswert.
Naschmarkt
Der Naschmarkt ist der bekannteste Markt der Stadt. Rund 120 Stände und Lokale verwöhnen den Besucher mit einem bunten kulinarischen Angebot aus Obst, Gemüse, Käse, Fisch, Wurst und anderen Köstlichkeiten aus allen Regionen der Welt. Als ich über den Naschmarkt geschlendert bin, kam ich nicht daran vorbei, die eine oder andere Leckerei zu probieren. Genau das macht den Naschmarkt auch aus. Mit leeren Händen wird hier sicher niemand nach Hause gehen. Das Preisniveau ist allerdings sehr hoch, schließlich ist der Naschmarkt inzwischen ein absoluter Hotspot für Touristen. Dann solltest auch du ihn unbedingt aufsuchen. Leider bieten auch viele Händler oftmals die gleichen Waren an. Obwohl der Naschmarkt in den vergangenen Jahren an Glanz verloren hat, sollte ein Besuch trotzdem auf jeder Wien-Reise auf dem Programm stehen.
Sacher Hotel
Zu jedem Wien-Besuch gehört es, zumindest einmal eine Sacher-Torte zu probieren. Wo könnte man das besser als im Hotel Sacher im Sacher Café in der Kärtner Straße? Die Sacher-Torte existiert in ihrer heutigen Form seit 1832 und ist sicher die berühmteste Torte der Welt. Schokoladenkuchen, Marillenmarmelade und eine edle Kuvertüre machen die Torte zu dem, was sie ist. Ein Gaumenschmaus, der leider nicht ganz billig ist. Aber hey, wie oft ist man schon in Wien?
Naturhistorische Museum
Das Naturhistorische Museum zählt zu den bedeutendsten Naturmuseen der Welt und ist eines der größten Museen in Österreich. Insbesondere bei schlechtem Wetter bietet sich ein Besuch im Naturhistorischen Museum an. Schon die Fassade imponiert. In den Ausstellungsräumen gibt es dann
von Saurierskeletten über Mineralien bis hin zu prähistorischen Artefakten allerlei zu entdecken. An einem Regentag ist das Museum definitiv der perfekte Ort für einen interessanten und unterhaltsamen Nachmittag.
Museumsquartier
Kunstbegeisterte Besucher werden im Museumsquartier Wien fündig. Auf dem riesigen Areal finden sich etwa die Kunsthalle Wien für internationale zeitgenössische Kunst, das Leopold Museum mit Werken der Wiener Moderne und des österreichischen Expressionismus. Im Innenhof wird’s im Sommer am Abend immer recht voll. Am Abend verwandelt sich der Innenhof in eine große Chillout-Zone. Es gibt einige Bars und Cafés.
Albertina
Die Albertina ist ein Kunstmuseum in Wien. Dort findet man eine der bedeutendsten grafischen Sammlungen der Welt. Die Sammlung ist im Palais Erzherzog Albrecht. Das ist eine historische Residenz der Habsburger.
Wiener Staatsoper
Die Wiener Staatsoper, das „Erste Haus am Ring“, ist eines der bekanntesten Opernhäuser der Welt und befindet sich im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt.
Kulinarisches
Auch kulinarisch hat Wien eine Menge zubieten zum Beispiel Apfelstrudel, Kaiserschmarn, WIener Schnitzel uvm. Mein absolutes Highlight ist das Restaurant Figlmüller, dort gibt es das Original Wiener Schnitzel mit Erdapfel-Voglersalat. Für mich ein absolutes MUSS, wenn ich in Wien bin. Da das Restaurant sehr beliebt ist, empfehle ich eine Reservierung vorab, ansonsten muss mit langen Wartezeiten gerechnet werden. Das erste Mal war ich ohne Reservierung dort und musste knapp 2 Stunden warten. Aber es lohnt sich auf alle Fälle.
Eine weitere Empfehlugn für alle Weinliebhaber ist der Wiener Heurige.
Den echten Wiener Heurigen, in dem ausschließlich Wiener Wein ausgeschenkt wird, erkennt man am Föhrenbuschen und an einer Tafel mit dem Wort „Ausg’steckt“, das gleichzeitig anzeigt, wenn das Lokal geöffnet ist. Das Wort „Heuriger“ bezeichnet aber nicht nur das Lokal selbst, sondern auch den Wein vom aktuellen Jahrgang, der traditionell bis zum 11. November (Martini) so genannt werden darf. Neben dem süffigen, offenen Schankwein bieten die Wiener Heurigen ihren Gästen aber auch feine Bouteillenweine, die den Sortenreichtum und das spezielle Wiener Klima widerspiegeln und eine entsprechende Glas- und Tischkultur. Und manchmal, mit etwas Glück, hört man in den lauschigen Gärten oder heimeligen Stuben sogar noch die „lebende Musik“…
Fazit
Wien ist immer eine Reise wert. Die Stadt hat kulturell sowie kulinarisch sehr viel zu bieten. Auch im Umland gibt es vieles zu entdecken.
Gerne berate ich Sie, damit auch Sie sich von der Schönheit dieser Stadt überzeugen können.
Ihre Tina Trares
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