In 4 Monaten einmal quer durch Australien – Geheimtipp Tasmanien
Von Franziska Filgertshofer |18.07.2024
Sydney, das Great Barrier Reef und die Whitsundays hat man sofort im Kopf, wenn man an Australien denkt. Allerdings sollte man auch Tasmanien nicht vergessen!
Was bei uns noch fast als Geheimtipp gilt, ist der Lieblings-Urlaubsort der Australier.
Tasmanien ist bekannt für seine ausgedehnte und unberührte Natur. Regenwälder, spektakuläre Berglandschaften, schroffe Klippen und vieles mehr erwartet Sie auf der Insel vor Australiens Südküste. Auch das Klima ist milder als auf dem Festland und die Landschaft erinnert etwas an Irland.
Gelandet bin ich in Hobart, der Hauptstadt des Inselstaates Tasmanien.
Hobart eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für Tagesausflüge im Süden der Insel. Aber auch Hobart selbst ist ein kleines, süßes Örtchen, mit Hafen und einigen netten Pubs.
An unserem ersten Tag ging es mit dem Bus auf den Mount Wellington, den Hausberg von Hobart. Von dort aus kann man spektakuläre Ausblicke über die Tasman-Halbinsel genießen. Wer möchte kann auch die ein oder andere Wanderung unternehmen.
Abends haben wir zufälligerweise erfahren, dass man aktuell die Südlichter sehen kann – und wir hatten Glück: Als es richtig dunkel geworden ist, konnten wir die lila-grünen Lichter sehen! Auf dem Rückweg haben wir dann sogar noch Wallabies entdeckt, die durch die Gärten gehoppelt sind. Besser hätte der Tag gar nicht enden können.
Nach ein paar aufregenden Tagen in Hobart, ging es für uns weiter nach Launceston, in den Norden Tasmaniens. Auf dem Weg dorthin steht noch die berühmte Wineglass Bay auf dem Programm. Der Strand zählt als einer der schönsten Strände.
Aber auch im Norden Tasmaniens gibt es einiges zu erleben. Morgens geht es zum Frühstück nach Sheffield, einem kleinen aber ganz schönen Örtchen. Die Berge, Palmen, kleinen Häuschen, vielen Cafés und die besonderen Gemälde auf den Hauswänden haben uns sofort begeistert. Anschließend erreichen wir unser eigentliches Ziel, den Mount Cradle. Auch hier kann man zwischen einfacheren Spaziergängen und etwas anspruchsvolleren Wanderungen wählen. Heute war das Glück wieder auf unserer Seite – hier oben im Westen gibt es im Jahr nur knapp 30 Sonnentage, und wir hatten einen davon erwischt! Ganz am Ende unserer Wanderung konnten wir sogar einen Wombat beobachten, der sich in unserer Nähe durch die Felder geschlichen hat. Wombats sind aber nicht die einzigen Tiere, die man in dieser Gegend finden kann. Wer nicht aufpasst, verliert sein Essen an den frechen „Black Currawong“, einem wirklich schlauen Vogel.
Fazit
Tasmanien ist beispielsweise von Melbourne aus ganz einfach zu erreichen. Mit der Fähre oder per Flug geht es auf die kleine Insel. Ich bin sehr froh, dass ich dort war und dieses schöne Fleckchen Australiens kennenlernen durfte.
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