Südafrika, Botswana, Namibia, Simbabwe - 4 Länder in 7 Tagen und 12 neue Stempel im Pass

Von Antje Kunisch |22.02.2017

Südafrika, Botswana, Namibia, Simbabwe - 4 Länder in 7 Tagen und 12 neue Stempel im Reisepass...

Im Dezember 2016 war ich einer der glücklichen Teilnehmer einer kurzen, intensiven und unvergesslichen Reise nach Südafrika. 
 
Von Frankfurt ging es mit einer super lustigen South African Airways-Crew nach Johannesburg.  
Leider war der Flieger nicht ganz pünktlich und wir flitzten in „Usain Bolt- Manier“ mit unseren Koffern durch den Flughafen zur nächsten Kofferaufgabe, durch mehrere Sicherheitskontrollen und ab in den nächsten Flieger. 
Dieser sollte uns direkt nach Skukuza in den Krüger Nationalpark bringen. 50 Minuten später empfing uns der Busch mit typisch afrikanischen Temperaturen und die Zivilisation war in Null-Komma-Nichts vergessen. 
Unser Abenteuer sollte beginnen...    

In unserer ersten Unterkunft, der „Rhino Post Safari Lodge“, wurden wir, wie überall auf dieser Reise, super herzlich und mit einem großen Lächeln empfangen.    
Ein erster leckerer südafrikanischer Lunch und dann ging es schon zum „Plains Camp“ der Lodge.  Die ersten Tiere ließen auf der Fahrt ins Camp nicht lange auf sich warten.    
Das Plains Camp – 4 Zelte im Stil der Kolonialzeit. „Jenseits von Afrika Feeling“ pur. Leider kam Robert Redford nicht vorbei um mir die Haare zu waschen.
Mitten in der Natur, Tiere an jeder Ecke, ( viele auch für uns nicht sichtbar, vielleicht auch zum Glück... ), Strom nur über Generatoren und die Taschenlampe am besten immer griffbereit…    
Kurz frisch machen und der erste Game Drive in der Kombination mit einer Walking Safari sollten uns noch näher in das „Afrika-Feeling“ versetzen. Die Walking Safaris sind eines der absoluten Highlights im „Rhino Plains Camp“.     
Die erste halbe Stunde schaut man ständig mit einem etwas mulmigen Gefühl nach rechts und links. Aber irgendwann vertraut man dem Ranger und dem Fährtenleser und genießt es einfach nur. Natürlich lässt sich ein gewisser Adrenalinpegel nicht verleugnen. Was passiert, wenn plötzlich ein Nashorn, ein Elefant oder was auch immer, um die Ecke kommt und man eben zu Fuß ist, quasi auf Augenhöhe und nicht in einem schützenden Auto sitzt? Deshalb darf man nie die Gruppe verlassen und muss alle Anweisungen der Ranger befolgen, sonst kann es wirklich mal mehr als nur spannend werden. Auf jeden Fall ein Erlebnis, dass ich nie vergessen werde!!!  

Der frühe Vogel…. In einem Safari-Camp wird man in der Regel immer gegen fünf Uhr morgens geweckt. Ein schneller Tee oder Kaffee und dann geht es auch schon los. Morgens und abends sind die Tiere am aktivsten und die Chancen alle „Big Five“ zu sehen, sind dann einfach am größten. Mittags ist es einfach zu heiß und auch die Tiere genießen Ihre Siesta.

Ein weiteres und völlig unerwartetes Highlight unseres 2. Game Drives sollte die Begegnung mit einer absolut bewundernswerten Frau sein: „ Heidi Hetzer“ auf einer ihrer letzten Etappen ihrer zweijährigen Weltreise. 80 Jahre und einfach nicht zu stoppen. Man staunt wirklich nicht schlecht, wenn man einem Oldtimer im Krüger Nationalpark begegnet und dann noch mit Berliner Autokennzeichen. Ein kurzes erfrischendes Gespräch, ein paar Selfies und dann musste sie weiter. Denn bei Dunkelheit ist es Privatpersonen nicht erlaubt, selbst im Park zu fahren.    
Ein weiterer Abend mit köstlicher afrikanischer Küche, einem Gin Tonic am Lagerfeuer und spannenden Gesprächen sollte der perfekte Ausklang unseres kurzen aber intensiven Erlebnisses im Krüger Nationalpark sein.    

Am nächsten Tag ging es zurück in die Zivilisation und eine perfekte Unterkunft für eine Zwischenübernachtung auf der Weiterreise innerhalb Südafrikas erwartete uns. Die „Olivers Lodge“ in White River. Eine kleine Lodge mit herzlichen Gastgebern, gemütlichen individuellen Zimmern und sensationeller Küche. Ein perfekter Ort zum Entspannen und Verarbeiten der ersten Eindrücke. Und wer nicht nur entspannen möchte, kann auch gern den Golfschläger auf dem direkt angrenzenden Golfplatz schwingen.     

Früh am Morgen geht es nach Nelspruit, ab in den nächsten Flieger nach Johannesburg und dann weiter mit einer anderen Maschine nach Kasane, Botswana. Kurz die Einreiseformalitäten erledigen, um wenige Minuten später am Sambesi-River schon wieder auszureisen, und dann am gegenüberliegenden Ufer des Flusses in Namibia einzureisen. Und das alles immer in kleinen „Büros“, teilweise irgendwo im Busch, die einen über die strengen Einreiseabläufe in Europa lächeln lassen.    

Mit einem kleinen Boot tauchen wir ein in die einzigartige Welt des Sambesi Flusses. Elefanten, Nilpferde, Krokodile, Warzenschweine, Leguane und Vögel in allen Farben und Größen, lassen nicht lange auf sich warten. Unsere Kameras laufen bereits im Dauermodus.    
Unser Heim für die nächsten zwei Nächte erwartet uns, die „Chobe Princess“- ein Hausboot. Klein, einfach aber fein. Eine herzliche und sehr umsichtige Crew nimmt uns in Empfang, gibt uns eine Einweisung über die Verhaltensregeln und Abläufe auf dem Boot, bevor es auf den nächsten Game Drive geht. Allerdings passiert das ganze hier mit Tenderbooten.
Mit gemäßigter Geschwindigkeit gleiten wir über den Fluss und lassen die Ruhe und Einzigartigkeit auf uns wirken. Ich glaube, der nächste Foto-Chip ist schon wieder voll, bevor wir diesen tollen Tag bei einem sensationellen Sonnenuntergang und einem köstlichen Dinner ausklingen lassen.
Auch am nächsten Tag genießen wir den Fluss in seiner tierischen Vielfalt, bevor es schon wieder heißt, Abschied nehmen, ausreisen in Namibia, einreisen in Botswana, ausreisen in Botswana und einreisen in Simbabwe.    
Denn in Simbabwe erwarten uns unser nächsten Reisehighlight mit tosendem Rauschen; die „Victoria Fälle“. 
Unsere Unterkunft, das koloniale mehrfach ausgezeichnete „Victoria Falls Hotel“ liegt nur einen kurzen Fußmarsch von den Wasserfällen entfernt. Leider sollen wir auch gleich nach unserer Ankunft an den Fällen erfahren, was es heißt, wenn es in Afrika regnet. Gefühlt kommt es von unten, oben und den Seiten. Das war`s mit trockenen Schuhen für die nächsten zwei Tage.
Durch den starken Regen konnten wir leider teilweise nicht wirklich viel sehen, aber die Ausmaße dieses spektakulären Naturereignisses konnten wir erkennen und werden es trotzdem in unserem Gedächtnis behalten.    

Am nächsten Morgen geht es zu unserem letzten Stopp, die „Victoria River Falls Lodge“. Ein perfekter Abschluss. Eine wundervolle Lodge am Zambezi Fluss.
Das Gefühl im Busch zu sein, aber doch nicht weit entfernt von der Zivilisation, kann man so gar nicht richtig in Worte fassen.    
Eine liebevoll gestaltete Lodge, mit großzügigen und harmonisch wunderschön eingerichteten Zelten. Wenn man Glück hat bekommt man auf seiner eigenen Terrasse auch mal Besuch von Elefanten, die ihren Durst gern am Whirlpool stillen.     Eine letzte River-Safari, ein letztes Abendessen und so langsam wird uns bewusst, dass unser kurzer afrikanischer Traum schon zu Ende geht.    

Ob nun eine Reise nur nach Südafrika, mit all seinen Facetten oder eine Kombination aus zwei oder mehreren Ländern, AFRIKA ist auf jeden Fall eine; nein mehrere Reisen wert.    

Ich weiß, ich komme wieder!!!... und Sie mit meiner Hilfe auch!

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