Manuela Heckenbichler DERPART Reisebüro Rade,
Kehl

Queen Mary 2 - Eine englische Lady

Von Manuela Heckenbichler |31.08.2018

Eine Kurzreise mit der Queen Mary 2 erwartet mich. Da ich bereits schon die Gelegenheit hatte einige andere Schiffe auszuprobieren, war ich besonders gespannt, was mich auf der englischen Lady erwartet.

Ich möchte heute keine Fakten aneinander reihen, wie groß das Schiff ist oder wie viele Kabinenvarianten es gibt usw. sondern möchte ich Sie mit auf meine Reise nehmen, um Ihnen zu berichten, welche Eindrücke ich an Bord sammeln durfte.

Die Anreise mit British Airways von Frankfurt nach London geht ruckzuck, so das man auch bei einer 4tägigen Tour durch die An- und Abreise keine Zeit verliert. Gerade für Trips übers Wochenende wirklich ein Tipp, da man mit speziellen Angeboten ein richtiges Schnäppchen machen kann. Die Tour von Southampton nach Hamburg ist für Kreuzfahrten Einsteiger geeignet und auch für alle die einmal die Queen Mary 2 erleben möchten.  

Nach einer gemütlichen Fahrt erreiche ich auch den Hafen von Southampton. Hier konnte ich den ersten Blick auf die Lady werfen, die imposant in der Werft lag. Die Queen Mary 2 strahlt eine ruhige Eleganz aus, mit der auch nur ein Oceanliner beeindrucken kann.  Auch bei der Hafenausfahrt muss man gleich an die Passagiere der Titanic denken, wie sie sich ,auf dem ersten und modernsten Oceanliner zu dieser Zeit, auf den Weg machten, um den Atlantik zu überqueren.    

An Bord merkt man, dass die Lady dazu gebaut wurde, um die Transatlantik Passage zu fahren, das Schiff gleitet ruhig über das Wasser und selbst der Seegang bringt die Queen Mary nicht aus der Ruhe. Normalerweise habe ich selbst immer Probleme mit dem Innenohr, aber das erste Mal konnte ich ohne eigenen Seegang über die Gänge laufen.    

Die Kabinen strahlen eine einfache Eleganz aus. Ein Traum ist auf jeden Fall das himmlische Bett. Auch lässt der eigene Housekeeper keine Wünsche offen, jeden Abend ist das Bett so vorbereitet, dass man sich nur noch hinfallen lassen kann.  Sehr empfehlenswert ist in der Nacht mit offener Balkontür zu schlafen, um sich vom Wellenrauschen in den Schlaf begleiten zu lassen.     

Die Kabinen strahlen eine einfache Eleganz aus. Ein Traum ist auf jeden Fall das himmlische Bett. Auch lässt der eigene Housekeeper keine Wünsche offen, jeden Abend ist das Bett so vorbereitet, dass man sich nur noch hinfallen lassen kann. Sehr empfehlenswert ist in der Nacht mit offener Balkontür zu schlafen, um sich vom Wellenrauschen in den Schlaf begleiten zu lassen.  

Was man sehr schnell merkt an Bord, sind die Einflüsse der verschiedenen Gästenationen an Bord. Die Lady ist ein sehr internationales Schiff. Als ich an Bord war, waren es 44 verschiedene Nationen! Hier kommen Engländer, mit Australiern ins Gespräch, sowie Deutsche mit Gästen aus Asien. Die Stimmung ist sehr leger und sehr locker. Kunden unterschiedlicher Klassen, treffen aufeinander und ich war sehr davon fasziniert, wie toll diese Atmosphäre auf einen selbst wirkt. Sobald man auf der Queen Mary zu Gast wird, bleibt die Zeit stehen und man beginnt langsam zu Entschleunigen und lässt sich mitnehmen von dem Treiben der einzelnen Nationen.

Tagsüber kann man seine Freizeit selbst einteilen, man hat Gelegenheit am Hafen von Bord runterzugehen, Sport zu treiben oder sich im Wellness Bereich verwöhnen zu lassen. Auch ein Highlight ist es, der Tea-Time beizuwohnen. Das wird an Bord richtig zelebriert. Auch beeindruckt das Schiff mit seiner imposanten Bücherei, die viele internationale Schätze verbirgt.        

Sobald es Abend wird kann man beobachten, wie das ganze Schiff sich für das Abendessen schick gemacht hat. Damen die tagsüber in legerer Alltagskleidung an Bord spazieren gingen, trifft man am Abend in bodenlangen Kleidern, die Herren im Anzug. Man merkt richtig, dass es allen Gästen Spaß und Freude bereitet, sich für das Abendessen stilvoll zu kleiden und schön zu machen. Ich hatte erst die Befürchtung, dass an Bord alles ein wenig steifer von statten geht. Aber ich wurde überzeugt, dass man selbst eine Vorfreude für das Abendessen entwickelt.        

Da ich die Gelegenheit hatte hinter die Kulisse der Küche zu schauen, ist es noch beeindruckender, welches Gedicht die Speisen an Bord sind. Die Küchencrew arbeitet Hand in Hand über verschiedene Stationen, um am Morgen, am Mittag und am Abend dem Gast Köstlichkeiten zu zaubern. Ich denke zaubern ist hier wirklich das richtige Wort. Als Gast wird man von den unterschiedlichsten Nationen am Platz bedient. Alle Kellner strahlen eine unheimliche Freundlichkeit, sowie eine Freude an Ihrer Arbeit aus. Das Personal ist sehr gut geschult, egal ob es um Speiseempfehlungen geht oder welcher Wein zum Essen passt. Hier bleiben keine Wünsche unerfüllt.        

Auch am Abend nach dem Essen, hat man die Gelegenheit den Abend stillvoll ausklingen zu lassen. Sie es beim traditionellen Standardtanz im Queens Room oder zu moderner Musik in der Schiffseigenen Diskothek. Wem nicht zum Tanzen zu Mute ist, setzt sich einfach in einer der vielen Bars und lauscht dem Klang der Musik.    

Ich wache in Hamburg auf. Die Queen Mary 2 hat den Hambuger Hafen erreicht. Nun endet die Reise mit der englischen Lady und es ewartet mich eine reibungslose Heimfahrt mit der Deutschen Bahn.


Fazit

Mein Fazit der Reise: Ich habe die Zeit auf der Queen sehr genossen und werde die Reise in Erinnerung behalten. Vielleicht werde ich nochmals die Gelegenheit haben, mit der Queen zu reisen.


Mit vielen lieben Grüßen aus Kehl,
Manuela Heckenbichler

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