Miami und Karibikkreuzfahrt

Von Sarah Normann |22.11.2017

Am 13.03. ging es mit der Lufthansa nonstop von Frankfurt nach Miami. 10:10 Stunden dauerte der Flug.

Die Immigration ging auch recht fix, und nachdem wir unsere Koffer in Empfang genommen hatten, mussten wir eine etwas längere Strecke zu Fuß zurücklegen, um zur Bahn zu gelangen, die zu den Autovermietern raus fährt.

Alle Anbieter sind etwas außerhalb vom Flughafen angesiedelt.

Da ich bei Alamo bereits online eingecheckt hatte, konnten wir direkt in die Garage gehen und mussten uns nicht an einen Schalter begeben.

Dort erwartete uns die erste Überraschung.

Wir hatten einen Midsize SUV gebucht, aber es war keiner da. So bekamen wir ein Upgrade auf einen Fullsize SUV.

Ich suchte mir dann den Kleinsten aus der Reihe raus, da ich noch nie mit so einem großen Auto gefahren bin. Ein Chevrolet Traverse in Schwarz wurde es dann.

Auf unserem Tablet hatte ich dann wieder meine App "Navigon USA" geladen und dann tippten wir die Anschrift unseres Cottages ein und los ging es.

In Miami sind wir privat untergekommen. 
Um genau zu sein, haben wir in Coconut Grove gewohnt.

Jetlag geplagt sind wir am nächsten Tag um 05:00 Uhr aufgestanden. Wie gut, dass wir uns selbst verpflegen konnten. So mussten wir nicht lange auf unser Frühstück warten. 

Gegen 10:00 Uhr machten wir uns dann in Richtung Florida City auf. Florida City liegt ca. 45 km südlich von Miami und dort gibt es das Florida Keys Outlet. 
Um dort hinzugelangen fährt man den Highway 1. Da der so voll gewesen ist, sind wir über eine Stunde dort runter gefahren. 

Nachdem wir erfolgreich eingekauft hatten, machten wir uns auf den Rückweg.
Auf dem Weg hielten wir noch bei CVS, Marshalls und Target an. Bei Target besorgten wir noch ein paar Lebensmittel und einiges, was sonst noch so auf meiner Einkaufsliste stand.

Da die Fahrerei so viel Zeit in Anspruch nahm, sind wir dann doch nicht mehr zu der Everglades Alligator Farm gefahren. Gegen 16 Uhr sind wir dann zurück im Cottage gewesen und haben uns erstmal was zu essen gekocht und das war es dann auch für den Tag.

Auch am zweiten Tag stand shoppen auf unserer Liste. Vormittags fuhren wir zu Walmart. Auf Yelp suchte ich mir den Markt mit den besten Bewertungen raus. 3200 NW 79th St. Dieser ist 16 km nördlich von uns gewesen. Dort hin brauchten wir ca. 20 Minuten. 

Nachdem wir auch hier wieder erfolgreich eingekauft hatten, fuhren wir rüber nach South Beach. Wir haben ganz im Norden der Insel angefangen und fuhren dann runter bis zum Ocean Drive. Vorbei an der Versace Villa und den Art Deco Häusern. 

Zurück ging es dann über den Mc-Arthur-Causeway, durch das Brickell Viertel zurück nach Coconut Grove. Gegen 15 Uhr sind wir wieder im Cottage gewesen und machten uns etwas zu essen. Am frühen Abend machten wir uns dann zu Fuß auf den Weg, um die Umgebung zu erkunden. Coconut Grove ist wirklich wunderschön. Hat so ein Südstaaten Flair. Überall findet man die schönsten Bäume, Pflanzen und Palmen. Außerdem sind überall Fahrradwege und man kann wunderbar zu Fuß gehen.
Man trifft sogar an fast jeder Ecke einen oder mehrere freilaufende Pfaue. 

Am 16.03. sind wir gegen 10 Uhr zum Vizcaya Museum and Gardens gefahren. Das liegt ca. 5km vom Cottage entfernt. 

Parken könnt Ihr am Museum kostenlos, der Eintritt kostet 18 USD pro Person. Senioren ab 62 und Kinder bekommen einen Rabatt.

Der Besuch lohnt sich wirklich. Das schlossartige Gebäude, die Parkanlage und die wahnsinnige Aussicht aufs Meer und die Skyline sind einmalig. Ca. 2 Stunden hielten wir uns dort auf und danach fuhren wir zum Bayside Market. Der Market befindet sich direkt am Meer und am Hafen von Miami. Parken könnt Ihr am einfachsten im dazugehörigen Parkhaus. Zuerst ging es für uns zu Bubba Gump Shrimps. 
Wohin auch sonst.

Dort aßen wir dann zu Mittag. Danach bummelten wir noch etwas und fuhren nachmittags zurück zum Cottage. Den Abend verbrachten wir dann am Coco Walk. Der Coco Walk ist die "Vergnügungsmeile" von Coconut Grove und nur 500 m vom Cottage entfernt.  

Freitagmorgen packten wir unsere Koffer und um 11:00 Uhr mussten wir das Cottage verlassen. Dann mussten wir das Auto wegbringen bevor wir zum Hafen fuhren. Ich hatte mir eine Station in der Nähe des Hafens raus gesucht. 100 Chopin Plaza. Den Alamo Schalter findet ihr im Intercontinental Hotel. Das Auto wird einfach an der Seite geparkt, dann kommt jemand von Alamo, checkt alles und man kann weiter. Taxen stehen auch direkt vor der Tür. Wir nahmen eins zum Hafen. 11 USD plus Tipp. 
Mehrere Schiffe standen im Hafen. Nicht nur unsere Navigator of the Seas, sondern auch noch die Disney Magic, die Enchanted of the Seas und die Norwegian Sky.

Da ich ein Member bei Royal Caribbean bin, durften wir auch schon ab 11:30 Uhr einchecken. Um 12:30 Uhr waren wir bereits an Bord und schauten uns erstmal um.

Ich bin bereits das zweite Mal an Bord der Navigator of the Seas gewesen. Essen gingen wir im Windjammer Café. Das ist das Buffet Restaurant auf all den RCL-Schiffen.

Danach war unsere Kabine auch fertig. Gebucht hatten wir die günstigste Innenkabine. 3019. Leider keine gute Wahl, wie sich in der Nacht raus stellte. 

Um 16:30 Uhr mussten dann alle zur Musterstation und an der Rettungsübung teilnehmen. 

Um 17 Uhr legten wir ab. Raus aus dem Hafen, mit Blick auf Fisher- und Star Island und den anderen Inseln, sowie an dem Strand von South Beach steuerten wir Haiti an.

Samstag verbrachten wir den ganzen Tag auf See. Das Wetter spielte leider nicht ganz so mit. Es war sehr windig und teils regnerisch, aber warm. An dem Tag passierte nicht viel. Wir verbrachten den ganzen Tag auf einer Liege am Pool.

Am Sonntag kamen wir dann auf Haiti an. Genauer gesagt auf Labadee. Diese kleine Halbinsel gehört der Reederei und ist rein auf Fun und Action ausgelegt. Von der längsten Zip Line an einem Strand, über Rutschen, Jetskis und was man sonst noch alles auf dem Wasser machen kann, ist alles vorhanden. Es gibt auch ein Restaurant, wo das Essen im Preis enthalten ist. Die Getränke müssen bezahlt werden oder sie sind im Preis enthalten, wenn man eins der Getränkepakete gebucht hat.

Um 17:00 Uhr legten wir dann ab und verbrachten den nächsten Tag wieder auf See. 

Dienstags kamen wir dann auf Curaçao an.
Heutzutage ist Curaçao für seine Ölraffinerien, seine kulturelle Vielfalt und seinen holländischen Kolonialstil bekannt. Außerdem ist Curaçao ein Paradies für Taucher. 

Das Schiff legt direkt in Willemstad an, sodass man schnell zu Fuß in der Stadt ist. Willemstad ist in zwei Teile geteilt. Die weltbekannte Floßbrücke bringt einheimische und Besucher von der einen auf die andere Seite. 

Bei regem Schiffsverkehr kann man aber auch mit der Fähre rüber fahren. 
Wir verbrachten einige Stunden in der quirligen Stadt. Wir sind sehr erstaunt gewesen, welche Geschäfte dort zu finden waren. Läden, die man aus Europa und aus den USA kennt, wie zum Beispiel: Mango, Thommy Hilfiger, Victoria's Secret usw. 

Mittags gönnten wir uns noch einen Drink im "Iguana" bevor wir uns wieder auf den Weg zurück zum Schiff machten. Bevor man auf das Hafengelände kommt oder nachdem man das Hafengelände verlässt, kommt man am Casino von Willemstad vorbei. Dort findet man viele Shops, gemütliche Cafés und Restaurants zum Verweilen und man trifft auch auf Leguane.

Den Nachmittag verbrachten wir dann am Pool und um 19:00 Uhr legten wir ab.

Am nächsten Tag kamen wir um 07:00 Uhr morgens auf Aruba an. Auch hier entschieden wir uns, einfach Oranjestad auf eigene Faust zu erkundigen. Man liegt auch hier wieder direkt mit dem Schiff in der Stadt an. Außerhalb des Hafens warten jede Menge örtliche Agenturen und bieten Inselrundfahrten zu humanen Preisen an.

Vorbei an einem pinken "Palast", einem Shopping Center, vorbei am Casino fanden wir die Einkaufsstraße. Auch hier waren wir wieder überrascht. Zara, Mango, Victoria's Secret, adidas usw. fanden wir dort. Wer vor hat auf den ABC Inseln Schmuck und Diamanten zu kaufen ist genau richtig. Alle 50 Meter findet Ihr einen Juwelier und die überschlagen sich mit Angeboten. Durch die Stadt fährt der "Trolley". So eine Art Hop on Hop Off Bus, nur auf Schienen. Hier die nächste Überraschung: Die Fahrt ist kostenlos. Das nutzten wir natürlich aus.

Wir schlenderten etwas durch die Stadt und nach ein paar Stunden gingen wir zurück auf das Schiff. 

Das letzte Ziel unserer Reise ist Bonaire gewesen. Bonaire ist auch ein Teil der Niederländischen Antillen und ein Tauchparadies. Die umliegenden Riffe werden geschützt und gehören zu den besten Schnorchel- und Tauchgebieten der Welt. Um 07:00 Uhr legten wir an. Als wir vom Windjammer Café auf Kralendijk schauten, erwarteten wir nicht viel, denn groß ist das Städtchen nun wirklich nicht. Eher verschlafen. Allerdings muss ich sagen, dass es mir dort mit am besten gefallen hat. Es gibt viele kleine Geschäfte, einen Kunstmarkt und kleine Restaurants und Cafés. Die Einheimischen sind wirklich alle künstlerisch begabt und bieten tolle, handgefertigte Schätze an. Leider kann man nicht viel davon mit nach Deutschland nehmen. Wir bummelten ein paar Stündchen durch den Ort und gingen einen leckeren Eiscafé in Ginas Eisdiele trinken. Die Landeswährung sind US Dollar, daher mussten wir hier nicht ständig umrechnen, sowie auf Curaçao und auf Aruba. Im Süden der Hauptstadt Kralendijk befindet sich der bekannte Pink Beach, den wir leider nicht besucht haben. Dort hat sich das bekannteste Tier der Insel niedergelassen. Der Flamingo. Mittags zog es sich dann langsam zu und wir gingen zurück aufs Schiff. 

Die letzten beiden Tage der Kreuzfahrt verbrachten wir wieder auf See.

Da unser Rückflug nach Frankfurt am 26.03.17 erst um 17:00 Uhr ging, entschieden wir uns über Royal Caribbean am Abreisetag eine Stadtrundfahrt in Miami mit anschließenden Flughafentransfer zu buchen. 59 USD pro Person hat die Tour gekostet.

Mit etwas Verspätung ging es um 09:00 Uhr am Hafen in Miami los und um 13:00 Uhr sind wir am Flughafen gewesen.

Zuerst fuhren wir nach South Beach. Dort standen uns 20 Minuten zur freien Verfügung. Danach ging es mit dem Bus durch Downtown, Coconut Grove und Coral Gables bis nach Little Havanna. In Little Havanna hatten wir 45 Minuten zur freien Verfügung und dann brauchten wir nur noch 10 Minuten bis zum Flughafen. 
 

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