Uganda

Von Bernd Martin |27.04.2025

Im Mai 2024 hatte ich die Möglichkeit an einer außergewöhnlichen Reise nach Uganda teilzunehmen.
Uganda, ein Land welches von vielen Afrikareisenden zu Unrecht vergessen wird. Eine gute Infrastruktur mit meist asphaltierten Straßen in gutem Zustand, nette und freundliche Menschen, Unterkünfte in fast allen Kategorien.

Anreise und Ankunft

Nach einem Nachtflug mit Ethiopian Airlines kamen wir am Vormittag in Entebbe am Victoriasee an. Unser Gästehaus The Petals in Kampala lies keine Wünsche offen. Am Nachmittag besuchten wir den Botanischen Garten wo uns am Eingang bereits eine Affenfamilie begrüßte.

Nashornaufzuchtstation und Murchison Falls Nationalpark

Am zweiten Tag ging es per Jeep Richtung Murchison Falls Nationalpark. Wir besuchten auf dem Weg gegen Mittag die Nashornaufzuchtstation „Ziwa Rhino Sanctuary“, wo wir bei einer Fußpirsch mehrere der Dickhäuter aus nächster Nähe beobachten konnten. Danach ging es weiter zu den Murchison Fällen und später für zwei Nächte in die Murchison River Lodge.
Der nächste Tag war eine ganztägige Safari. Es ging erst per Jeep und später mit einem Boot quer durch den Murchison Falls Nationalpark. Wir haben unter anderem an diesem Tag alle Big Five gesehen. Ich hätte nicht gedacht in Uganda solch eine Vielfalt an Tieren beobachten zu können.

Kibale Nationalpark

Nach einer weiteren Nacht in der Lodge direkt am Nil, ging es weiter entlang des Albertsees wo wir am anderen Ufer die Demokratische Republik Kongo sehen konnten, zum Kibale Nationalpark.
Der Folgetag war ein weiterer Höhepunkt der Reise. Erst lernten wir in einem Dorf verschiedene Handwerke, Sitten und Bräuche der Einheimischen kennen und am Nachmittag ging es zum Schimpansen Trekking. Leider fing es leicht an zu regnen, die erfahrenen Ranger wussten jedoch wo sich eine Gruppe der Menschenaffen aufhielt. Die Begegnung mit den uns so ähnlichen Lebewesen war faszinierend.

Bwindi Nationalpark

Die Höhepunkte sollten nicht aufhören. Weiter ging es am Queen Elizabeth Nationalpark vorbei über den Äquator Richtung Süden (jetzt zu Teil auch über unbefestigte Straßen) in den Bwindi Nationalpark.
Dort nahmen wir am Morgen des 10. Mai an einem Gorilla Trekking teil. Dies war das absolute Highlight der Reise. Wir sahen die sanften Riesen von den Bäumen zu uns herunter klettern, wie sie sich durch den Dschungel bewegten und am Ende wieder verschwanden. Solche Momente vergisst man sein ganzes Leben nicht.

Die letzten beiden Tage

Am vorletzten Tag ging es mit einem Kleinflugzeug vom Kihihi Airstrip zurück nach Entebbe, was allein ein faszinierendes Erlebnis ist und weiter nach Addis Abeba. Dort hatten wir am Abend ein schönes Programm mit eiheimischen Tänzen und Kulturbeiträgen.
Eine Stadtrundfahrt in der Hauptstadt Äthiopiens war der letzte Programmpunkt unserer wunderschönen Reise. Wir besuchten u.a. das Nationalmuseum, den Meskel Square und den Entoto Park.


Fazit

Eine faszinierende und spektakuläre Reise geht nach 10 Tagen zu Ende. Unganda, ein Land voller Höhepunkte freut sich, Euch empfangen zu können. Aber auch Äthiopien, was wir selbst nur kurz kennengelernt haben, ist sicher ein vielfältiges und interessantes Reiseland.


Annette von ASE sowie den Mitarbeitern der Agenturen möchte ich ganz herzlich danken, Sie haben diese Reise erst ermöglicht.

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