Virginia Beach & Washington DC

Von Christopher Gilke |13.07.2018

WASHINGTON DC & ALEXANDRIA

Nach ca. 9 Stunden Flug ab Frankfurt erreichten wir die Ostküste der Vereinigten Staaten. Unser erstes Ziel war Washington D.C., die Hauptstadt der Vereinigten Staaten. Der Flughafen stahlt den Charme der 60erJahre aus, denn das Hauptterminal des Dulles International Airports wurde bereits im Jahre 1962 eröffnet. Die Mobile Lounges sind fahrbare Warteräume, die die ankommenden Gäste zum Hauptterminal bringen und prägen das Vorfeld. Früher konnten Gäste direkt mit einer solchen Lounge zu Ihrem Flugzeug gelangen. So ist es kein Zufall, dass die Einstieghöhe genau auf der Höhe einer Flugzeugtüre der Boeing 707 ist.

Am Mietwagenzentrum des Flughafens angekommen, nahmen wir unseren bereits in Deutschland gebuchten Alamo Mietwagen entgegen und fuhren zu unserem Hotel in Alexandria.

Alexandria ist ein kleines Hafenstädtchen und liegt nur 12 km südlich von Washington. Washington selbst erreicht man per Wassertaxi oder ganz unkompliziert mit dem Bus. Die Altstadt bietet neben größeren Geschäften auch kleine Boutiquen, gemütliche Cafés und großartige Restaurants. Gerade abends, lädt ein gemütlicher Bummel durch Alexandria ein. Gemütliche Pubs, stylische Restaurants oder einfach nur am kleinen Hafenpier verweilen. Für jeden ist das richtige dabei. 

Wir bezogen das "The Alexandrian Hotel" an der Hauptstraße des historischen Viertels Alexandrias. Das Hotel ist einige gute Mischung zwischen historischen Design und modernen Komfort. Die Parkgarage im Kellereignet sich perfekt für unseren Mietwagen. Zum Hafen sind es nur 5 Gehminuten und der Farmers Market ist nur auf der anderen Straßenseite. Mein Tipp: Einmal am Farmers Market die großartigen selbstgemachten Spezialitäten als Frühstück genießen.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Wassertaxi von Alexandria nach Washington D.C.

Historisch wertvoll und bis heute politisch bedeutsam: Washington D.C. liefert eine Vielzahl von Gebäuden, Denkmälern und Sehenswürdigkeiten, die gleichermaßen aufgrund ihrer Geschichte und Aktualität viele internationale Besucher magisch anziehen. Die Abkürzung D.C. steht übrigens für den Bundesdistrikt District of Columbia. Der Distrikt ist kein Bundesstaat und gehört auch zu keinem Bundesstaat, sondern ist dem Kongress der Vereinigten Staaten direkt unterstellt. Die Stadt ist zudem nach George Washington benannt. Er war der erste Präsidenten der Vereinigten Staaten.

Mit dem Boot in der Hauptstadt angekommen, bestiegen wir den HopOn-/Off Bus von "Big Bus" und begaben uns auf eine erste Erkundungstour durch die Stadt. Unser Guide Tom Thomson (Ja er hieß wirklich so) zeigte uns alle Highlights der Stadt. Am Lincoln Memorial machten wir unseren ersten Fotostop. Der Blick über den spiegelglatten See, den wir aus dem Film Forrest Gump kennen, zum Washington Monument ist sehr beeindruckend und liefert garantiert ein schönes Foto. 

Vorbei an den vielen Museen des Smithsonian Institut, dem Jefferson Memorial und dem National Air and Space Museum war unser nächster Halt das wahrscheinlich bekannteste Gebäude unserer Tour: Das "Weiße Haus". Es ist Amtssitz und offizielle Residenz des Präsidenten mit seiner Familie. Leider ist eine Besichtigung für ausländische Gäste aktuell nicht möglich. So bleibt nur ein Blick über den maximal gesicherten Zaun ins Oval Office.

Nach einem Picknick am Capitol Hill hatten wir den Besichtigungstermin für das Capitol. Vergessen Sie nicht alle Messer, Getränke oder auch Schokoriegel aus Ihren Taschen zu räumen. Bestenfalls nehmen Sie fast gar nichts mit ins Capitol. Die Sicherheitskontrollen sind schärfer als am Flughafen. Nachdem man aber drinnen ist, ist schon die erste Eingangshalle imposant. Nach einem kurzen Einführungsfilm wartet der Guide auf unsere Gruppe und führ uns durch das Capitol. Das Highlight ist natürlich die Kuppelhallte mit Ihren Malereien der amerikanischen Geschichte. Auch erfahren wir hier, welche Originalskulptur Matt Groening  (Serie: Die Simpsons) für die Skulptur Jebediah Springfields inspirierte.

Nach dem Capitol, fuhren wir über den hippen Stadtteil Georgetown zum Arlington Friedhof. Der Nationalfriedhof Arlington ist einer der 139 Nationalfriedhöfe in den Vereinigten Staaten. Der Friedhof wurde 1864 errichtet. Mit über 260.000 Beisetzungen seit seinem Bestehen ist der Nationalfriedhof in Arlington der zweitgrößte Friedhof der USA. Das Areal umfasst knapp 250 ha. 

Den Abend ließen wir bei einer Dinner Cruise auf dem Potomac River ausklingen.

VIRGINIA BEACH

Am Nächsten Morgen machten wir uns auf den knapp 3-stündigen Weg nach Virginia Beach. Nach Kultur und Geschichte ist der wunderschöne, 45 km lange Sandstrand von Virginia Beach eine willkommene Abwechslung. Virginia Beach liegt in der gemäßigten Zone. Das bedeutet, die Sommermonate Juli und August können sehr heiß werden mit Temperaturen um die 40 Grad. Im Winter hingegen kann es auch mal schneien. Dafür bleibt Virginia Beach meistens von den Ausläufern der Hurrikans verschont. In Virginia Beach findet man kilometerlange Strände, eine lebhafte Strandpromenade, eine riesengroße Auswahl an Hotels (in allen Preiskategorien) und ein breites Angebot für jeden Urlaubstyp. Sportbegeisterte freuen sich über die Golfplätze, die Wanderwege und die Wassersportmöglichkeiten. Während unserem Aufenthalts durften wir das Aquarium besuchen, unternahmen eine absolut empfehlenswerte Kajaktour zum Delfine beobachten. Besonders überrascht waren wir vom liebevoll arrangierten Military Aviation Museum. Mit einem deutschen Hangar ist dieses gerade auch für deutsche Gäste mit Geschichtsinteresse eine besondere Adresse. Nach einem traumhaften Sonnenuntergang an der Uferpromenade oder dem Pier, warten unzählige Nachtclubs, Discotheken und Bars für alle Musikrichtungen. 

Untergebracht waren wir für drei Nächte in dem Hilton Virginia Beach Ocean Front. Das Hotel beeindruckt durch seine Lage direkt am Strand, einen Infinity Pool auf dem Dach und eine Skybar. Ebenso verfügt das Hotel über einen Innenpool, ein Spa und ein Fitness Center. Besonders gut gefallen haben mir die Zimmer mit Balkon und Meerblick. Von hier hat man einen traumhaften Blick auf den endlosen Strand, die Promenade, das Meer und die wunderschönen Sonnenaufgänge. Der Aufpreis für die Zimmer mit Meerblick lohnt sich! 

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