Bem-vindo auf den Azoren

Von Andrea von Hoff |27.12.2017

Ist man im Schwarzwald oder in Östereich oder doch mitten im Filmset von Jurassic Park?

Mit der Azores Airlines direkt aus Frankfurt lande ich auf dem kleinen, gemütlichen Flughafen von Ponta Delgada der Hauptstadt der größten Insel der Azoren – auf Sao Miguel. Unser Flugzeug ist das Einzige weit und breit, daher kommt unser Gepäck auch besonders schnell über das Gepäckband in die Ankunftshalle.

Auf dem Weg zum Bus denke ich noch: „… wie gemütlich hier alles zugeht …“ und dieser Eindruck wird sich in den kommenden Tagen nur noch verstärken, denn auf den Azoren gibt es laut Reiseleiter Hugo nur zwei Gangarten: langsam gehen und herumstehen.

Mit dem Bus geht es los in Richtung Hotel. Der erste Eindruck der Insel ist meines Erachtens so ganz untypisch für Südeuropa. Es ist alles sehr, sehr ordentlich, die Häuser in einem sehr gepflegten Zustand, die Architektur puristisch, gerade Linien dominieren und entlang der Autobahn gen Osten findet man viele neu erbaute Ein- bzw. Mehrfamilienhäuser wie aus einem Katalog. Auf den Straßen, entlang der Autobahn … kein Müll, ich bin schwer beeindruckt.

Wir verlassen die Autobahn und fahren in unser etwa 20 Minuten vom Flughafen entferntes Hotel namens Caloura Resort Hotel, einem 4-Sterne-Haus an einer vulkanischen Steilküste mit traumhaftem Blick auf das Meer und später auf spektakuläre Sonnenuntergänge. Das Haus an sich ist vom ersten Eindruck her in den späten 90-ern stehengeblieben, Teppichboden in den Zimmern, die Farbe beige dominiert und die eine oder andere Sitzgruppe im Foyer könnte mittlerweile ausgetauscht werden. Trotzdem ist dieses Hotel traumhaft für Ruhesuchende, Wanderer und Naturliebhaber. Warum? Das erzähle ich Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch.

Auf unserer ersten Tour geht es über Ribeira Grande zu der einzigen Teeplantage der EU. Hier findet man verschiedenste Sorten Schwarz- oder Grüntee. Hier muss man einen Stopp einlegen und vielleicht sieht man Arbeiter, die gerade mit der Teeernte beschäftigt sind.

Auf den Azoren leben 70.000 Kühe, das hätte ich so nie erwartet. Wo man fährt und läuft sieht man weidende Kühe. Sowieso denke ich manchmal, ich könnte hier auch im Schwarzwald sein, oder bei Jurassic Park oder in Österreich. Es ist unglaublich wie sattgrün hier die Vegetation ist, teilweise wie im Dschungel. Dafür verantwortlich ist der, immer mal wieder, einsetzende Regen. Damit sollte man auf den Azoren immer rechnen.

Weiter geht es nach Furnas, ein Ort in einem Vulkankrater mit 7 km Durchmesser. Diesen Krater mit seinem Kratersee Lagoa das Furnas kann man vom Aussichtspunkt Pico do Ferres aus überblicken. Ein weiteres Highlight ist der Parque Terra Nostra. Hier kann man in warmen Thermalquellen baden. Der Höhepunkt sind die heißen Erdlöcher neben dem Kratersee. Hier wird in großen Töpfen, 7 bis 8 Stunden lang, der traditionelle Eintopf „Cozido das Furnas“ gegart, den es dann im „Alten Casino“ zu essen gibt. Sehr fleischlastig aber sehr lecker.

Ein Schauspiel darf man auf gar keinen Fall verpassen: Lagoa das Sete Cidades ist ein See im Krater von Sete Cidades. Der See besteht aus zwei Teilseen, nämlich dem größeren Nordteil Lagoa Azul (portugiesisch für ‚blauer See‘) und dem kleineren Südteil Lagoa Verde (portugiesisch für ‚grüner See‘), die durch einen schmalen Durchlass miteinander verbunden sind, über den eine Straßenbrücke führt. Der Blick vom Kraterrand auf den See gilt als eine der größten Attraktionen auf der Insel Sao Miguel.


Fazit

Es gibt viel zu entdecken und dies war nur die eine Insel. Die Azoren bestehen aus 9 größeren und mehreren kleinen Inseln, die man wunderbar miteinander kombinieren kann. Mein Tipp: kommen Sie unbedingt im Juli und August auf die Azoren, dann erleben Sie die ganze Insel als Blütenmeer aus Hortensien. Diese Blume wächst hier quasi überall, nicht nur in den Gärten sondern auf den Feldern und am Straßenrand, ob als Busch, Baum oder Hecke.


Habe ich Sie neugierig gemacht, dann sprechen Sie mich gern an.

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