Sport live erleben - Formel 1 in Barcelona

Von Axel Duhr |15.03.2013

Packenden Sport live erleben - Formel 1 und FC Barcelona

ein Wochenende in Barcelona

Anfang März hat der Winter ganz Deutschland noch fest in seinem eisigen Griff. Höchste Zeit also, mit einem Kurztrip nach Barcelona etwas für die sonnenentwöhnte Seele zu tun. Zweck der Reise, die von DERTOUR Sport live unterstützt wurde, ist das Kennenlernen der katalanischen Mittelmeer-Metropole sowie der dort statt findenden Großveranstaltungen der Formel 1 bzw. des Fußballs. Die Flugzeit, z.B. mit Lufthansa ab Frankfurt, beträgt nur ca. 1,5 Stunden.

Nach Ankunft in der zu Füßen der Pyrenäen liegenden Stadt ist eine Stadtrundfahrt zu empfehlen, die der ersten Orientierung dient. Schnell sind die Sympathien geweckt, denn städtebaulich ist Barcelona hochinteressant: Ein ansprechender Mix aus Tradition und Moderne, urbanem Leben und sakraler Einzigartigkeit und nicht zuletzt aus großzügigen Parks und lebendigen Wohn/Geschäftsvierteln versetzen immer wieder in Staunen und machen Lust auf ein intensiveres Kennenlernen. Erleichtert wird die Orientierung durch ein schachbrettförmig angelegtes Straßensystem, das durch eine einzige Diagonale durchzogen wird. Geht man eine der vielen "Ramblas" südwärts - das sind verkehrsberuhigte, breite, zu Flaniermeilen umgebaute Straßen - , gelangt man zu der besonders an Wochenenden von Einheimischen und Touristen recht belebten, gepflegten Uferpromenade. Höhepunkte der Stadtrundfahrt sind die Besichtigungen der seit 120 Jahren im Bau befindlichen Kathedrale "Sagrada Familia" des Architekten Gaudi sowie die schon etwas in die Jahre gekommene Heimstätte des FC Barcelona aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts: Das Stadion "Camp Nou", welches mehr als 99.000 Zuschauern Platz bietet. Bei einem Rundgang durch diese Arena - ständig die gigantische Stadionkulisse vor Augen - kann man sich gut in die Lage der 22 Spieler versetzen, die vor stets ausverkauftem Publikum in diesem Hexenkessel ihr Bestes für den Sieg ihrer Mannschaft geben.

Die DERTOUR Vertragshotels liegen alle im Stadtgebiet, so dass viele Sehenswürdigkeiten entweder zu Fuß, mit Leihfahrrädern, mit einer Sightseeing-Bustour ("Barcelona Bus Touristic") oder - ebenfalls preiswert mit dem Taxi gut erreichbar sind. Sehr gut gefallen hat das Hotel Le Meridien, unmittelbar an den belebten Ramblas im Herzen der Stadt gelegen.

Übernachtet wurde im "Express by Holiday Inn" - das reduzierte Konzept des Hauses mit wenig Personal und die an eine Jugendherberge erinnernde Frühstücksatmosphäre ist gewiss nicht jedermann´s Sache. Dieser Beherbergungsbetrieb ist erkennbar auf Masse ausgelegt und daher nur bedingt empfehlenswert.

Der folgende Samstag steht dann ganz im Zeichen des Motorsports, denn es geht mittels ca. dreißigminütigen Transfer zu dem "Circuit de Catalunya", dem Ort der Austragung des Großen Preises von Spanien, der in diesem Jahr am 12.5.2013 statt findet. Gleich nach Verlassen des Busses zuckt der Formel 1-Neuling aufgrund des bereits in einiger Entfernung wahrnehmbaren, ohrenbetäubenden Lärms der Rennwagen buchstäblich zusammen. Es ist kaum fassbar, was für eine martialische Geräuschkulisse von den millionenschweren Boliden unserer modernen Helden wie Vettel & Co, die sich hier bereits mitten im Training befinden, ausgeht. Das mitbringen bzw. dasTragen von lärmschluckenden Kopfhörern ist unbedingt angeraten, denn die Frequenzen und Lautstärken sind auf Dauer unerträglich und gesundheitsschädlich.

Der Empfang durch eine Vertreterin der Rennstecken-Betreibergesellschaft in der eigenen VIP-Lounge, die dort "PIS Box" heißt, ist besonders herzlich und die kleine, glückliche Reisegruppe startet zu einem ausgiebigen Rundgang durch das Hauptgebäude und das Fahrerlager, dem sogenannten "Paddock". Die Hoffnungen, dabei dem ein oder anderen Fahrer zu begegnen, werden erfüllt; dem Autor des Berichts gelingen Aufnahmen von Rosberg und Hamilton. Hochinteressant, das Leben und Arbeiten zwischen LKW, den mobilen Versorgungsstationen der Teams und der Rennstrecke hautnah miterleben zu dürfen. Hier werden Interviews gegeben, Techniker beraten sich, gut aussehende Nachwuchsfahrer bekannter Rennställe geben sich ihr Stelldichein und genießen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Zu beobachten sind aber auch die zahllosen Crews, die unermüdlich computerunterstützt die Fahrzeuge ihrer Teams für ein paar Sekunden schnellere Rundenzeiten optimieren. Oder diejenigen, denen die Aufgabe zuteil wurde, die Felgen zu reinigen oder die empfindlichen Pneus zu flicken. Kurzum, die Formel 1 Familie geht an diesem Tag entspannt, aber konzentriert ihrer Arbeit nach. 
Der Rundgang führt nach der Besichtigung des Pressezentrums und des Streckenkontrollraums auch an dem bekannten Siegertreppchen vorbei, auf dem der jeweilige Sieger traditionellerweise die Champagnerkorken knallen lässt.

In der Mittagspause wird die Service-Fahrspur der Rennstrecke unmittelbar vor den Boxen der Rennställe für das hier zugelassene Publikum geöffnet und man erlebt nun hautnah die Fahrer und die ausgestellten Fahrzeuge, erhält Einblicke in das "Allerheiligste" - in die Garagen, in denen ähnlich wie auf einem OP-Tisch die teilzerlegten Rennmaschinen auf ihre nächste Aufgabe vorbereitet werden. Auf dem Dach des Gebäudes gegenüber der Haupttribüne befindet sich ein Restaurant, in dem am Rennwochenende der Paddock Club aufgebaut wird. Hier erlebt man aus bevorzugter Lage die Dramatik von Siegern und Verlierern eines Rennens; feinste Küche und guter Service lassen das Wochenende zu einem unvergesslichen Erlebnis werden - ganz gleich, ob mit Familie, Freunden, Kunden oder Partnern. Den Wunsch, das außergewöhnliche Ambiente des Formel 1 - Geschehens live und exklusiv kennen lernen zu können, erfüllen wir unseren Kunden nun auch vor dem Hintergrund dieser exzellenten Zielgebietskenntnisse.

Welch ein Glück, dass am Samstag Nachmittag dann noch das Fußballspiel Barcelona vs. Real Madrid im TV übertragen wird. Diese Begegnung in einer spanischen Bar unter Einheimischen zu erleben, kann nur jedem Sportinteressierten ans Herz gelegt werden. Emotional, aber friedlich, so das Resummee.

Der Sonntagvormittag steht ganz im Zeichen des milden Frühlingswetters; man hat ein bisschen Zeit für sich und genießt den Spaziergang über die Ramblas Richtung Strand, vorbei an belebten Straßencafés und fliegenden Händlern, die ihre Waren feilbieten. Leider zu kurz, so das Fazit, war der Ausflug in die katalanische Metropole, aber da es so schnell und unkompliziert ist, werde ich bestimmt mit etwas mehr Zeit im Gepäck wiederkommen.

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