Kuba - Selbstfahrerrundreise mit Badeaufenthalt

Von Claudia Kleesattel |12.03.2016

Kuba-Reisen liegen voll im Trend. Herrliche Strände und nostalgische Städte locken gleichermaßen.
Von diesen verlockenden Versprechungen wollten wir uns selbst überzeugen.

Kuba - anders und erlebenswert

Im März 2015 reisten mein Mann und ich für 3 Wochen nach Kuba, kurz bevor Kuba und die USA ihre diplomatischen Beziehungen wieder aufnahmen.

Als Einstieg wählten wir einen kurzen Badeaufenthalt im Hotel "Paradisus"in Varadero. Eine ausgezeichnete Hotelanlage mit weißem Sandstrand und türkisblauem Wasser ließ schnell Urlaubsgefühle aufkommen und stimmte uns  auf das  lebendige Havanna ein, dem Ausgangspunkt unserer Selbstfahrer-Rundreise. 

Wir haben uns bewusst für Übernachtungen in Privatunterkünften, den Casa Particulares, entschieden, um Kuba authentisch und hautnah zu erleben. Dies sind vom Staat lizenzierte Privatpensionen, die in ihrem Standard oft einem Mittelklassehotel nahekommen. Sie werden optional mit Frühstück und weiteren Mahlzeiten angeboten. Meist entschieden wir uns spontan, das Abendessen in unserer Unterkunft einzunehmen. Wie sich herausstellte, eine sehr gute Entscheidung. Für kleines Geld erhielten wir ein wunderbares Menü - liebevoll und exklusiv für uns zubereitet. 

Planen Sie für Havanna mindestens 3 Tage ein, um den morbiden Charme dieser Stadt in Aufbruchstimmung mitzuerleben. Hier schlägt das kulturelle, wirtschaftliche und politische Herz des Landes. Noch ist dort die Zeit weitgehend stehengeblieben. Man fühlt sich zurückversetzt in die 50iger Jahre, ob bei einem Spaziergang in der von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklarierten Altstadt oder beim Anblick der unzähligen ganz und gar nicht umweltfreundlichen, aber gern anzuschauenden Oldtimer. Havanna bietet kulturelle Reize gepaart mit karibischer Unterhaltung.

Für uns ging es danach mit dem Mietwagen für 2 Tage nach Vinales, der Region des Tabaks. Diese Landschaft zählt zu den schönsten der Insel und ist auch mein persönlicher Favorit. Inmitten der rotbraunen Erde erheben sich majestätisch die bizarren Kegelkarstfelsen der Mogotes -für mich ein unbeschreiblich schöner Anblick.

Über Cienfuegos führte unsere Reise in das koloniale Schmuckstück Trinidad, welches die Auszeichnung als Weltkulturerbe zu Recht erhalten hat. Kopfstein gepflasterte Gassen und viele kleine Bars, aus denen kubanische Rhythmen klingen und zu einem Mojito geradezu einladen, prägen das idyllische Städtchen in Zentralkuba. Sehr beeindruckt haben uns die gegensätzlichen Lebensstandards innerhalb der kleinen Stadt. Unsere herzliche Gastgeberfamilie half uns, das politische System und seine Auswirkungen besser zu verstehen und gab uns sogar einen Einblick in ihre Familie als typisch kubanisch soziale Gruppe.

Nach weiteren 2 Tagen war mit der Fahrt nach Santa Clara über das Mausoleum Che Guevaras und der Rückgabe des Mietwagens nach rund 1200 km unsere Rundreise beendet. Zum Abschluss unseres Kuba-Urlaubes gönnten wir uns noch einen einwöchigen Badeaufenthalt auf den sogenannten Cayos, vorgelagerten Inselgruppen, die nur über eine künstlich aufgeschüttete Dammstraße zu erreichen sind, mit traumhaften Stränden in einer nahezu unberührten Natur.




Fazit

Eine Selbstfahrer-Rundreise ist für den Einblicksgewinn hinsichtlich Land und Leute nur empfehlenswert. Die Straßen sind zwar stark renovierungsbedürftig - Schlaglöcher auch auf Autobahnen - die Eindrücke und Erlebnisse dafür umso unvergesslicher.


Falls Sie auch auf Kuba-Entdeckungstour gehen wollen, ich werde Sie mit Leidenschaft beraten.

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