Das Ende der Welt – Meine Antarktiskreuzfahrt mit Albatros Expeditions
Von Mark Thaler |08.08.2025
Das Abenteuer beginnt in der südlichsten Stadt der Welt, im argentinischen Ushuaia. Nach Corona und den Einschränkungen war endlich Zeit den 7ten Kontinent zu entdecken und mir einen großen Traum zu erfüllen. Mit einem kurzen 2 Tages Stop in Buenos Aires bin ich dann nach Ushuaia geflogen. Nach einer kurzen Nacht war es dann soweit und ich konnte das Expeditionsschiff „Ocean Victory“ boarden.
Die Drake-Passage – Naturgewalt hautnah
Trotz aller Befürchtungen und den Bildern der vorherigen Tour machte es uns die berüchtigte Drake-Passage diesmal mehr als einfach und angenehm… keine Welle, kein Schaukeln, sondern eine schöne und entspannte Fahrt. Albatrosse und Sturmvögel glitten neben dem Schiff – ein verheißungsvoller und majestätischer Vorgeschmack auf das Kommende.
Erste Begegnung mit der Antarktis – Half Moon Bay
Noch vor dem Frühstück hieß es: rein in die Zodiacs! Unsere erste Anlandung führte uns zur Half Moon Bay, wo wir auf eine Kolonie Kehlstreifenpinguine trafen. Die neugierigen Tiere kamen uns erstaunlich nah und leider auch der Geruch der grossen weiten Welt.
Paradise Bay – Ein Name, der hält, was er verspricht
Die Kulisse war überwältigend: Spiegelglattes Wasser, türkisfarbene Eisberge und schneebedeckte Gipfel. An Deck stehen und die atemberaubende Landschaft an sich vorbeiziehen lassen. Beschreiben kann man diese Gefühle nicht… das muss man sehen.
Lemaire-Kanal & Petermann Island
Der Lemaire-Kanal – auch „Kodak Gap“ genannt – war ein Höhepunkt. Das Schiff manövrierte durch die enge Passage mit dramatischer Bergkulisse. Später landeten wir auf Petermann Island, wo neben Eselspinguinen auch Adeliepinguine brüteten. Faszinierend zu beobachten, wie sie mit kleinen Steinchen ihre Nester bauten und sich dabei immer wieder gegenseitig das Baumaterial klauten. ABER.. Achtung… absolute Sonnenbrandgefahr!
Forschungsstation und Walfänger-Vergangenheit
Wir besuchten eine alte britische Forschungsstation in Port Lockroy, heute ein kleines Museum – und das südlichste Postamt der Welt! Auch hier laufen wieder überall Pinguine um einen herum.. und der Pinguin hat IMMER Vorfahrt.
Rückfahrt über die Drake-Passage
Die Rückfahrt war auch wieder fast karibisch ruhig – die „Drake Lake“ statt der „Drake Shake“. Auch hier stand ich wieder fast die ganze Rückfahrt auf Deck und hatte die Nase im Wind. Eines der größten Highlights der Reise kam dann auch noch.. eine Herde Orcas mit Kälbern. Alle standen (auch in Pyjamas) an der Reling und haben sich diese Bilder und Momente nicht entgehen lassen. Bei dieser Stille und dem Bild einer liebevollen Friedfertigkeit den Walen beim „spielen“ zuzusehen, hat einen alles andere um sich herum vergessen lassen.
Rückkehr nach Ushuaia – Ein Abschied mit dem Bewusstsein Wiederzukommen
Am frühen Morgen erreichten wir wieder Ushuaia und ich bin nach Buenos Aires weitergeflogen, wo ich bei ca. 30 Grad noch ein paar Tage in einer der tollsten und aufregendsten Städte verbracht habe. Am Tag des Endspiels (Argentinien-Frankreich) der Fußballweltmeisterschaft war dann mein Rückflug nach Frankfurt.. das war sowohl in der Stadt als auch am Flughafen ein absolutes Chaos und eine nicht vorstellbare Hysterie.. aber auch ein zusätzliches tolles Erlebnis.
Fazit
Diese Reise hat soviel positive und Bilder bei mir hinterlassen, dass ich sagen kann… eine solche Reise muss man machen und sie ist jedes Geld wert. Gerne stehe ich Ihnen bei der Planung und Buchung zur Seite!
Mark Thaler
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