Andalusiens Hinterland – Königsstädte und Bergdörfer

Von Marcel Hüneken |03.09.2018

Der Süden Spaniens ist in den Jahrhunderten von verschiedenen Kulturen beeinflusst worden und erwartet die Reisenden mit majestätischen Palästen, prachtvollen Kirchen, malerischen Altstädten mit verwinkelten Gassen und verschlafenen Bergdörfern.
Nicht weniger einladend ist die Natur Andalusiens, welche mit wunderschönen Sandstränden aber auch mit bergigem Hinterland die Urlauber empfängt. Durchzogen wird die Landschaft Andalusiens von dem Guadalquivir.
Allgegenwertig ist die gute spanische Küche und die Gemütlichkeit des Seins, die südländische Art das Leben zu genießen wie es kommt.

Wer Andalusiens Geschichte und die Kultur kennen lernen möchte, der sollte auf jeden Fall eine Rundreise planen, ob geführt oder auf eigene Faust mit einem Mietwagen ist jedem Reisenden natürlich selbst überlassen.

Andalusien

Eine unvergessliche Reise durch Geschichte und Geschehen nimmt ihren Lauf

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit Andalusiens steht in Granada. Dort thront
über der Stadt die majestätische Alhambra, eines der Wahrzeichen Andalusiens.
Die prunkvolle ehemalige Residenz gehört seit 1984 zum UNESCO Weltkulturerbe
und besteht aus drei Bereichen, der Zitadelle, der Palastanlage selber und den
weitläufigen Gärten. Zu beachten ist bei der Alhambra, dass die Eintrittskarten
schon frühzeitig gebucht werden sollten. Ein weiteres Highlight Granadas ist
die im Stadtzentrum befindliche Kathedrale Santa María de la Encarnación de
Granada. Angrenzend an die Kathedrale kann man die Capilla Real, die
Königskapelle besichtigen, welche als Ruhestätte vieler spanischer Monarchen
dient. Wie auch die Alhambra gehört das Stadtviertel Albaicín zum UNESCO
Weltkulturerbe. Es besticht durch die verwinkelten Gassen und einen wunderbaren
Blick auf die Alhambra. Hier sollte man einfach nur die Eindrücke wirken lassen
und durch die Straßen bummeln.

Genauso beeindruckend ist die Stadt Córdoba. Auch hier warten Stätten des UNESCO Weltkulturerbes auf die Reisenden. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Mezquita. Der imposante Bau wird heute als Kathedrale genutzt, welche nach der Rückeroberung Andalusiens durch christliche Herrscher in den schon bestehenden Gebäudekomplex einer Moschee errichtet wurde. Umschlossen wird das Gebäude von einem großen Innenhof, der von Orangenbäumen gesäumt ist.
Ebenfalls zum Kulturerbe zählt das jüdische Viertel mit seinen vielen verwinkelten Gassen in der Altstadt Córdobas. Hier sind die kleinen mit vielen Blumen dekorierten Innenhöfe ein beliebtes Fotomotiv, das bekannteste Bild entsteht dabei jedes Mal in der Blumengasse. Von dort kann man den Glockenturm der Kathedrale sehen.

Ein Höhepunkt jedes Aufenthaltes ist Sevilla, die Hauptstadt Andalusiens! Ein Tag alleine reicht nicht um diese facettenreiche Stadt zu erkunden. Auf der gesamten Reise wird man von Weltkulturerbestätten begleitet.
Das Wahrzeichen Sevillas ist die Giralda. Das ehemalige Minarett ist heute der Glockenturm der Kathedrale Santa Maria de la Sede. Die Besonderheit des Turmes zeichnet sich darin aus, dass der Grundbau des Minarettes erhalten geblieben ist und der Glockenturm für die Kathedrale nur weiter ausgebaut wurde.
Auch die Kathedrale selber ist ein Highlight Sevillas, diese ist die größte im gotischen Stil gebaute Kirche der Welt. Das innere der Kathedrale ist mit fünf Kirchenschiffen und mehreren kleinen Kapellen ausgestattet. Zudem befindet sich im Innern das Grabmal des Christoph Kolumbus.
Direkt gegenüber der Kathedrale befindet sich der Königspalast Reales Alcázares de Sevilla. Auch heute noch residiert die spanische Königsfamilie in diesem Palast, wenn Reisen nach Andalusien führen. Der Palast ist für die weitläufige Gartenanlage bekannt und für die Kombination verschiedener Baustile, sowohl der maurischen als auch der christlichen Herrscher.
Ein Stück außerhalb der Altstadt gelegen befindet sich der Plaza de España. Dieser Platz ist zwar nicht der älteste aber einer der bedeutendsten Plätze Spaniens. Er symbolisiert den Zusammenhalt der spanischen Provinzen und die ehemaligen vier Königreiche Spaniens. Für jede Provinz ist auf dem Platz ein aufwendiges Mosaik erstellt worden.
Wer nach langen Erkundungen hungrig geworden ist sollte eine der vielen Tapas Bars aufsuchen und typisch andalusisch speisen.

Jerez de la Frontera ist die Stadt des Tanzes und des Sherrys.
Wer Jerez besucht sollte auf jeden Fall eine der Flamenco Shows besuchen, da Jerez als Wiege des Flamenco Tanzes gilt. Dazu kann man dann einen guten Sherry probieren. Die Stadt ist durch die Sherryproduktion international bekannt geworden. Wer mehr über die Produktion an sich erfahren möchte sollte auch eine der zahlreichen Bodegas besichtigen, natürlich mit anschließender Verkostung.
Ein weiteres Wahrzeichen von Jerez ist die Königlich-Andalusische Hofreitschule. Hier finden die bekannten Dressurschauen statt. Die Real Escuela Andaluza del Arte Ecuestre befindet sich im Norden der Stadt und befindet sich in einem ehemaligen
Palastgebäude an das auch ein großer Park angeschlossen ist.

Andalusien ist bekannt für seine vielen kleinen weißen Bergdörfer. Das wohl bekannteste dieser Dörfer ist Ronda. Mehr schon eine Stadt als ein kleines Bergdorf.
Vor allem die Lage an der Schlucht El Tajo macht Ronda so besonders. Die Schlucht ist durch den Flusslauf des Guadavelín entstanden und umgibt Ronda komplett. Die maurische Architektur des Städtchens trägt zum beeindruckenden Gesamteindruck bei.
Die bekannteste Sehenswürdigkeit Rondas ist genauso mit der Schlucht verbunden wie die Stadt selbst. Die Brücke Puente Nuevo führt über die El Tajo und ist das bekannteste Fotomotiv Rondas.
Ein weiteres Highlight Rondas ist die Stierkampfarena. Es ist die größte Arena Spaniens. Auch wenn man nicht viel für die „Tradition des Stierkampfes“ übrighat, so lohnt sich dennoch eine Besichtigung der Arena und des beistehenden Museums.



Fazit

Andalusien ist nicht nur eine Reise wert. Wer den Süden Spaniens kennen lernen möchte muss ein Wiederholungstäter werden! Die Herzlichkeit und die Gelassenheit der Region nehmen jeden Reisenden sofort für sich ein. Andalusien hat für jeden Reisenden etwas zu bieten. Die Vielseitigkeit macht es möglich diesen Bereich Spaniens auf verschiedene Arten zu bereisen. Sowohl Aktivurlauber als auch die Strandliebhaber werden sich hier sehr wohl fühlen und schnell das spanische Lebensgefühl verinnerlichen. Für Interessierte gibt es hier den Bericht zur andalusischen Küstenregion:


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