Wander-Studienreise Namibia

Von Nicole Heinrich |19.02.2019

HARTLIKE WELKOM NAMIBIA
1 Tag: Ankunft in Namibia und Swakopmund
Der Non-Stopp Flug mit Air Namibia bringt uns nach 9 Stunden von Frankfurt nach Windhoeck, der Hauptstadt Namibias. Wir landen morgens um 07.00 Uhr in Windhoek. Der mitten in der Wüste liegende Flughafen ist sehr überschaubar. Starker Wind empfängt uns und nach der Einreiseprozedur holen wir unser Gepäck und treffen in der Ankunftshalle unseren Reiseleiter Thomas.
Schnell noch Geld wechseln, dann durch den Flughafen raus zu unserem Bus und Fahrer, der uns bereits erwartet, denn wir haben noch eine weite Fahrt nach Swakopmund am Atlantik vor uns. Wir lieben unseren Bus von der ersten Sekunde an und sind stolz, mit diesem coolen Gefährt die nächsten Tage verbringen zu dürfen. Ewald unser Busfahrer ist der Beste!
Paviane, die am Straßenrand auftauchen, bewerfen vorbeifahrende Autos mit Steinen und Sand und freuen sich sehr, wenn sie treffen – haben wirklich Humor.
Das „Seebad“ Namibias hatte während der deutschen Kolonialzeit als Hafen eine große Bedeutung und auch heute spürt man die deutsche Vergangenheit deutlich – man spricht deutsch – auch in Namibia.
Am Abend kosten wir die leckeren Spezialitäten der Küste – der Fisch ist fangfrisch und superlecker. Erschöpft vom Flug, der Hitze und der Fahrt fallen wir abends ins Bett, im stylischen Delight Hotel, mit tollem Interieur.

2 Tag: Walvis Bay und Namib Wüste

Nach einem extrem leckeren Frühstück – es gab sogar Vollkornbrot und Rührei – starten wir zur Katamaranfahrt in Richtung Walvis Bay. Die Bootstour führt zum Pelikan Point in Richtung der riesigen Robbenbänke. Eine Bohrinsel wird gerade gewartet – und alle Versorgungsschiffe liegen auf Reede – sehr beeindruckend.     Pelikane kommen an Bord und lassen sich von Mutigen füttern.    
Nach der Bootsfahrt und einem Mittagessen fahren wir mit unserem Bus durch den Kuiseb Canyon und den Gaub Pass in den Namib Naukluft Park, wo uns eine farbenprächtige Landschaft erwartet. Bizarre Felsformationen, die sich gut erklettern lassen, sind unsere Wegbegleiter.    
Heute nächtigen wir in einem einsam gelegenen Selbstversorgercamp. Während wir den Sonnuntergang mit einem „Savanna Dry“ auf einem dieser Felsen genießen, bereitet unser Reiseleiter zusammen mit dem Busfahrer ein typisches namibisches „Braai“ zu. Eine Springboekdame  ist unsere Abendbegleitung und lässt sich sogar streicheln – natürlich sind wir alle begeistert.    Unter dem gigantischen südlichen Sternenhimmel lassen wir diesen Tag ausklingen.        

Tag 3:    Sossusvlei und Tsarisberge    
Noch in der Dunkelheit fahren wir, nach einem schnellen Frühstück aus der Hand, ca. 1,5 Stunden in Richtung Sossusvlei. Das Sossusvlei ist eine von mächtigen Sanddünen umschlossene Lehmsenke. Die Dünen erreichen teilweise Höhen von 300 Metern und gehören zu den höchsten der Welt. Vom Parkplatz wandern wir mit viel Wasser im Gepäck in Richtung der Dünen, vorbei an schattenspendenden Akazien und Nara-Pflanzen, die sich leuchtend grün vom roten Sand abheben. Es wird immer heißer und das Erklimmen der Dünen geht in die Beine. Unsere Wanderschuhe füllen sich mit Sand, so dass der Eine oder Andere ständig am Ausleeren ist.    
Die Belohnung ist das Deadvlei – abgestorbene Bäume in der weißen Senke, umgeben von roten Sanddünen. Auf der Rückfahrt genehmigen wir uns bei fast 50 Grad den Sossusvlei Shuttle Service –er kostet N$ 85, ca. € 5,50. Kann auch für den Hinweg genutzt werden – kostet dann N$ 170,-.    
Nach einem Picknick fahren wir vorbei am Sesriem Canyon in Richtung Tsarisberge. Dort übernachten wir in der wunderschönen Zebra River Lodge, wo wir uns nach dem anstrengenden Vormittag am Pool erfrischen.        

Tag 4:    Auf in die Kalahari        
Gleich nach dem Frühstück machen wir eine schöne 2-stündige Wanderung durch die Tsarisberge. Im Licht der Sonne wechselt sich die Landschaft ständig ab und ändert dadurch immer wieder ihr Gesicht. Die Sonne scheint schon wieder sehr stark und jeder ist froh über seine Kopfbedeckung.    
Ein unkompliziertes und provisorisches Mittagessen direkt an der Straße bringt uns schnell weiter in die roten Dünen der Kalahari, wo wir auf einer geführten Rundfahrt die Tiere der Kalahari sehen. Die Freude über die Zebras, Giraffen, Strauße, Oryxantilopen und Kudus ist riesengroß und als wir dann noch einen Löwen sehen, sind wir alle froh, große Speicherkarten in unseren Kameras zu haben. Ein Sundowner auf den roten Dünen rundet diesen herrlichen Tag ab.    
Unsere Unterkunft liegt mitten in der Kalahari und zum Abendessen gibt es Kudu, Oryxantilope oder Springboek – Vegetarier kommen doch etwas zu kurz, aber verhungern müssen auch sie nicht, denn immer sind alle bemüht, auch diese Wünsche zu erfüllen.          

6. Tag    Windhoek und Heimreise    
Nach einem gemütlichen Frühstück auf der Terrasse fahren wir nach Windhoeck und genießen die Sehenswürdigkeiten der Stadt und da alle noch Mitbringsel für zu Hause besorgen müssen, freuen wir uns, noch Zeit zu haben, um auf den einheimischen Märkten shoppen zu gehen.    
Im Tageshotel machen wir uns nochmals frisch, genießen die letzten Sonnenstunden in Windhoeck und fahren an den Flughafen, um dann in die Abendmaschine nach Frankfurt zu steigen.


Fazit

Adieu Namibia – es war so wunderschön, heiß, anstrengend, traumhaft, sternenklar, tierreich und sandig – wir werden deine Schlaglöcher vermissen, die auch gerne die Schrittzähler an Uhren oder Smartphones ausgelöst haben, aber vergessen werden wir dich nie. Fast jeder Teilnehmer unserer Reisegruppe hatte vorab das Buch Hummeldumm gelesen, und ja es gibt Funklöcher und in der Namib Wüste gibt es weder WLAN noch Telefonempfang, aber ist es nicht genau das, was wir in unserer hektischen Zeit brauchen? Funklöcher, um einfach die Sterne, die Natur, die Tiere und den Sonnenuntergang zu genießen. Ich finde schon!


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