Australien: Mit dem Auto einmal quer durch Queensland

Von Jessica Jones |29.12.2015

2 Jahre Work and Travel in Down Under...

Welcome to Australia – Die ersten Tage in Sydney

Nach einem langen, aber dennoch recht bequemen Flug mit Malaysia Airlines kamen wir voller Vorfreude endlich an unserem Ziel an. Sydney begrüßte uns spätabends mit einem wunderschönen Meer aus Lichtern.
In den nächsten Tagen erkundeten wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Neben der imposanten Harbour Bridge und dem weltweit bekannten Opera House, ist auch der Royal Botanic Garden sehr empfehlenswert, der direkt neben der Opera gelegen ist. Hier kann man nicht nur die wunderschöne Pflanzenwelt Australiens erkunden, sondern auch einige exotische Tiere entdecken. Besonders interessant sind die recht zutraulichen Kakadus und die sogenannten Flying Foxes, eine Fledermausart von imposanter Größe, die in Scharen von den Bäumen hängen.
Wer gerne etwas Sonne tanken möchte, dem ist der bekannte Bondi Beach zu empfehlen, wo sich die Surfer nur so tummeln. Für Interessierte werden hier auch Surfkurse angeboten.

Bundi und Koalas

Trotz einer schönen Zeit in Sydney packte uns bereits nach wenigen Tagen das Reisefieber und wir machten uns mit dem Zug auf in den Staat Queensland.
Die erste Station auf unserer Reise war das rund 1300 km entfernte Bundaberg, die Stadt, die berühmt ist für den Bundaberg Rum (oder wie die Australier ihn nennen, Bundi). Ein Muss hier ist also die Bundaberg Rum Destillerie, die Touren inklusive Verkostung für die Ü18- Besucher anbieten.
Nachdem wir hier leider keinen Job fanden, ging unsere Reise nach zwei Tagen Entspannung weiter nach Brisbane, also ein Stückchen (circa 400 km) an der Küste zurück. Hier hatten wir das Glück in einem Hostel direkt im Central Business District unterzukommen. Nur wenige Fußminuten von uns entfernt lag die Queen Street Mall, Australiens berühmteste Fußgängerzone, die man auf gar keinen Fall auslassen sollte.
Natürlich hat Brisbane weit mehr zu bieten als fantastische Einkaufsmöglichkeiten. Ein absoluter Höhepunkt für uns war ein Tagesausflug in das Lone Pine Sanctuary. Es handelt sich dabei um einen der größten und ältesten Koalaparks der Welt. Neben Koalas findet man hier auch Kängurus, Wombats, Dingos, Tasmanische Teufel... - eben all das, was man in der freien Wildbahn Australiens entdecken kann. Besonders schön ist das frei begehbare Kängurugehege, in dem man sowohl Kängurus als auch Wallabys aus der Nähe betrachten und streicheln kann. Wer schon immer einmal einen Koala halten wollte, kommt hier definitiv auf seine Kosten. Gegen einen zugegeben saftigen Preis kann man sich hier mit einem süßen Wollknäuel auf dem Arm fotografieren lassen. Ich kann garantieren, dass sich diese Ausgabe aber auf jeden Fall lohnt. Sind wir mal ehrlich, wer will denn nicht von sich behaupten können, schon einmal einen Koala auf dem Arm gehabt zu haben!
Nach einigen Tagen in der Hauptstadt von Queensland fanden wir endlich unseren ersten Job als Vertreter eines aufsteigenden Energiekonzerns. Zugegebenermaßen war das nicht wirklich unser Traumjob, aber immerhin verdienten wir etwas Geld und konnten vom Hostel endlich in unser erstes Appartement nach New Farm, einem ruhigen Ortsteil Brisbanes, ziehen.
Eine Sache, die war während unseres Aufenthalts in Brisbane immer wieder sowohl von anderen Backpackern als auch von Einheimischen immer wieder zu hören bekamen, war das man das wahre Australien erst dann kennt, wenn man das Outback Australiens gesehen hat. Also beschlossen wir den ungeliebten ersten Job unter uns zu lassen und unser Glück anderswo zu suchen. Durch einen Zufall bekamen wir wenig später von einer Backpacker- Arbeitsagentur einen Job in einer Bar in Longreach, einem kleinen Dorf im Herzen von Queensland vermittelt. Kurzerhand entschieden wir uns dazu ein Auto zu kaufen, um unsere neue circa 1200 km entfernte Destination zu erreichen. Alternativ hätten wir auch die Möglichkeit gehabt mit einem Inlandsflug, dem Zug oder dem berühmten Greyhound Bus nach Longreach zu fahren.

Unendlichkeit und grenzenlose Freiheit auf den Straßen des Outbacks erleben

Nachdem wir über einen Autohändler speziell für Backpacker einen roten Ford Fiesta Stationwagon erworben hatten, ging es am nächsten Tag auch schon auf in unser neues großes Abenteuer. Und das ist tatsächlich nicht übertrieben, denn Auto fahren im australischen Outback kann wirklich zu einem riesigen Abenteuer werden, wenn man nicht weiß, was zu beachten ist. Ganz wichtig ist, nachts auf gar keinen Fall zu fahren, da Kängurus nachts, wenn es kühler wird, aktiv werden. Einen Zusammenstoß mit diesen riesigen Tieren sollte man auf jeden Fall vermeiden. Auch in der Morgen- und Abenddämmerung sollte man vorsichtig und vorausschauend fahren, um mögliche Kollisionen zu vermeiden. Ebenfalls empfehlenswert ist es zu jeder Zeit Wasserflaschen und einen Kanister Benzin mit sich zu führen, da es je nachdem wo man hinfährt, passieren kann, dass man mehrere 100 Kilometer lang an keiner Tankstelle vorbeikommt. Da die Straßen zum Teil relativ unbefahren sind, sollte man ein Liegenbleiben des Autos so gut wie nur möglich vermeiden. All diese Dinge sollten trotzdem niemanden davon abhalten, sich in das Outback zu wagen. Denn der rote Kontinent zeigt sich hier von seiner schönsten Seite. Endlose Straße und eine flache Landschaft, die einen kilometerweit blicken lassen, geben einem das Gefühl von Unendlichkeit und grenzenloser Freiheit. An unserem ersten Tag der Fahrt von Brisbane nach Longreach konnten wir unsere Münder kaum geschlossen halten. Endlich sahen wir unsere ersten Emus und Kängurus in freier Wildbahn.
Hier trafen wir auch das erste Mal auf die berühmt berüchtigten Road Trains. Unglaublich lange und breite LKWs, die uns nicht nur einmal zwangen mitten auf dem Highway links ranzufahren, damit die uns entgegenkommenden überbreiten Monster vorbeifahren konnten.
Zwischen Roma und Mitchell beschlossen wir uns ein Nachtlager zu suchen und hielten in Muckadilla, einem winzigen Örtchen, an. Geschlafen wurde am Straßenrand in unserem Wagen, der zum Glück sehr geräumig war und genügend Platz für uns beide bot. Worauf wir beide nicht vorbereitet waren, war die unglaubliche Kälte nach Sonnenuntergang. Da es tagsüber immer sehr heiß war, haben wir in der Vergangenheit keinerlei Gedanke daran verschwendet, dass es nachts so abkühlen konnte, und hatten daher beide jeweils nur eine sehr dünne Wolldecke eingepackt. Unsere Naivität wurde mit einer sehr kurzen und ungemütlichen Nacht bestraft und so machten wir uns am nächsten Morgen verschlafen auf den Rest unseres Weges.
Nach einem weiteren Tag Fahrt kamen wir abends endlich an unserem Ziel an: Longreach, ein kleines Dorf mitten im Nirgendwo mit circa 2900 Einwohnern.

Longreach

Bereits bei Ankunft wurden wir äußert herzlich von den Gästen und Mitarbeitern des Pubs "Lyceum Hotel", in dem wir künftig arbeiten sollten, begrüßt und direkt auf ein paar Willkommensdrinks eingeladen.
Über die nächsten Monate musste ich immer wieder eine Sache feststellen: die Bewohner des Outbacks, so taff sie auch oft erscheinen mögen, sind ein unglaublich herzliches und aufgeschlossenes Völkchen. Hätte mir jemand ein paar Monate zuvor erzählt, dass ich hier in der Einöde innerhalb weniger Wochen ein neues Zuhause und eine zweite Familie finden würde, hätte ich ihn verrückt erklärt.
Nach einiger Zeit trennten sich zunächst die Wege meiner Freundin und mir für eine Weile. Während meine Freundin sich auf den Weg nach Charters Towers machte, um dort in einem Pub zu arbeiten, blieb ich noch eine Zeit lang in Longreach.
Die nächsten Monate vergingen wie im Flug. Während der Touristensaison im australischen Winter (in Deutschland ist derweil Sommer) gab es einiges zu tun. Neben der vielen Arbeit hinter der Bar durfte aber auch das Vergnügen nicht zu kurz kommen! Ganz beliebt bei den Australiern sind die Pferderennen, zu denen sich alle in alter britischer Manier aufbrezeln und auch gerne mal Hunderte von Kilometern fahren. Aber auch Barbecues mit meinen neuen Freunden, Touren in die Wildnis zu wunderschönen versteckten Plätzen in der Umgebung und gemeinsame Abende im Pub waren immer willkommene Ereignisse.

Auf den Spuren von aboriginalen Legenden in Rainbow Beach

Ein paar Monate später beschlossen meine Freundin und ich, uns noch einmal für einige Zeit gemeinsam aufzumachen, um die Ostküste zu erkunden. Auf dem Landsborough und dem Capricorn Highway machten wir uns auf den Weg in das 12 Stunden entfernte Bundaberg, um eine Freundin, die aus Deutschland zu Besuch war, zu treffen. Da wir Bundaberg aber bereits kannten, ging unsere Reise nach einigen Tagen weiter in das 200 km entfernte Rainbow Beach. Einige Tage zuvor hatten wir in Bundaberg eine Fraser Island Tour gebucht, die von hier aus starten sollte. Wir wollten jedoch zunächst das 1000 Seelen Dorf erkunden, weshalb wir bereits einige Tage vor der Tour hierher kamen.
Etwas ganz Besonderes ist hier der Sandstrand, der bei genauem Hinschauen in vielen verschiedenen Farben schimmert. Auch hierfür haben die Aborigines wie für so vieles eine Legende: Vor langer Zeit lebte eine schöne Aborigine-Frau mit dem Namen Murrawar am Fluss von Noosa, nicht fern von Rainbow Beach, die sich in den Regenbogen verliebte, der so jeden Morgen besuchte. Eines Tages jedoch wurde sie von Burwilla, einem schrecklichen Mann eines anderen Stammes entführt und zur Sklavin gemacht. Burwilla besaß einen Bumerang, der größer als der größte Baum war und voller böser Geister steckte. Als Murrawar sich eines Tages von ihrem schrecklichen Gefängnis befreien konnte, schickte Burwilla ihr seinen Bumerang hinterher, um sie zu töten. Murrawar rannte am Strand entlang und rief den Regenbogen um Hilfe an, der ihr zugleich zu Hilfe kam. Der Bumerang jedoch traf den Regenbogen, zersplitterte ihn und tötete ihn somit augenblicklich. Die Teile des Regenbogens sind noch heute im Sand des Strandes zu sehen, weswegen der Sand bei Rainbow Beach mehrfarbig schimmern soll.
In einer Backpacker Agentur buchten wir noch ein weiteres interessantes Erlebnis: Delfine füttern. Mit einem Boot machten wir uns zusammen mit einer mittelgroßen Gruppe auf nach Tin Can Bay. Während der Bootsfahrt gab es von unseren Betreuern interessante Details zur Umgebung, zum Meeresleben und vor allem zu den Delfinen. In Tin Can Bay angekommen war die Ernüchterung dann allerdings recht groß. Menschenmassen häuften sich hier, um die Delfine zu sehen und zu füttern. Wir erfuhren dann, dass es sich bei diesen Delfinen, um einst verwundete Tiere handelt, die gesund gepflegt wurden und seitdem immer wieder zu der Bucht zurückkehren, um gefüttert zu werden. Anschließend gab es eine kurze Einführung wie die Tiere am besten zu füttern. Jeder durfte dann den wartenden Delfinen einen kleinen Fisch zu werfen. Innerhalb weniger Minuten war das Spektakel auch schon wieder vorbei.
Trotzdem muss ich sagen, dass ich diesen kleinen Ausflug sehr genossen habe, schon allein wegen der wunderschönen Bootsfahrt, die einem wirklich einen schönen Ausblick auf die Küste und das weite Meer bot. Auf der Rückfahrt hatten wir sogar Glück und sahen unseren ersten Schwarm Quallen.

Fraser Island - Die Insel der Seen

Nach einigen sehr schönen Tagen in Rainbow Beach war die Zeit für unsere Fraser
Island Tour gekommen. Die größte Sandinsel der Welt war eindeutig eines der
absoluten Highlights meines Australienaufenthalts. Mit der Fähre machten wir
uns auf zu der Insel, wo wir in einem Camp zelteten, das von Aborigines betreut
wurde. Nachts vor dem Lagerfeuer erzählten sie uns Legenden ihres Stammes,
während die Dingos um uns herumstreiften. 
Tagsüber ging es dann mit einem 4WD (4 weel drive) zu den schönsten Orten der Insel. Mein Tipp: Bei einem 4WD lohnt es sich so weit vorne wie nur möglich im Auto zu sitzen, denn dort wird man weniger durchgeschüttelt. 
Eines unserer ersten Ziele war Lake McKenzie, einer von über 200 Süßwasserseen der Insel, der uns mit seinem unglaublich klaren Wasser zu einer kleinen Abkühlung einlud. 
Lake Allom war definitiv ein Höhepunkt auf Fraser Island! Um zu diesem kleinen See zu gelangen, mussten wir ein Stück durch den Regenwald wandern. Hier gab es einiges zu sehen… Für Verblüffung sorgte ein riesiger Leguan, der völlig ungestört an einem Baum hing. An Lake Allom angekommen, wartete erst einmal eine Überraschung auf uns. Der See war komplett schwarz! Wie unser Tourguide uns dann erklärte, liegt das daran, dass fast alle Bäume um den See herum Teebäume sind. Das Wasser wird also durch das Teebaumöl der Bäume schwarz gefärbt. Die Mutigen unter uns wagten sich sogar für eine kleine Erfrischung ins Wasser, das im Übrigen wahnsinnig gut für die Haut sein soll. Lake Allom wird übrigens auch Turtlelake, also Schildkrötensee genannt. Wer noch nie Wasserschildkröten in freier Natur gesehen hat, der sollte diesen See auf jeden Fall einen Besuch abstatten, denn hier tummeln sich die kleinen Panzerträger in Massen. 
Nächster Stopp war der Indian Head. Es war zwar ein steiler Weg zu diesem Aussichtspunkt, aber definitiv lohnenswert. Oben angekommen bot sich uns ein wunderschöner 360 Grad Rundumblick. Auf jeden Fall sollte man hier einen Blick von den Klippen hinunter ins Meer wagen, denn dort kann man Haie, Delfine, Rochen und vieles mehr entdecken. Benannt wurde der Indian Head übrigens durch Thomas Cook in 1770, der eine Gruppe Aborigines sah, die sich von diesen Klippen stürzten. 
An der Ostküste besuchten wir als nächstes das Maheno Shipwreck, welches 1935 aufgrund eines Zyklons auf Grund lief. Seitdem sind alle Versuche die Maheno zu bergen, gescheitert. 
Ein weiterer Besichtigungspunkt war Eli Creek, einer der größte Frischwasserfluss auf Fraser Island. Wer eine Erfrischung benötigt, kann durch das klare und eiskalte Wasser nach oben waten. Neben Fischen konnten wir hier auch Aale entdecken. 
Auch die Champagne Pools waren ein fantastischer Anblick. Diese natürlichen Schwimmbäder wurden durch vulkanische Aktivitäten geformt. Bei Flut strömt das Meerwasser in die Pools und verursacht dabei kleine Bläschen, die wie Champagner perlen. Dieser Ort ist einer der wenigen Plätzchen der Insel, wo man im Meerwasser baden kann. Direkt im Meer zu baden ist wegen der Vielzahl von Haien nicht empfohlen. 
Auf jeden Fall erwähnenswert ist auch Lake Wabby. Vom Strand aus machten wir uns ein Stückchen in Richtung Landesinnerem auf. Nach einer Weile wandern durch die Sanddünen Fraser Islands ging es vor uns plötzlich sehr steil hinunter zu einem kleinen grünlichen See. Einige unserer Gruppe fanden in der Nähe ein großes Stück Plastik, das als Bob entwendet wurde und mit viel Jubel ging es von ganz oben des Hanges hinunter in den See.

Den Walen ganz nah in Surfers Paradise

Trotz ein paar wunderbarer Tage auf Fraser Island zog es uns schon wieder in die Ferne und so machten wir uns auf die Weiterfahrt in das vier Stunden entfernte Surfers Paradise.
Das Hostel in dem wir hier unterkamen, bot eine Vielzahl von Aktivitäten an und
ohne groß überlegen zu müssen, entschieden wir uns sofort für das Kombipaket
Whale watching und Sea World. Leider stellte sich der rund zwei Stunden lange Gang
durch Sea World als eher enttäuschend raus. Neben Delfinen, Rochen, Haien,
Seelöwen gab es auch eine Art Seestern- und Seegurkenstreichelzoo. Aber alles
in Allem haben wir für einen Preis von 90 AUD definitiv mehr erwartet.
Ganz anders erging es uns am nächsten Tag beim Walebeobachten. Mit einem recht kleinen Schiff machten wir uns ein Stück auf in das offene Meer. Während wir hinausfuhren kam von den Veranstaltern die Warnung, dass immer eine
Möglichkeit besteht, keine Wale zu sehen, was unsere Vorfreude zunächst einen
kleinen Dämpfer verpasste. Doch wir sollten an diesem Tage besonders viel Glück
haben! Gleich mehrere Wale zeigten großes Interesse an unserem Schiff und
schwammen konstant unter und an uns vorbei, klatschten mit ihren gewaltigen
Flossen auf das Wasser und sprangen sogar einige Male aus dem Wasser. Das
Gefühl diese mächtigen Meeresbewohner so nah zu beobachten zu können ist
unglaublich und kaum zu beschreiben. Man muss es einfach selbst erleben!

Townsville

Nach einigen ereignisreichen Wochen an der Ostküste Australiens ging es für mich
zunächst wieder für einige Zeit zurück in Outback nach Longreach. 
Wenige Wochen vor meiner Rückreise nach Deutschland unternahm ich mit einigen neu gewonnenen Freunden aus Longreach einen Trip nach Townsville und Airlie Beach, zwei schöne am Great Barrier Reef gelegene Städte.
Ein wunderbares Erlebnis hier war das Reef HQ Aquarium, in dem man die farbenfrohe Unterwasserwelt des Great Barrier Reefs bewundern kann. Hier gibt es sogar ein Schildkröten-Krankenhaus, welches besichtigt werden kann. Auch Castle Hill sollte man nicht auslassen. Der rund 300 Meter hohe Berg, der mitten in der Stadt gelegen ist, ist nicht zu übersehen. Man kann ihn entweder zu Fuß, mit dem Auto oder dem Bus bezwingen und oben angekommen, hat man einen unglaublichen Ausblick über ganz Townsville und das Meer bis hin zu Magnetic Island. Wichtig: Viel zu Trinken mitnehmen, da es oben nichts zu kaufen gibt! 
In den nächsten Tagen unternahmen wir noch einen Tagesausflug zum Billabong Sanctuary, das ein Stückchen außerhalb der Stadt gelegen ist. Vom Prinzip her, handelt es sich hierbei wie auch schon beim Lone Pine Sanctuary in Brisbane, um einen kleinen Zoo mit allen in Australien beheimateten Tieren. Die ganz Mutigen können hier Schlangen, Echsen oder sogar ein kleines Krokodil halten. Gegen ein hohes Entgelt darf man auch hier wieder Fotos mit Koalas oder sogar Wobats auf dem Arm machen lassen. Alles in allem, war es wirklich ein super spannender Tag mit reichlich Informationen über die einheimischen Tiere und viel Spaß. Auf jeden Fall empfehlenswert!

Zwischen Quallen und Meeresschildkröten

Der letzte Stopp meines Aufenthalts in Australien war Airlie Beach, wo wir eine
Ein-Tages-Tour mit einem motorisierten Segelboot um die Whitsunday Islands
entlang des Barrier Reefs machten. Trotz kurzweiliger Übelkeit meinerseits hatten
wir einen super Tag. Man geniest vom Schiff aus wirklich einen fantastischen
Ausblick auf die Whitsunday Islands und die Strände der Umgebung. Der Höhepunkt
des Tages war jedoch, als wir in einer Bucht schnorcheln durften. Zu dieser
Zeit war die sogenannte „Stinger Season“, die Hauptsaison der giftigen Würfelquallen.
Zwar trägt man einen Neoprenanzug, das Gesicht und die Hände waren aber
trotzdem ungeschützt, weshalb ich zunächst etwas unentschlossen war. Als ich
mich schließlich doch überwand, sollte ich es nicht bereuen! Das Great Barrier
Reef hat wirklich eine bunte Vielfalt an Korallen und Fischen zu bieten. Das
absolute Highlight für mich persönlich war eine riesige Meeresschildkröte, die
an mir vorbeischwamm.
Nach fast zwei Jahren im Land Down Under machte ich mich mit einem Rucksack voller Erinnerungen und Erlebnisse von Townsville aus auf den Weg zurück in die Heimat.


Fazit

Nach meiner Rückkehr nach Deutschland wurde ich immer wieder von Freunden und Familienmitglieder gefragt, wie mir Australien gefallen hat. Bis heute fällt es mir sehr schwer all das, was ich dort erlebt habe in die richtigen Worte zu fassen. Mein Fazit für dieses atemberaubende Land lautet daher: Australien kann man nicht beschreiben, Australien muss man erleben! Wenn auch Sie die unglaubliche Vielfalt und Schönheit Australiens entdecken wollen, helfe ich Ihnen sehr gerne bei der Planung Ihrer individuellen Tour durch Down Under weiter!


Mit besten Grüßen
Jessica Jones
Reisebüro Simader
Tel: 0881 -3000

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