Südafrika - KwaZulu-Natal

Von Claudia Christ |22.11.2016

Unvergessliche Eindrücke in einem Land mit faszinierender Tierwelt und atemberaubenden Landschaften

Beginn einer wunderbaren Südafrika-Reise

Es übertraf mein Vorstellungen wie vielseitig und facettenreich die Provinz KwaZulu-Natal ist. Die Natur zwischen Bergen und Meer, die reiche Tierwelt und unterschiedlichste Völker und Kulturen. Der portugisische Seefahrer Vasco da Gama gab der Provinz 1497 den Namen „Natal“, da er in der Weihnachtszeit dort ankam. Jacob Zuma wurde als erster Zulu Staatspresident und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass KwaZulu-Natal heute friedlich ist.

Wir sind mit der South African Airways von München nach Johannisburg geflogen. In der Economy Class hatten wir einen Sitzabstand von 85 cm, einen eigenen Bildschirm und die Auswahl zwischen dreierlei Menüs inkl. südafrikanischer Weine. Ankunft war am nächsten Morgen. Nach Erledigung der Passformalitäten sind wir vom Flughafen Johannisburg Richtung Dullstroom gefahren, wo wir zum Mittagessen im Hotel Critchley Hackle einkehrten. Das  kleine Hotel liegt sehr schön an einem privaten kleinen See in der Bergregion der Provinz Mpumalanga.

Weiterfahrt nach Ohrigstad, wo wir am frühen Abend in der Hannah Game Lodge eingecheckt haben. Die Chalets sind etwas klein, aber geschmackvoll eingerichtet. In dem ca. 8000 ha großen, malariafreien Privatreservat gibt es u.a. Büffel, Leoparden sowie 17 verschiedene Antilopenarten. Bei unserer Ankunft wurden wir von zwei Emu’s begrüßt, die in der Anlage grasten und spielenden Antilopen vor unseren Chalets. Am nächsten Morgen um 06:00 Uhr ging es auf Pirschfahrt. Leider haben wir auf unserer 2-stündigen Tour außer verschiedenen Antilopenarten und Kudus nur ein paar Zebras von der Ferne gesehen.

Blyde River Canyon - Lion Sands Private Game Resort

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging unsere Fahrt entlang der spektakulären Panorama Route weiter zum Blyde River Canyon. Der 3.größte Canyon der Welt ist 26 km lang und bis zu 800 m tief und zählt zu einem der größten Naturwunder Afrikas. Vom Aussichtsplateau hat man einen tollen Blick auf die „Three Rondawels“ – drei gewaltige, runde Felsen, die an die einheimischen Rundhütten erinnern.

Zum Mittagessen kehrten wir im Protea Hotel Kruger Gate ein. Das im Stil einer Safari Lodge gebaute 4-Sterne-Hotel ist nur ca. 100 m vom Paul Krüger Gate entfernt und sehr schön eingerichtet. Bei den Mahlzeiten kann man Affen beobachten, wie sie veruschen von den Tischen etwas Essbares zu ergattern. Es ist ein idealer Ausgangspunkt für Wildbeobachtungsfahrten.

Auf unserer Weiterfahrt durch den Krüger Nationalpark sahen wir bereits einen Elefant, ein Nashorn, viele Zebras und Impalas und waren schon total begeistert. Dann endlich Ankunft im Lion Sands Private Game Reserve, welches sich im südlichen Teil des Sabi Sands Reservates erstreckt. Die luxuriöse River Lodge ist am Ufer des Sabie Flusses gebaut, hier kann man chillen und dabei eine beeindruckende Artenvielfalt bewundern. Das Flussufer ist immer wieder Treffpunkt von Elefanten, Büffeln und manchmal von Löwengruppen.

Wildbeobachtung im Krüger Nationalpark

Total beeindruckt von unseren Zimmern und der gesamten Anlage ging es am frühen Abend auf Wildbeobachtungsfahrt. In offenen Safarifahrzeugen mit Platz für jeweils 6 Pers. fuhren wir der untergehenden Sonne entgegen. Wir hatten großes Glück und sahen gleich eine Leopardin, die wie für einen Fototermin vor uns lag. Ein Nashorn und ein paar Elefanten liefen uns auch vor die Linse. Nach Einbruch der Dunkelheit nahmen wir auf dem Holzdeck direkt am Fluss einen Amarula zu uns, bevor wir zum Abendessen in die Lodge zurückkehrten. In stimmungsvoller Atmosphäre haben wir diesen erlebnisreichen Tag ausklingen lassen.

Um 05:30 Uhr morgens ging es nochmals auf Pirschfahrt um die wundervolle Tierwelt zu entdecken. Danach gab es ein gemütliches Frühstück und wir waren selig, denn wir hatten heute nach langer Suche auch Löwen gesehen. Somit hatten wir bereits 4 der Big Five hautnah erleben dürfen.

In südliche Richtung ging unsere Fahrt weiter durch den größten Nationalpark Südafrikas in das staatliche Restcamp Berg-en-Dal in der Nähe des Malelane Gate zum Mittagessen. Die Bungalows in dem einfachen 2-Sterne-Camp sind sehr dunkel eingerichtet aber die Zimmergröße und das Preis-/Leistungsverhältnis sind ok. Außerdem hat man von der Anlage eine herrliche Aussicht auf die Granitberge und den Matjulu Damm. Hier durften wir, etwas entfernt aber gut sichtbar, erleben wie Büffel an einer Wasserstelle verweilten. Somit hatten wir wirklich die Big Five auf unseren Kameras.

Swaziland mit Markttreiben

Wir  überquerten die Grenze nach Swaziland und kamen bereits bei Dunkelheit im Mlilwane Wildlife Sancuary an. Übernachtet wurde in einer traditionell im „Beehive“-Stil (Bienenkorb)  erbauten Hütte. Die 29 einfach und rustikal aber liebevoll gestaltete Hütten sind ein authentisches Erlebnis im ältesten Schutzgebiet von Swaziland, am Fuße der Nyonnyane Berge. Nach dem Frühstück im Camp ging unsere Fahrt nach einem kurzen Abstecher auf dem farbenfrohen Swazi Markt, auf dem wir ein paar Mitbringsl kauften, zurück nach Südafrika.

Lake Jozini und ISimangaliso Wetland Park

Zum Mittagessen kehrten wir in der Jozini Tiger Lodge ein. Das am Hang gelegene Hotel hat einen traumhaften Blick auf den Lake Jozini und den Damm und ist von den Lebombo Bergen umgeben. Luxuriöses Flair und relaxte Atmosphäre schaffen hier ein Ambiente zum Wohlfühlen.

Am späten Nachmittag erreichten wir unser Tagesziel St.Lucia im Herzen des iSimangaliso Wetland Parks. Hier checkten wir in einem zentral gelegenen Hotel ein, welches idealer Ausgangspunkt für Ausflüge innerhalb des Parks ist.  Auch für Familien sehr zu empfehlen! Unser Reiseleiter sagte uns schon, dass in diesem Hotel manchmal ein Nilpferd am Pool spazieren geht, was wir aber nicht ganz ernst nahmen. Als wir unsere Zimmerschlüssel hatten und gerade dorthin wollten, sahen wir wirklich ein Hippo am Pool und waren total begeistert. Wir hatten sofort unsere Fotoapparate und Handys bereit uns schossen viele schöne Bilder. Unser Reiseleiter und auch die Security vom Hotel mussten uns immer wieder zur Vorsicht mahnen, damit wir dem Tier nicht zu nahe kamen.

Nilpferde sind die gefährlichsten Tiere in Südafrika, da durch sie die meisten Menschen ums Leben kommen. Sie sehen total niedlich und träge aus, können aber bis zu 45km schnell rennen und einen niedertrampeln. Nach dem gemeinsamen Abendessen gingen wir noch auf einen kurzen „Absacker“ in die City und früh schlafen, denn am nächsten Morgen ging es um 06:00 Uhr auf eine Hippo & Croc Bootstour. Wir sahen zwar jede Menge Nilpferde aber leider kein einziges Krokodil.

Möchten Sie wissen, in welchem Hotel man evt. einem Nilpferd am Pool begegnen kann, dann rufen Sie mich einfach im Reisebüro an!

Durban's Golden Mile

Nach dem Frühstück mussten wir leider von St.Lucia Abschied nehmen und fuhren nach Durban zu unserem Hauptseminar. Hier wohnten wir im 4-Sterne-Hotel Southern Sun Elangeni & Maharani direkt an der „Golden Mile“. Das sehr große, aber moderne Hotel hat einen tollen Blick aufs Meer und die beliebte Strandpromenade. Wir wurden mit einem kühlen Drink begrüßt und hatten am Nachmittag etwas Zeit am Strand zu relaxen.

Zum Abendessen fuhren wir in das 5-Sterne Fairmont Zimbali Resort. Das luxuriöse Anwesen liegt ca. 42 km nördlich von Durban in traumhafter Waldlage. Nach einem Hotelrundgang durften wir südafrikanische Weine probieren und danach an einem afrikanischesn Braai „Barbecue“ schlemmen.

Am darauffolgenden Tag hatten wir sehr interessante und informative Workshops mit vielen touristischen Partnern, die uns sehr viele Insider-Tipps zu ihrem Land vermittelten, welche ich Ihnen gerne weitergebe. Nachmittag ging es dann zum Moyo Pier, direkt am Stadtstrand, wo wir das Strandleben und die Shopping Area erleben durften.

Abends erwartete uns im Waterfront Hotel & Spa ein Dinner in lockerer Markt-Atmosphäre. Mit einer Vorführung von Zulu-Tänzern wurden wir auf den afrikanischen Abend eingestimmt. Wir schlenderten über den extra für uns eingerichteten  Markt mit Kunsthandwerk und Schmuck und kauften das ein oder andere Souvenir.

Natur und Tiere - Überleben im Busch

Heute besuchten wir das 584 Hektar große Krantzkloof Naturreservat mit seinen tiefen und beeindruckenden Schluchten. Bei einer Wanderung zu einem kleinen Wasserfall lernten wir die vielseitige Pflanzenwelt kennen.

Danach ging unsere Fahrt weiter zum Tala Game Reservere. Das ca. 3000 Hektar große Wildlife Naturschutzgebiet ist sehr artenreich und nicht weit von Durban entfernt.  Nach einem schönen Picknick wurde uns von einem Ranger beim „Survival Bush Talk“ ein Überlebenstraining im Busch demonstriert. Anschließend ging es zur Tierbeobachtung durch das Gelände. Wir sahen unter anderem Emus, Zebras, Warzenschweine, Nashörner und Giraffen. Löwen, Leoparden und Elefanten sucht man hier vergeblich, diese gibt es in diesem Reservat nicht.

An unseren Abschlußabend wurden wir mit einem Farewell-Dinner im Ushaka Aquarium überrascht. Inmitten der artenreichen Unterwasserwelt ließen wir unsere gemeinsamen Erlebnisse Revue passieren.

Bevor wir am späten Nachmittag unseren Rückflug antraten wurden wir noch im Beverly Hills Hotel zu einem Brunch eingeladen. Das exklusive Hotel liegt ca. 15 km nördlich von Durban direkt am Strand von Umhlanga Rocks. Ankunft in Deutschland war dann am nächsten Morgen. Eine erlebnisreiche beeindruckende Reise war leider zu Ende.


Fazit

Südafrika ist facettenreich und hat sehr viel zu bieten. Egal ob auf einer geführten Rundreise, einer Mietwagentour oder individuell, das Abenteuerfeeling kommt auf keinen Fall zu kurz. Die artenreiche Tierwelt und die beeindruckenden Landschaften begeistern jeden! Gerne stelle ich Ihnen Ihren Traumurlaub in Südafrika zusammen.


Ihre Claudia Christ
Reisebüro Simader
Tel: 0881-3000
www.reisebuero-simader.de
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