Lissabon im Frühjahr-von Fado bis Galao...

Von Mario Zindler |08.05.2018

Die kurze Flugverbindung von Hamburg mit der TAP macht die Stadt zu einem schnell erreichbaren Ziel. Kulinarische Vielfalt und ein buntes Treiben in der Stadt, die Nähe zum Strand, Kultur und Architektur, das kann man in Lissabon erleben...

Eléctricos de Lisboa mit der Bahn durch engen Gassen

Wer in Lissabon war, muss mindestens einmal mit der Strassenbahn gefahren sein, der "Eléctricos de Lisboa". Heftig schaukelnd und quietschend, meist mit vielen Touristen besetzt, quält sich die Bahn durch enge Gassen und steile Kurven durch die Stadt.
Man steigt aus, besichtigt z. B. das Viertel Alfama und steigt in die 28 E später wieder ein... So kann man die Stadt gut erkunden, hilfreich ist hier die Lisboa Card, welche man für verschiedene Tage buchen kann, z. B. für 72 Stunden pro Person 40,- €. Und mit dieser Karte hat man auch freien Eintritt zu vielen Sehenswürdigkeiten.

Der Blick über die Stadt

Wer grosse Fahrstühle mag, ist hier gut aufgehoben, dem Elevador de Santa Justa, er verbindet die Unterstadt mit dem Largo do Carmo. Wer den Fahrstuhl nach oben fährt, hat dann einen traumhaften Blick über die Stadt. Hier kann man schon die weitere Planung durch die Stadt machen. Wer nicht wieder nach unten fährt, geht die Strassen der Oberstadt entlang, bummelt durch die kleinen Geschäfte und entspannt bei einem Galao im Cafe....

Der Fado-Kultur und Genuss...

Ein Lissabon-Besuch ohne Fado ist, als ob man weggeht ohne wieder zu kommen...

Wer einmal die Melancholie eines solchen Abends erlebt hat, wird es nicht so schnell vergessen. Es gibt ein kleines Fado-Lokal, das Tasca do Jaime Alfama; hier herrscht eine gemütliche familiäre Atmosphäre. Rustikale portugiesische Küche, begleitet von Fado-Gesängen (auch vom Hausherrn selbst vorgetragen) lässt einen alles um sich herum vergessen und man hört einfach nur zu und geniesst. Der kleine gastliche Raum wird weit durch den Gesang, man spürt förmlich, wie die Seele sich öffnet.

Heinrich der Seefahrer und Torre Belem

Mit der Bahn in Richtung Cascais kann man einen Zwischenstopp am Torre Belem und dem Denkmal Heinrich der Seefahrer machen (Padrao de Decombrimentos).
Wer die Pulks von Andenkenhändlern erfolgreich durchquert hat, kann sich beim Denkmal mit dem Selfiestick fotografieren und läuft dann die Promenade zum Torre Belem entlang.  Hier hat man einen schönen Ausblick auf den Tejo und die Brücke Ponte de 25 Abril und die Jesusstatue...

Der Blick von der Statue

Mit der Fähre gelangt man vom Cais do Sodre schnell auf die andere Seite des Teju, hier fahren noch die alten behäbigen Fähren in kurzem Abstand nach Cacilhas, dort fährt der Bus durch das Stadtviertel Almada zur Christusstatue "Cristo Rei" . Mit dem Fahrstuhl oben angekommen, öffnet sich vom Aussichtspunkt unterhalb der ausgestreckten Arme ein gewaltiger Ausblick über Brücke und Stadt...


Fazit

Eine wunderschöne Stadt mit vielen entspannten Leuten. Die Vielfalt von Architektur und erlebbarer Geschichte und die Nähe zum Meer lässt erahnen, wie es zu Zeiten von Heinrich dem Seefahrer gewesen sein mag... Eine Stadt um wieder zu kommen.


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