MENORCA

Von Katrin Hummel |02.03.2009

Badeurlaub auf der Baleareninsel Menorca Mai 2006
Unser Urlaub im Mai 2006 führte uns auf die 2. größte Baleareninsel Menorca. Ich konnte mir vorher nie so richtig etwas unter der spanischen Mittelmeerinsel vorstellen, da Menorca oft nur als besonders als besonders familienfreundlich beschrieben wurde und immer weit abgeschlagen hinter Mallorca lag.
Doch als wir dort ankamen, wurde ich eines Besseren belehrt.Ich habe mich sofort in diese Insel verliebt. Wir hatten keine "typische"Pauschalreise gebucht, sondern Flug, Mietwagen und Hotel, damit wir die Insel auf eigene Faust erkunden konnten. 
Allein die Fahrt vom Flughafen zum Hotel war schon atemberaubend, da Menorca so ganzers anders ist als Mallorca, viel ursprünglicher und die Landschaft ist teils noch unberührt. Gar nicht zu vergleichen mit Mallorca, wo jeder Fleck so gut wie zugebaut ist.
Wir hatten das Hotel Punta Prima Prestige in Punta Prima gebucht. Punta Prima ist ein kleiner ursprünglicher Ferienort, der nur aus wenigen Hotels und einigen Restaurants besteht. Der Strand ist eine ca. 200m lange Badebucht, die von Felsen eingerahmt ist. Das Hotel hat 5 Sterne und gehört zu dem Familienclub Punta Prima. Beide Hotels gehören zu der spanischen Hotelkette Insotel. Der Club Punta Prima ist zwar nicht günstig, aber bietet alles, was man von einer Clubanlage erwartet. Es wird viel für Kinder angeboten,viele Sportmöglichkeiten, ein umfangreiches Wellnessprogramm und eine hochwertige Gastronomie, die Anlage kann man entweder mit Halbpension oder mit All inclusive buchen.
Das Hotel Punta Prima Prestige liegt neben dem Club hat einen seperaten Eingang und ist noch hochwertiger. Die Anlage besteht aus 2-stöckigen Villen. Dort haben wir eine 70qm große Suite bewohnt. Die Halbpension war echt unvergleichbar, es wurde alles frisch zubereitet, abend gab es alles, was das Herz begehrt.
Die Anlage bietet auch einen sehr großen wunderschön angelegten Garten mit Pool und Meerblick an dem wir oft verweilten. Der Strand ist naemlich wie oben beschrieben ziemlich klein und halt nur eine Bucht und relativ schnell überfüllt. Es gibt aber genügend andere Strände, zu denen man fahren kann, z.B. ist die Cala Galdana ein solcher, auch "nur" eine Bucht aber wunderschön, wie eine Muschel geformt von Kiefernwäldern umgeben, einer der schönsten Strände Menorcas.
Was man sich unbedingt anschauen muß ist, die Hauptstadt Mahon, die mit Ihren kleinen Gassen und der urigen Altstadt eine meditterane Atmosphäre bietet. Es gibt wunderschöne Restaurants und viele kleine Geschäfte mit ausgefallener Mode. In jedem 2.Geschäft gibt es, die typisch menorquischen Sandaletten, die ähnlich aussehen wie Espandrilios und wirklich typisch für diese Insel sind. Wenn man in Mahon ist, muss man sich auch unbedingt den Naturhafen anschauen, der auch Anlegestelle für viele Kreuzfahrtschiffe ist.
Wenn man Mahon gesehen hat, muss man auch unbedingt die frühere Hauptstadt Ciutadella besuchen. Diese bietet ein wenig Kultur mit alten Kirchen,Klöstern und der Kathedrale.
Schön ist auch, dass auf ganz Menorca, so gut wie nirgendwo deutsch gesprochen wird, nur englisch, welches das Urlaubsgefühl meiner Meinung nach noch größer werden lässt.
Weitere beliebte Urlaubsorte auf der Insel sind besonders für Familien, die Orte Cala´n Bosch und Son Xoriquer, dort gibt es zwar auch nur kleine Badebuchten, aber der Strand fällt flach ins Meer ab.  Dort ist es etwas touristischer es gibt einige Appartementanlagen einen kleinen Yachthafen und diverse Geschäfte und Restaurants.
Was man auf jedenfall gesehen haben muss, wenn man auf Menorca ist, ist die "Puderzuckerstadt" Binibequer Vell, die an der Südostküste der Insel liegt, allein die Fahrt am Meer entlang dorthin ist traumhaft und dann trifft man auf diesen kleinen Fischerort, das aussieht als wenn jedes einzelne Haus mit Puderzucker bedeckt wäre. Dort gibt es kleine Bars und mehrere Souvenirläden mit viel Porzellan und wieder diesen typischen menorquinischen Schuhen..
Ein weiterer "Geheimtipp" ist die Cala Macarella, der auch oft von den einheimischen genutzt wird, der Zufahrtsweg dorthin ist lang und steinig und auch gebührenpflichtig. Dieser wird auch von Pinien eingerahmt, ist allerdings eher naturbelassen,es gibt dort keine Liegen und Schirme, dafür eignen sich dann die Pinien als Schattenspender.. Es gibt ausserdem dort eine kleine Strandbar.
Abschliessend kann man sagen, dass die "kleine" Schwester von Mallorca auf jedenfall eine oder mehrere Reisen wert ist, da diese Insel einfach noch typisch spanisch nicht überlaufen und ziemlich ursprünglich ist. Es gehen auch nicht jeden Tag mehrere Flüge hin sondern meist nur 2mal pro Woche... Ich werde auf jedenfall nochmal hinfliegen, tun Sie's auch !

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