USA - Camperreise mit Anschlußaufenthalt in Las Vegas

Von Horst Hildenbrand |10.06.2016

Eine Camper-Reise durch die USA ist für mich immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis. Kein anderes Fortbewegungsmittel bietet so viel an Komfort und Flexibilität wie ein Wohnmobil.

1. Tag, Flug nach Los Angeles

Die Reise führte uns am 14.11.2015 von Frankfurt nach Los Angeles. Nach einem sehr ruhigen und angenehmen Flug landeten wir 12 Stunden später in der „Stadt der Engel“. Nach dem wir den Flieger verlassen hatten, wurden die Einreiseformalitäten erledigt. Für die Fahrt zu unserer ersten Übernachtung benutzten wir den kostenlosen Shuttle-Service des Flughafenhotels.

2. Tag, Los Angeles nach Palm Springs

Am nächsten Morgen wurden wir vom Hotel abgeholt und zur Vermietstation gefahren, die etwas außerhalb von Los Angeles liegt. Nach einem kurzen Video über die Handhabung des Campers, wurden die Formalitäten erledigt. Nach der Einweisung und Übergabe des Wohnmobils, konnte es endlich los gehen…
Zuerst steuerten wir einen Supermarkt an, wo wir für 5 Tage Lebensmittel eingekauft haben. Im Anschluss brachte uns das „Navi“ auf den Highway 10 Richtung Osten nach Palm Springs.
Die erste Etappe sollte nicht all zu lang sein, da der Transfer, die Übernahme und das Einkaufen doch einiges an Zeit beansprucht.
Übernachtung: Emerald Desert RV Resort in Palm Desert,
Fahrdauer ca. 3 Std., Entfernung ca. 180 km.

3. Tag, Palm Springs – Yermo

Nach dem Frühstück fuhren wir zum „Joshua Tree Nationalpark“, unser erstes Highlight der Tour. Der Park ist nach der Josua Palmlilie benannt. Aufgrund der Felsformationen ist der Park auch bei Kletterern sehr beliebt.
Das Wüstenstädtchen Amboy mit dem weltbekannten Werbeschild „Roys Cafe“ aus dem Film Easy Rider und Peggy Sue´s 50´s Diner in Yermo sind lohnenswerte Stops.
Übernachtung: KOA Calico Campground in Yermo,
Fahrdauer ca. 4 – 5 Std., Entfernung ca. 300 km.

4. Tag, Yermo – Death Valley National Park

Gut gestärkt und mit gefüllten Wassertanks fuhren wir dem nächsten Höhepunkt auf unserer Reise entgegen, dem Death Valley Nationalpark. Hier leben trotz der unwirklichen Bedingungen ca. 400 verschiedene Tierarten. Am Zabriskie Point, einem Aussichtspunkt im Death Valley, hatten wir einen guten Blick über einen Teil vom National Park. Nach einer kleinen Stärkung und einer Tasse Kaffee, fuhren wir in der Nachmittagssonne zum nahe gelegenen Campingplatz.
Mit dem Camper ist das befahren des Death Valley von Mai bis September verboten oder nur bedingt erlaubt.
Übernachtung: Fiddlers Campground im Death Valley,
Fahrdauer ca. 5 Std., Entfernung ca. 280 km.

5. Tag, Death Valley National Park – Las Vegas

Heute hatten wir die längste Etappe vor uns. Nach dem Frühstück besuchten wir noch Badwater, dem tiefsten Punkt im Death Valley, 86 m unter Null. Danach ging´s quer durch den Park in Richtung Las Vegas zum Hoover Staudamm. Ein imposantes Bauwerk mit einer Höhe von ca. 220 Meter. In der Mitte der Staumauer liegt die Grenze zwischen Nevada und Arizona. Da es bereits sehr spät geworden ist, ging´s auf dem direkten Weg nach Las Vegas. Die Wüstenstadt sahen wir von weitem schon „Glitzern“ und „Funkeln“. Kurzerhand beschlossen wir über den Las Vegas Boulevard (Strip) zum Campingplatz zu fahren – ein tolles Erlebnis.
Übernachtung: KOA Sam´s Town in Las Vegas,
Fahrdauer ca. 6 Std., Entfernung ca. 470 km.

6. – 10.Tag, Las Vegas

Heute gaben wir unser rollendes Zuhause leider wieder ab. Vom KOA Campground waren es nur wenige Minuten zur Abgabestation. Die Rückgabe des Campers und die Formalitäten waren schnell erledigt. Deshalb waren wir um die Mittagszeit bereits in unserem vorgebuchten Hotel „The Venetian“. Die folgenden Tage in Las Vegas waren voller Spannung, Highlights und unvergesslichen Eindrücken, bevor wir am 23.11.15 wieder in den Flieger nach Frankfurt stiegen.

Auf unserer Tour durch Downtown Las Vegas, begeisterte uns die abendliche Musik- und Lichtershow in der Fremont Street. Auf dem Las Vegas Boulevard bewunderten wir den Botanischen Garten und die Fontänen des Bellagio Hotels, Las Vegas von oben erlebten wir im High Roller (Riesenrad). Magische Momente gab es in der David Copperfield Show und zum Abschluss einer tollen Reise versuchten wir unser Glück in einem der unzähligen Casinos ….
Für Museumsbegeisterte ist das MOP Museum in Downtown Las Vegas zu empfehlen. 


Fazit

Eine Wohnmobiltour auf den Traumstraßen Amerikas ist ein unvergessliches Erlebnis!


Haben Sie eine Frage oder planen Sie eine Camper-Reise, rufen Sie mich doch einfach an. Ich helfe Ihnen gerne.

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