Roadtrip durch Portugal – zwischen Weinbergen, Wellen & Sonnenuntergängen
Von Franziska Filgertshofer |28.04.2026
Zwei Wochen, ein Mietwagen und einmal quer durch Portugal – gestartet sind wir in Faro. Perfekter Ausgangspunkt für einen Roadtrip, bei dem schnell klar wird: Hier geht es nicht nur um Ziele, sondern um den Weg dazwischen.
Faro ist zwar oft nur der Startpunkt für die Algarve, aber die kleine Altstadt mit ihren Gassen lohnt sich definitiv für einen ersten Eindruck.
Weiter ging es in das charmante Évora – eine Stadt voller Geschichte mitten im Alentejo.
In Coimbra haben wir uns dann wie in eine andere Zeit versetzt gefühlt – die traditionsreiche Universität gehört zu den ältesten Europas.
Danach wurde es landschaftlich abwechslungsreich: Eines meiner absoluten Highlights war das Dourotal – endlose Weinberge, kleine Straßen und unsere Unterkunft mit direktem Blick über das Douro Valley. Natürlich durfte eine Weinverkostung auf dem Fluss nicht fehlen – schließlich kommt von hier der berühmte Portwein.
Nächster Stopp: Porto. Eine Stadt, die direkt begeistert – bunte Häuser, kleine Gassen, Straßenmusik an jeder Ecke und eine entspannte Atmosphäre. Porto wirkt insgesamt ruhiger und entspannter als Lissabon – aber genau das macht den Charme der Stadt aus.
Entlang der Küste zeigt Portugal dann nochmal eine ganz andere Seite: raue Klippen, kleine Buchten und Orte, an denen man einfach länger bleibt als geplant. Gerade die Westküste hat mit ihren Surfer-Vibes und Sonnenuntergängen ihren ganz eigenen Zauber. Nazaré beispielsweise ist bekannt für die größten surfbaren Wellen der Welt (mit Rekorden über 30 Meter). Das ist wirklich beeindruckend, selbst wenn gerade keine Riesenwellen da sind.
Im Surfer Örtchen Peniche haben wir bei einem atemberaubenden Sonnenuntergang in der Beach Bar entspannt, bevor es weiter nach Sintra und Lissabon ging.
Sintra – fast schon märchenhaft mit seinen bunten Palästen und grünen Hügeln. Danach ging es weiter in die Hauptstadt Lissabon: Aussichtspunkte über die ganze Stadt, die Fahrt über die Ponte 25 de Abril (die ein bisschen an die Golden Gate Bridge erinnert) und dieses typische, lebendige portugiesische Flair.
Zurück Richtung Süden haben wir bewusst die Landstraßen genommen – die beste Entscheidung, um versteckte Buchten und die schönsten Küstenabschnitte zu entdecken.
Ein echtes Highlight war unser Stopp bei Sagres: eine ruhige Unterkunft mitten im Nirgendwo – perfekt zum Runterkommen nach all den Städten. Ganz in der Nähe liegt auch der südwestlichste Punkt Europas, Cabo de São Vicente – hier gibt es übrigens „die letzte Bratwurst vor Amerika“.
Zum Abschluss ging’s zurück an die Algarve: kleine Orte, beeindruckende Felsformationen und die typischen Steilküsten – perfekt zum Entspannen und einfach treiben lassen.
Fazit
Portugal ist einfach die perfekte Mischung aus Natur, Städten, gutem Essen und entspanntem Lifestyle – ideal für einen Roadtrip, bei dem jeder Stopp seinen ganz eigenen Vibe hat.
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