Traumreise zum Amazonas

Von Sandra Herrmann |16.03.2014

Reisebericht Gruppenreise AIDAvita Amazonas Karibik

Der Amazonas - wer hat nicht schon einmal in seinem Leben davon geträumt: diese grüne Welt selbst zu erleben, mit den eigenen Sinnen zu spüren, das tausendstimmige Nachtkonzert des Regenwaldes zu hören und die Naturbelassene Flusswelt dieser wasserreichsten Region der Erde zu befahren. Amazonas - das bedeutet: unvergessliche Erlebnisse in unberührter Natur. Lassen Sie sich durch diesen Reisebericht inspirieren den Amazonas und die Karibik zu erleben.

Wir starten mit unserer Reisegruppe ab dem Flughafen Düsseldorf. Unser Ziel ist die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas: Manaus.

Nach einem 14 stündigen Flug erreichen wir endlich unser Ziel. Nach dem alle Einreiseformalitäten erledigt waren wurden wir mit dem Transferbus zur AIDAvita gebracht, wo wir nach dem Check in und Kabinenbezug mit unserer Traumreise starten konnten.

Manaus

Früh aufstehen, ausgiebig frühstücken und dann stürzt sich unsere Gruppe ins Stadtgetümmel von Manaus. Schon am Anleger ein reger Betrieb, auf der Straße Autos, Busse, Fahrräder, Motorräder. Unser erstes Ziel ist die Markthalle von Manaus. Wer schon mal in Paris war, dem wird diese hier bekannt vorkommen. Sie wurde nach dem Vorbild der Pariser „Les Halles“ gebaut und Gustave Eiffel hat die Pläne für das Eisengerüst entworfen. Der Bananenmarkt lässt erahnen, dass die Nachfrage groß
sein muss. Ess- und Kochbananenstauden werden auf riesigen Paletten aufgetürmt. Außerdem  findet man hier Lebensmittel wie Fleisch, Fisch und exotischen Früchten bis zu Souvenirs und Handarbeiten.
Weiter geht es zum Teatro Amazonas. Ein Muss für jeden Manaus Besucher. Ein Opernhaus von einer Schönheit, die unbeschreiblich ist. Das Gebäude an sich, erhebt sich auf einem kleinen Hügel. Die Treppen hinauf aus glänzendem Stein, innen Marmor, goldene Verzierungen, 198 glitzernde Lüster, roter Samt und beeindruckende Wandmalereien. Bei unserem Besuch fand gerade eine Orchesterprobe statt. Zurückversetzt in die Zeit, als die Oper an Silvester 1897 eröffnet wurde, hören wir, wenn wir unsere Augen schließen, das rascheln der Kleider, das leise Trippeln auf dem Parkett. Im Obergeschoss der Ballsaal, wieder Prunkt vergangener Zeiten, schön anzusehen.Rings um die Oper herum findet man Spuren der vergangenen Zeit, Brunnen, Plätze, Statuen, Kirchen. Weiter geht’s durch die Stadt, u.a. auch zum „Palacío Rio Negro“, dem einstigen Wohnsitz eines deutschen Kautschukbarons.

Seetag – nach Santarem

Wir genießen die tolle Aussicht und lassen die interessante Kulisse und das Leben am Amazonas an uns vorbeifahren. Wir überqueren den Äquator, auf unserer Reise insgesamt 3 mal per Schiff. Es gibt viel zu sehen am Flußufer, vereinzelt Häuser auf Stelzen, kleine Fischerboote, Flussbiegungen, kleinere und größere Zuflüsse und das Wasser sieht aus wie Kaffee mit Milch.

Santarem

Zu Santarem: Die Stadt liegt auf halben Weg zwischen Belem und Manaus. Sie ist eine der ältesten Siedlungen (gegründet 1661) im gesamten Amazonasgebiet und hat heute fast 300.000 Einwohner. Rinderzucht und Fischfang sorgen für den Lebensunterhalt der Bevölkerung – auch entlang der vielen kleinen Nebenflüsse. Keramikarbeiten und bunte Hängematten finden hier Abnehmer. Holz und Paranüsse sind ebenfalls Handelsware. Soja, ein wichtiger Exportartikel, wird in direkter Nähe unserer
Anlegestelle verarbeitet und in großen Lastkähnen auf die Reise geschickt – bis hin nach Europa.

Ausflug : Beeindruckende Natur

Gemeinsam besteigen wir am Morgen eines der anschaulichen Boote. Rund 30 Minuten fahren wir auf dem Tapajos, bis wir an die Stelle kommen, wo er mit dem Amazonas zusammenfließt. Braunes Wasser gleitet mit blaugrünem Wasser nebeneinander und vermischt sich nach rund 10 Kilometer irgendwo dann zur Farbe „Milchkaffee“. Interessante Kreisel, Zapfen, Muster ergibt das Aufeinandertreffen der Gewässer. Würden wir unsere Hände eintauchen, würden feststellen, dass das Wasser unterschiedliche
Temperaturen hat. Wir drehen ab und es geht zum Maica-See, einer Flusslandschaft mit einem ganz besonderen Reiz. Wir sehen verschiedenste Vögel, ein Faultier, einen Adler, weidende Rinder halb im Wasser stehen, Fischer in kleinen Booten, Häuser auf Stelzen, riesige Bäume und Flussufer, das während der Regenzeit abbricht und mit dem Wasser davongetragen wird. Hier sollte es rosa Delphine geben. Einen haben wir kurz gesehen und fort war er. Das Piranhasangeln bescherte uns kein Petri-Heil. Eigentlich kein Wunder, vor uns waren bereits 6 Ausflugsschiffe da gewesen und wir hatten fast ein schlechtes Gewissen, wir kommen und angeln den Einheimischen dort die Fische weg – nur zum Vergnügen und sie müssen davon leben. Zurück geht es der Stadt entgegen und wir haben vom Boot aus eine gute Sicht auf die Stadt, das Museum, die Kirchen und unsere Vita.

Seetag

Heute war das Wetter leider etwas wechselhaft. Es war zwar warm, aber hat immer wieder geregnet. Mit Sonnenbaden war wenig drin, man konnte sich aber ab Nachmittags gut auf dem Sonnendeck aufhalten. Wir haben die Zeit für Sport, gute Unterhaltung und Lektor Vortrag über den Amazonas genutzt.

Ausflug in Belem

Ankunft in Belem um die Mittagszeit. Nach dem Mittagessen sind wir mit dem Tenderboot an Land (sehr schöne Hafenatmosphäre) und dann mit dem Taxi zum Parque Mangal das Garcas. Eine sehr schöne Ecke mit Schmetterlingshaus, Vogelhaus, Aussichtsturm und Museum sowie eine wunderschöne Vegetation in der Parkanlage. Übernachtung in Belem auf Anker und schon war wieder ein beeindruckender Tag zu Ende.

2. Tag in Belem
Ausflug in Belem – Bootsfahrt und Dschungelwanderung

Wir wurden vom Ausflugsboot direkt am Schiff abgeholt und fuhren dann an einem Mangrovenfluss (Seitenarme des Amazonas) entlang. Hier leben einige Menschen, die nicht direkt in der Stadt in Belem leben möchten. Zwar in einfachen Verhältnissen, aber dennoch mit Strom und dem Nötigsten was man braucht. Wir gingen an Land und machten einen Spaziergang durch den Dschungel. Es wurde uns sehr
viel erklärt über Pflanzen, Früchte und Tiere. Paranüsse wurden geerntet und durften probiert werden. Ein Einheimischer (70 Jahre) führte vor, wie man auf die Palme klettern kann um dort die Früchte zu ernten. Undenkbar bei Deutschen Sicherheitsstandards aber sehr beeindruckend. Er hatte auch sein Haustier, eine Tarantel dabei, die man auch mal nehmen durfte. Ein tolles Erlebnis so ein Tier
auf sich herumkrabbeln zu lassen. Zurück an Land wurden wir mit dem Bus zur Pier gebracht. Hierbei konnten wir noch vieles von der pulsierenden Stadt sehen. Dann ging es mit dem Tender wieder zurück an Bord. Der Ausflug war ein richtig schönes Naturerlebnis.

Seetag

Relaxen, Lektor Vortrag und Äquatortaufe. Heute war etwas Seegang, Wasser musste sogar aus dem Pool abgelassen werden.

Spaziergang auf der Ile Royale in Französisch Guyana

Auf diese Insel sind wir sehr  gespannt. Geschichtsträchtig, beladen mit einer traurigen Vergangenheit haben wir sie Erinnerung. Wer hat in seinem Leben noch nichts vom legendären „Papillon“ gehört, den Film gesehen, das Buch gelesen? Auf der Insel sind Überreste der ehemaligen Gebäude zu finden, des Gefängnisses, der Einzelhaftzelle, der Verwaltungsgebäude. Zum Teil sind sie restauriert worden, zum Teil so präpariert, dass sie später restauriert werden können. Insgesamt wurden aus Frankreich rund 80.000 Strafgefangene auf das Festland und teilweise auch auf die Insel gebracht. Wer auf die Inseln kam, hatte zumindest das Glück, Freilauf zu haben, weil es ja keine Fluchtmöglichkeit gab. Wunderschöne Insel mit einer tollen Vegetation, leider mit der unschönen Vergangenheit als Gefängnisinsel. Besonderes Highlight waren die süßen kleinen Äffchen in den Bäumen. Ein Papagei
flog auch mal vorbei und viele Agutis leben auf der Insel. Eine mystische aber ganz tolle Atmosphäre auf der Insel.

Seetag

Relaxen und Lektor Vorträge besuchen

Trinidad

Kaum das Schiff verlassen, spürt man schon die tolle und auch sehr emotionale Atmosphäre. Wir wurden mit Tänzern und Steel Band empfangen wie man sich das von der Karibik erträumt. In Port of Spain gibt es viel Sehenswertes (z.B. Cathedral of the Holy Trinity, The Red House, Hall of Justice, Canon-Ball-Trees und vieles vieles mehr). Die Menschen dort sind sehr interessant vom Aussehen und der Ausstrahlung. Überall begegnet man Freundlichkeit. Trinidad ist die zweitgrößte Karnevalshochburg auf der Welt nach Rio. Danach ging es in die Natur. Der Weg zum Blue Butterfly Waterfall war auch
wunderschön. Trinidad verkörpert den Eindruck karibischer Lebensfreude, einfach super! Am Abend gönnten wir uns eine Massage im Spa. Und wieder ging ein traumhaft schöner Tag zu Ende.

St. Maarten

Entdeckt wurde die Insel von Kolumbus am 11. November 1493, dem Namenstag des Heiligen Martin. Den Namen trägt sie gleich in zwei Sprachen. Saint Martin nennen die Franzosen ihren Teil der Insel, St Maarten sagen die Niederländer zu der etwas kleineren Inselhälfte, die ihnen untersteht. Die beiden Inselhauptstädte, das niederländische Philipsburg und das französische Marigot, haben einiges gemeinsam: In beiden Orten erstrahlen die Holzhäuser im Kolonialstil in den schönsten Pastelltönen und beide erinnern stark an die Heimat ihrer jeweiligen Kolonialherren.

Martinique

Martinique bietet landschaftlich eine Menge, schöne Strände, Regenwald und viele Pflanzen  
– immergrün oder blühend. Und genau diese wollen wir sehen. Von den Einheimischen seit eh und je “Madinina” (die Blumeninsel) genannt, hat Martinique eine wunderschöne Natur zu bieten. Mit dem Atlantik an der Ostküste und dem Karibischen Meer an der Westküste bietet Martinique zudem traumhafte Bedingungen für Wassersportler und Sonnenanbeter. Die Hauptstadt Fort-de-France verführt mit französischem Flair und karibischer Lebenslust zwieschen hübschen Kolonialhäusern.

Seetag

Santo Domingo

Leider heißt es heute Abschied nehmen. Da unser Flug erst am späten stattfindet können wir uns noch die wirklich sehr schöne Stadt Santo Domingo anschauen. Unser erstes Ziel ist das Faro a Colon  oder auch Columbus Lighthaus genannt. Hier soll Christopher Kolumbus begraben sein. Dieses Gebäude ist heute ein Bürotrakt, aber mit einem Altar von Kolumbus drinnen. Das Haus hat die Form eines großen Kreuzes. Zu Feiertagen nachts werden hier auf dem Gebäude die Lichter angemacht.

Eine wunderschöne Reise neigt sich dem Ende und wir machen uns auf den Weg nach Hause. Mit
vielen wunderschönen Erinnerungen und Eindrücken.

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