Gran Canaria -
Von Monika Bermudez-Ruiz |30.04.2026
Gran Canaria wird oft als "Miniaturkontinent" beschrieben - und das zurecht ! Auf kleinem Raum vereint die Insel trockene Dünenlandschaften, fruchtbare Täler, hohe Berge und lebendige Küstenorte.
Einer dieser Orte ist Mogán
Das ehemalige Fischerdorf hat sich seinen besonderen Charme bewahrt : weiße Häuser, bunt bepflanzte Balkone und kleine Gassen, die zum Schlendern einladen. Besonders bekannt ist der Wochenmarkt, der das Dorf jeden Freitag in ein buntes Treiben verwandelt. Händler bieten dort Mangos, Avocados und die typischen kleinen kanarischen Bananen an, daneben Käse, Gewürze und kunsthandwerkliche Produkte. Der Duft reifer Früchte mischt sich mit dem Stimmengewirr und der Musik, die durch die Straßen klingt.
Der Süden
Ein weiterer Höhepunkt der Insel ist die Dünenlandschaft von Maspalomas. Die sanft geschwungenen Sandhügel erinnern an eine Wüste und gehen direkt in den Atlantischen Ozean über - ein einmaliges Naturerlebnis!
Gleich daneben liegt Playa del Inglès, bekannt für seine langen Strände und sein pulsierendes Nachtleben. Zahlreiche Bars und Restaurants sorgen dafür, dass der Ort bis in die frühen Morgenstunden lebendig bleibt und Besucher aus aller Welt anzieht.
Wunderschönes Hinterland
Auch das bergige Inselinnere lohnt einen Ausflug. Wer den Roque Nublo besteigt, wird mit einem weiten Blick über die zerklüfteten Täler und die umliegenden Gipfel belohnt. Auf dem Weg dorthin liegen kleine Bergdörfer, in denen die traditionelle Küche mit einfachen, aber intensiven Aromen überzeugt.
Fazit
Was Gran Canaria für mich besonders macht, ist die Mischung : die Gelassenheit kleinerer Orte wie Mogán, die wilde Natur, die Ruhe der Berge und die Herzlichkeit der Menschen. Wer die Insel nur als Urlaubsziel sieht, ahnt oft nicht, wie vielfältig und lebendig sie wirklich ist.
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