Magie aus Feuer und Eis: Meine Reise durch Island
Von Lina Baumann |24.02.2025
Ende August 2024 habe ich 2,5 Wochen im wunderschönen Island verbracht.
Nach einem circa dreistündigen Flug kamen wir am Flughafen Keflavik an und nahmen unser Auto für die nächsten Wochen entgegen.
Der erste Stopp war der Þingvellir-Nationalpark, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das sowohl historisch als auch geologisch von großer Bedeutung ist. Hier kann man auf dem Grabenbruch zwischen der nordamerikanischen und der eurasischen tektonischen Platte wandern.
Am nächsten Tag ging unsere Tour richtig los. Unser Plan: eine komplette Umrundung der Insel inklusive Westfjorden und kleinen Stopps unterwegs.
Unsere erste Tour führte uns auf die Halbinsel Snaefellsnes. Ich machte mich auf, diese einzigartige Ecke Islands zu erkunden, und wurde nicht enttäuscht.
Ein Muss auf Snæfellsnes ist auch der berühmte Kirkjufell, ein Berg, der wegen seiner markanten Form als einer der fotogensten Berge Islands gilt. Wir verbringen eine Nacht in dem kleinen Fischerort Arnastapi.
Am nächsten Tag starteten wir in Richtung Westfjorde. Auf dem Weg begegnen uns überall viele Schafe und Pferde, die hier einfach frei herumlaufen. Die folgenden Tage verbrachten wir in den Orten Patreksfjördur und besuchen den westlichsten Punkt Islands: Latrabjarg. Vor allem der Wasserfall Dynjandi war ein besonderes Highlight auf dieser Route.
Nach drei Tagen ohne auf wirklich viele Menschen zu stoßen, freuten wir uns in Isarfjördur in einem größeren Ort untergebracht zu sein. Wir machen uns auf den Weg zur Ringstraße und fuhren den Norden Islands entlang. Die Favoriten auf dieser Strecke waren eindeutig der Wasserfall Godafoss und der kleine Ort Husavik, wo man auch Walbeobachtungstouren machen kann.
Von Husavik ging es für uns nach Egilsstadir im Süden der Insel. Auf dieser Route konnten wir verschiedene Wasserfälle wie den Dettifoss und auch die heißen Thermalfelder mit kochenden Becken bewundern.
Südisland bietet tolle Highlights wie den sogenannten „Diamond Beach“. Das ist ein schwarzer Strand, auf welchem Eisbrocken liegen, die aussehen wie Diamanten. Diese Brocken kommen von Europas größtem Gletscher, dem Vatnajökull. Besonders schön fand ich den Wasserfall Seljalandsfoss, der einmal komplett umrundbar ist. Durch die Sonne hat sich sogar ein Regenbogen gebildet, was das perfekte Bild abgibt.
Mein persönliches Highlight der Reise war unser Ausflug nach Landmannalaugar. Die bunten Rhyolithberge leuchten in Farben wie rot, gelb und grün. Nach einer Flussüberquerung erreichen wir den Parkplatz und machen uns auf den Weg in die Berge. Dieser Stopp war ein wirklich unvergessliches Erlebnis, bei dem man das wilde Island besonders gut erleben kann.
Die letzten Tage verbrachten wir in Reykjavik, wo wir einen Abstecher in die Sky Lagoon, einem Geothermal Schwimmbad machen. Dort kann man ein Ritual mit verschiedenen Schritten zur Entspannung buchen.
Fazit
Island ist ein ganz besonderes Reiseziel mit so vielen natürlichen Highlights, dass ich sicher einmal wiederkehren werde!
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