Von Cleveland bis zu den Niagarafällen

Von Svenja Fischer |22.05.2017

Nach acht Stunden Flug bis Detroit und zweieinhalb Stunden Autofahrt war ich endlich in Cleveland angekommen, wo ich dreieinhalb Wochen verbrachte. In die Zeit meines Aufenthaltes fiel der Nationalfeiertag der Vereinigten Staaten, der 4. Juli. An diesem Tag besuchte ich eine Parade in der Stadt Parma mit Fahnenschwingern, Cheerleadern und vielen Autos, welche alle in den Farben der
amerikanischen Flagge geschmückt waren. Die örtliche Polizei ließ Sirenen heulen und Lichter blinken. Am Abend gab es noch ein beeindruckendes Feuerwerk.

Shoppen durfte natürlich auf meiner Reise nicht fehlen! Dafür ging es nach Grove City in das  „Grove City Premium Outlets“. Für alle Shoppingliebhaber kann ich diesen Ort nur empfehlen. Dort gibt es alles was das Herz begehrt, von Gap über Tommy Hilfiger bis hin zu Nike. Wer zwischendurch Hunger bekommt, kann sich in der zentral gelegenen Essensoase stärken.
 
Nach dem schönen aber auch anstrengenden Shoppingtag folgte das nächste Highlight. Es ging in den Freizeitpark „Ceder Point“. Dieser liegt in Sandusky direkt an einem der fünf Großen Seen in Nordamerika, dem Eriesee. Diese Lage ist bei einigen Fahrten durch einen wunderschöne Aussicht von Vorteil. Dieser Erlebnispark lässt die Herzen aller Freunde von Achterbahnen höher schlagen. Einen besonderen Adrenalinschub bekommt man im „Top Thrill Dragster“. Das lange Warten auf die nur kurze Fahrt lohnt sich. In wenigen Sekunden wird man auf 193 km/h beschleunigt. Dann geht es 128 m senkrecht nach oben und nach einer Drehung um die eigene Längsachse genauso steil wieder nach unten. Insgesamt bietet Cedar Point 16 Achterbahnen, bei denen man mal im stehen, unter der Bahn oder daneben fährt.
 
Am beeindrucktestem waren natürlich die Niagarafälle. Diese liegen genau im Grenzgebiet zwischen den Vereinigten Statten und Kanada, deshalb kann man sie auch von zwei Seiten besichtigen. Ich besuchte sie von der amerikanischen Seite aus. Ich machte einen Spaziergang durch den Park auf Goat Island. Dort fließt der Fluss wenige Meter bevor er sich in die Tiefe stürzt noch recht ruhig. Dann fuhr ich mit den kleinen Schiffen „Maid of the Mist“ zu den Niagarafällen. Es geht so nah wie möglich an die Wasserfälle heran, so dass man auch den einen oder anderen Tropfen Wasser dabei abbekommt. Die Tour startet bei den amerikanischen Wasserfällen, wo einem die Stärke des Wassers schon sehr deutlich wird. Doch die kanadischen Wasserfälle, die die Form eines Hufeisens haben, wirken noch viel mächtiger. Ich fühlte mich wie gefangen, umgeben von den mächtigen Wassermassen und dem beeindruckendem Getöse. Dieses Erlebnis werde ich nie vergessen. Wem die Fahrt mit dem Schiff nicht  genügt, kann auf einer geführten Tour noch näher an die Niagarafälle heran und sie fast berühren. Dieser Weg wird auch „Cave of the Winds“ genannt. Zudem gibt es auf der amerikanischen Seite noch den „Observation Tower“, einen Aussichtsplattform im Freien, wo ich mir alles nochmal in Ruhe von oben anschaute.
 
Nun ging es nach Dayton in das Air Force Museum. Die Geschichte der Luft- und Raumfahrt in der Zeit von 1901 – 2003 ist hier veranschaulicht. Außerdem gibt es kleinere Simulatoren für einen Flug ins
Weltall.
 
Zudem war ich auch noch in einigen Nationalparks  und so vergingen dreieinhalb Wochen wie im Flug.

Eins ist sicher: Dies war auf keinen Fall meine letzte Reise in die Vereinigten Staaten.

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