Leinen los mit "AIDA prima"

Von Svenja Fischer |15.11.2018

Dieses Jahr zog es mich auf das zweitneuste Kreuzfahrtschiff der Reederei „AIDA“.
Die „AIDA prima“ ist seit ihrer Taufe im Sommer 2016 ganzjährig in der Nordsee und dem Ärmelkanal unterwegs.
Vorab konnten wir über das „myaida“-Portal Ausflugs-, Getränke-, Anreise- und Internetpakete buchen. Zudem wurde hier das Schiffsmanifest ausgefüllt und die Zahlungsmittel an Bord konnten hinterlegt werden.

   Mit dem Zug ging es ab Frankfurt los Richtung  Hamburg. Dort angekommen erwarteten uns schon die ersten Mitarbeiter von „AIDA“. Diesen konnten wir unsere Koffer geben, welche dann zu unserer Kabine gebracht wurden. So hatten wir Zeit Hamburg zu erkunden, bevor es dann mit dem Shuttleservice von „AIDA“ zu unserem Schiff ging.    Die „prima“ beeindruckte auf den ersten Blick durch ihre Größe.    Auf dem Schiff besichtigten wir zuerst unsere „Verandakabine Komfort“.    Diese war sehr freundlich eingerichtet und in einem sauberen Zustand. Auf dem Balkon gab es eine Hängematte für entspannte Momente in den „eigenen“ vier Wänden. Doch dann hieß es endlich: „Leinen los!“.    So haben wir den Hamburgerhafen mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten können. Das Highlight war zudem, dass wir den Hafen mit dem Schwesterschiff der „AIDA sol“ verlassen haben.    Der erst Tag war ein Seetag, somit hatten wir genügend Zeit uns an das Schiffsleben zu gewöhnen und uns zu orientieren.    Nach einem vielseitigem Frühstück machten wir uns auf den Weg, um das Schiff zu erkunden. Alle Räume sind in einem bunten Stil eingerichtet, welcher sehr angenehm und nicht aufdringlich wirkt. Das große Theatrium geht über drei Decks, was auch definitiv notwendig ist. Tagsüber gibt es verschiedene Unterhaltungsprogramme von Bildauktionen über Informationsveranstaltungen, bis zu Fragestunden mit dem Personal und dem Kapitän. Abends finden hier verschiedene Shows statt.    Alternativ gibt es abends noch verschiedene Unterhaltungsprogramme in der Diskothek D6, im Nachtclub Nightfly und im Beach Club.    Für jeden Gast ist etwas auf dem Schiff zu finden. Im „Four Elements“ wird sehr viel für die jüngeren Gäste an Unterhaltung und Abwechslung geboten. Hier gibt es auch getrennte  Kinder- und Jugendzimmer.    Die verschiedenen Buffet- und á la carte Restaurants bieten sehr viel kulinarische Abwechslung und immer eine große Auswahl. Mein persönlicher Favorit war das Restaurant „Weite Welt“. Die Auswahl am Buffet orientierte sich immer an den Spezialitäten des Hafens / Landes. Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es den „MAGNUM Pleasure Store“ und die „Scharfe Ecke“. Die vielen verschiedenen Bars laden zwischen den Mahlzeiten zum Verweilen und genießen ein. Ein optisches Highlight war für mich die weiße „Spray Bar by Moët & Chandon“.     Wer sich jedoch vollständig verwöhnen lassen und entspannen möchte, dem empfehle ich einen Besuch im „Organic Spa“. Das ganze rundet dann noch ein Besuch beim Friseur und im Nail Spa ab.    Zudem ist natürlich auch ein Sportstudio auf dem Schiff zu finden. Hier kann man sein eigenes Programm absolvieren, in die vielen verschiedenen Kurse von AIDA gehen oder sich mit einem Personal Trainer treffen. Im Außenbereich ist auch noch ein kleiner Multifunktionssportplatz , welcher im Winter als Eisbahn dient. Dazu noch eingezeichnete Laufwege zum Joggen oder Walken.     Neu auf der „prima“ ist der „Skywalk“. Zu diesem gehören zwei durchsichtige Aussichtplattformen und verglaste Fahrstühle. Diese sind im hinteren Bereich des 15. Decks zu finden.    Am nächsten Morgen legten wir in Southampton (England) an. Für uns ging es mit einem Bus von „AIDA“ in die Innenstadt von London. Dort hatten wir einige Stunden zur freien Verfügung um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten war die Zeit ausreichend. Mit dem Bus von AIDA fuhren wir wieder zurück zum Schiff. So war durch „AIDA“ gewährleistet, dass wir auch wieder aufs Schiff kommen, selbst wenn wir im Stau gestanden hätten. Um halb zehn hieß es dann wieder „Leinen los“ und auf nach Frankreich. Dies erreichten wir etwa gegen sieben Uhr morgens. Somit konnten wir früh von Bord gehen. Für Paris hatten wir uns einen geführten Ausflug mit deutscher Reiseleitung, Besuch der Kathedrale Notre-Dame de Paris und 2 Stunden zur freien Verfügung ausgesucht. Dieser Ausflug hat uns sehr gut gefallen, da sich die Reiseleitung und der Busfahrer sehr viel Mühe gegeben hatten.     Das einzig anstrengende bei London und Paris waren die langen Busfahrten, jedoch hatten wir uns darauf schon eingestellt. Paris verließen wir mit dem Schwesterschiff der „AIDA mar“, welche sich dann auf den Weg in die Karibik machte.    Auf Grund der langen Busfahrten an den letzten beiden Tagen, sind wir in Zeebrügge an Bord geblieben und haben es uns im Spa-Bereich gutgehen lassen. Zudem war es sehr angenehm, das Schiff mit weniger Leuten und Trubel kennenzulernen. Abends ging es dann weiter Richtung Rotterdam. Dort blieben wir über Nacht im Hafen liegen.  Deshalb haben wir uns hier für eine Stadtbesichtigung von Rotterdam am Abend entschieden. Diese war angenehm entspannt und locker, aber trotzdem sehr informativ. Der Ausflug startete mit einer Busfahrt, bei der uns die beiden Reiseleiter sehr viel über Rotterdam berichteten. Danach ging es zu Fuß weiter. Hierfür teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Als Abschluss des Ausfluges ging es noch in zwei Bars, wo jeweils ein Getränk pro Teilnehmer inklusive war. Wer wollte konnte dann mit dem Bus wieder zurück zum Schiff fahren oder noch etwas Zeit in Rotterdam verbringen und den Rücktransfer in Eigenregie organisieren.    Mit dem Sonnenaufgang verließen wir dann auch wieder Rotterdam und es hieß für uns ein letztes Mal „Leinen los!“. Unseren letzten Tag verbrachten wir somit auf hoher See.     Wer wollte konnte abends seine Koffer vor die Tür stellen. Diese wurden dann von den Mitarbeitern eingesammelt und am nächsten Tag von Bord gebracht. Wir selbst behielten jedoch unsere Koffer bei uns und gingen mit diesen am nächsten direkt von Bord. Am Hafen standen wieder genügend Busse von AIDA bereit, welche uns zum Busbahnhof brachten. Dann ging es mit dem Zug zurück nach Frankfurt.


Fazit

Kreuzfahrten sind eine ganz besondere Art zu reisen, jedoch muss man die Menschenmengen, sowie den getakteten Reiseablauf mögen. Für mich war es eine sehr schöne und interessante Reise und ich freue mich schon auf die nächste Kreuzfahrt und sage: „Auf AIDAsehn!“


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