Mallorca mit dem Mietwagen | Entdeckungstour abseits der Partyzone
Von Alina Clara Loibl |11.12.2025
Mallroca - das 17. Bundesland, Party, Alkohol und Eimersaufen?... Nicht mit mir! Ich zeige Dir die schönsten Spots der Insel, abseits des Massentourismus und der Partyzone an der Playa.
Slow Travel auf Mallorca: Eine Inselreise zwischen Bergdörfern, Buchten und Begegnungen
In knapp zwei Stunden sind wir von München direkt nach Mallorca geflogen, um dort ein langes Wochenende zu verbringen. Nach der Ankunft haben wir sofort unseren Mietwagen übernommen und uns direkt auf den Weg gemacht. Schnell im Hotel eingecheckt, ließen wir den ersten Abend entspannt an der Strandpromenade ausklingen – mit einem Glas Sangria in einer kleinen Bar, während die Sonne langsam im Meer versank.
Der zweite Tag startete früh – und das hat sich gelohnt. Unser Ziel war die berühmte Sa Calobra, eine spektakuläre Serpentinenstraße, die sich in engen Kurven durch das Tramuntana-Gebirge schlängelt und schließlich zu einem Kiesstrand führt. Diesen erreicht man nur über einen kurzen Fußweg durch enge Felsspalten, was den Ort noch magischer wirken lässt. Dort haben wir ein Picknick gemacht und die Ruhe genossen. Besonders am Morgen bis mittags ist Sa Calobra ein absoluter Geheimtipp: kaum Menschen, das Meeresrauschen übernimmt die Kulisse und die Felsen leuchten in der sanften Morgensonne.
Anschließend ging es weiter nach Port de Sóller, einem charmanten Küstenort, der von Bergen eingerahmt ist und mit seiner historischen Straßenbahn sofort verzaubert. Der Hafen lädt zum Flanieren ein, und die kleine Bucht wirkt fast mediterran–karibisch. Geheimtipp: Ein kurzer Spaziergang zum Faro de Cap Gros – dort genießt du den vielleicht schönsten Blick auf die gesamte Bucht, besonders kurz vor Sonnenuntergang.
Unser zweiter Tag startete nach einem ausgiebigen gemütlichen Frühstück ganz entspannt, wir fuhren noch einmal in den Wetsen der Insel nach Valldemossa. Das ist ein malerisches Bergdorf, das uns mit seinen sandsteinfarbenen Häusern, blühenden Gassen und der berühmten Kartause sofort verzaubert. In den Cafés rund um die Plaza herrscht eine entspannte Atmosphäre, die perfekt ist, um das echte Mallorca abseits der Küste zu erleben. Die umliegenden Hänge duften nach Oliven, Pinien und frisch gebackenem „Coca de Patata“ (fluffige Kartoffelbrötchen).
Geheimtipp: Der Mirador Puig de Sa Moneda ist ein Aussichtspunkt mit Turm oberhalb von Valldemossa, mit fanstischer Aussicht über Valldemossa und die umliegenden kleinen Täler. Ihr findet ihn ca. 4km nördlich von Valldemossa und es lohnt sich den Abstecher zu nehmen. Den Rest des Tages verbrachten im Pool und am Meer und abends genossen wir einen guten Rotwein und ausgezeichnetes Essen in einem kleinen familiengeführten Restaurant mitten in Palmas Altstadt.
Unser letzter Tag war perfekt für einen Abstecher in den Norden zur Cala Mesquida - das Meer ist hier türkisblau und der Strand feinsandig, hier gibt es Karibikvibes für alle. Drumherum ein Naturschutzgebiet, was für die Sauberket des Strandes und des Meeres spricht und zudem ist es wahnsinnig schön ruhig. Hier direkt an der Cala Mesquida iegt auch ein tolles Hotel, das ich euch sehr empfehlen kann, vor allem für Familien, die Rue suchen und nicht unbedingt einen Ortsanschluss brauchen. Hier kann man richtig schön runterkommen und genießen.
Ich hätte noch viel mehr zu erzählen von meiner Lieblingsinsel, es folgen bestimmt noch weitere Berichte... :-)
Fazit
Inseljuwel Mallorca - auch nach 5 Urlauben hier habe ich noch nicht genug, immer wieder Mallorca!
Ich freue mich, wenn ich dich inspirieren konnte und vielleicht schon bald deine perfekte Mallorca-Auszeit planen darf.
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