Sarah Normann DERPART Reisebüro Papendick GmbH & Co. KG,
Siegburg

Autofahren in den USA

Von Sarah Normann |22.11.2017

Es gibt einiges was man wissen sollte, wenn man sich auf die Straßen der USA begibt...

Anderes Land, andere Regeln. Zumindest teilweise.

Die Verkehrsregeln sind in den USA natürlich nicht komplett anders, aber einiges ist nicht ganz so wie bei uns in Good old Germany.

Das müssen Sie beachten:

Die Promillegrenze für Alkohol liegt normalerweise bei 0,8. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass die Autovermietungen ein Fahren mit Alkohol eigentlich immer vertraglich untersagen und Sie eventuell nicht oder nicht mehr vollständig versichert sind.

In Wohngebieten, in denen bei uns “rechts vor links” gilt, sind Kreuzungen meistens durch Stoppschilder geregelt. Hierbei gilt: Wer zuerst an der Kreuzung ankommt, darf nach dem er gestoppt hat, als Erster fahren. Wenn beide Autos gleichzeitig ankommen, gilt “rechts vor links” oder man stimmt sich ab, z.B. mit Blickkontakt.

An einer roten Ampel kann man im Gegensatz zu hier Rechts abbiegen, wenn man zuvor kurz angehalten hat. Nicht erlaubt ist es, wenn es entsprechend ausgeschildert ist : “No turn on red”. Man sollte auch tatsächlich kurz stoppen, so wie beim Stoppschild hierzulande, da es an manchen Ampeln Kameras gibt, die genau diesen Verstoß filmen. 

Man darf in den USA rechts überholen bzw. vorbei fahren. Dementsprechend muss man aufpassen, wenn man von links nach rechts wechselt.

Es gibt die sogenannte Car Pool Lane. In Städten, wie L.A., gibt es Solche, die nur für Fahrgemeinschaften von mindestens 2 Personen in einem Auto, gedacht sind. Diese befinden sich immer ganz links des Highways und sind durch ein rautenförmiges Symbol gekennzeichnet.

Bei Schulbussen muss man besonders aufpassen. In den USA muss man bei einem haltenden Schulbus anhalten. Wenn man vorbei fährt, muss man mit einer hohen Geldbuße rechnen. Auch die Fahrer auf der anderen Straßenseite müssen halten, zumindest wenn Kinder die Straße überqueren.

Geschwindigkeitsbegrenzungen in den USA:

Innerorts:

zwischen 25-35mph (40-56km/h), meist sind es 30 mph.
In dem Bereich von Schulen: 15mph (24km/h).

Meistens gibt es ein Schild, welches blinkt und erst dann gelten die 15mph.

Außerorts:

Highways: 55-65mph (89-105km/h)
Interstates: meist 75mph (120km/h), manchmal aber bis zu 85mph (137km/h)

Was tun, wenn man in eine Polizeikontrolle gerät?

In den USA ist üblich, dass die Polizei Autos aus dem Verkehr ziehen und eine Verkehrskontrolle durchführen.


Falls ein Polizeiauto  blinkt, Lichthupe macht, oder so etwas in der Art, müsst Sie am Seitenstreifen halten.

Dann heißt es, erst mal nichts machen, sondern seine Hände am Lenkrad lassen, bis der Officer am Fenster steht und Sie begrüßt. Auf keinen Fall vorher auszusteigen oder ähnliche Aktionen starten!

Immer brav das machen, was der Polizist sagt.

Was tun, wenn man zu schnell fährt?

Es gibt Amerika so gut wie keine stationären Blitzer. Radarkontrollen passieren meistens immer aus den Polizeiautos heraus.

Halten Sie sich immer an die Geschwindigkeitsbegrenzung. Einfach den Tempomat einstellen.

Was bei uns ca. 100 Euro kostet, kann dort bis zu 450 USD kosten.

Tanken
ist leider nicht ganz so einfach wie in Europa.

Es zwei Arten zu tanken.

Zahlen an der Kasse

Wenn man keinen Kreditkartenschlitz an der Zapfsäule findet, muss vorher bezahlt werden. Solche Tankstellen findet man öfters auf dem Land. 

Hier stellt sich erst mal die Frage, wie viel Gallonen und nicht Liter braucht man. Ein Blick ins Handbuch ist dann interessant. Dort findet man die Info wie groß der Tank ist, um anhand der Anzeige grob abschätzen zu können, wie viel man braucht. Dann den Preis ausrechnen und an der Kasse für den Betrag vorab bezahlen.

Man sieht aber auch immer öfter Säulen, an denen man Cash auswählen kann und bezahlt nach dem Tanken, wie bei uns. 

ACHTUNG! Bei der Bezahlung mit der Kreditkarte wird nur eine Unterschrift benötigt. Wenn man nach dem PIN gefragt wird oder ihn eingeben muss, stimmt was nicht! 

Kreditkartenzahlung an der Säule

Wenn man die Kreditkarte, in der Regel Visa, Mastercard, American Express und auch Maestro schnell in den Schlitz schiebt und danach direkt wieder rausnimmt, wird man nach seiner ZIP also PLZ gefragt.

Als Deutscher mit 5-stelliger PLZ kann man das versuchen. 

Wenn man nun Glück hat geht die heimische PLZ. Ansonsten kann man es mit 5 mal der Null versuchen oder man versucht eine ZIP, die es in den USA gibt wie 90210. 

Man kann es auch mit einer anderen Karte versuchen. Auf den meisten EC-Karten steht das Maestro Symbol. Da heißt, damit kann man mit der normalen Karten-Pin bezahlen. Jedoch sind hier die Gebühren höher als mit einer Kreditkarte.

Vergessen Sie nicht, sich an der Säule die Quittung ausdrucken zulassen. 

Internationaler Führerschein für die USA?

Ist eine häufig gestellte Frage und die Antwort ist ganz einfach. NEIN. Man benötigt keinen internationalen Führerschein für die USA. Weder um einen Mietwagen anzumieten, noch um überhaupt zu fahren.

Der heute gültige EU-Führerschein im EC-Kartenformat ist überall anerkannt.

Trotzdem würde ich Ihnen immer empfehlen einen internationalen Führerschein zu beantragen. Der kostet nur 16 Euro und ist drei Jahre lang gültig.

Falls Ihr, z.B. in ländlichen Gegenden von der Polizei angehalten werdet, kann es schon mal passieren, dass die mit unserem EU-Führerschein nichts anfangen können.

 

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