TOSKANA

Von Sandra Winnebald |27.06.2016

Die TOSKANA, eine Landschaft, welche zum Träumen verführt, goldglänzende Hügel, sanfte Wiesen, Weinberge, Olivenhaine und tiefgrüne Zypressen-Reihen warten hier auf den Besucher. Ob als Kulturfreak, Gourmet, Landschaftsfanatiker oder auch nur als normaler Urlauber unterwegs, hier kommen alle auf ihre „Kosten“.

1. Tag Anreise nach Florenz und Besichtigung

Ich wurde von meiner Familie zum Frankfurter Flughafen gebracht. Die Anreise erfolgte mit der Lufthansa von Frankfurt nach Florenz.
Dort wurden wir von der freundlichen Studiosus Reiseleiterin in Empfang genommen. Zum Kennenlernen ging es dann gleich mit einem modernen Reisebus durch das hügelige und kurvige Chiantigebiet . Wir besuchten zu einem Imbiss mit Weinprobe das ehemalige romanische Kloster „Badia a Coltibuono“ . Lorenza erzählt uns über die tief verwurzelte Tradition von Sorgfalt der Weinernte bis zur Verarbeitung und Reifung des Weines. Im Anschluss spazierten wir durch das alte Gut mit seinem Kostergarten.
Im Anschluss daran ging es mit dem Reisebus zu unserer Unterkunft nach Figline Valdarno ins Hotel Villa Casagrande. Abends wurden wir dann im edel-rustikalen Hotelrestaurant zum Essen eingeladen.
   

2. Tag Florenz

Nach dem leckeren Frühstück ging es per Zug in die verkehrsberuhigte Altstadt Florenz. Vom Bahnhof aus dann zu Fuß durch den Ledermarkt von San Lorenzo mit den neuesten Kreationen in Sachen Taschen, Jacken, Handschuhe etc. direkt in die Markthalle. Dort kann man tolle Mitbringsel und schöne Erinnerungen  erwerben. 
Danach ging es direkt zum Dom, welcher mit einer Länge von 153 Metern eine der größten Kathedralen des Christentums ist. Allein das Hauptschiff ist 43 Meter breit, das Querschiff sogar 90 Meter und die Höhe der Kuppel beträgt 107 Meter. Die heutige Fassade wurde erst im 19. Jahrhundert erstellt und ist mit weißem Marmor aus Carrara, grünem Marmor aus Prato und rotem Marmor aus der Maremma verkleidet. Das Wahrzeichen ist die Domkuppel. Die Kuppel zieren Fresken von Giorio Vasari und Frederico Zuccari aus den Jahren 1572 bis 1579, die auf 4.000 Quardratmeter bemalter Oberfläche das Jüngste Gericht darstellen.
Weiter ging es zu Fuß durch die schöne Altstadt vorbei am Baptisterium mit den filigranen Bronzetüren, wo einst Dante getauft wurde, zum Ratspalast bis zur Krämerbrücke wo heute zahlreiche Juweliergeschäfte glänzen.
Am Nachmittag machten wir uns dann wieder bequem per Zug zurück nach Figline Valdarno.
   

3. Tag Arezzo

Als Frühaufsteher ging es rasch zum Wochenmarkt in Figline der jeden Dienstagmorgen stadtfindet. Hier findet man Kleidung, Küchenartikel, Käsesorten und vieles mehr.
Danach fuhren wir wieder mit unserem Reisebus nach Arezzo.
Arezzo wurde von den Etruskern gegründet und gehörte schon 300 v.Chr. dem mächtigen Zwölfstädtebund an. Durch seine Lage an der Via Cassia entwickelte es sich zu einem bedeutenden Handelszentrum. Zur Zeit der Römer war die Stadt durch ihre Goldverarbeitung und Töpferwaren im gesamten Römischen Reich bekannt. Im Mittelalter konkurrierte das kaisertreue Arezzo lange mit Florenz, unterlag aber mehrfach der immer mächtiger werdenden Metropole. Im Jahr 1384 wurde die Stadt dann von einem Söldnerführer an Florenz verschachert.
Vom modernen Stadtzentrum aus gingen wir durch die Via Guido Monaco Richtung „Centro Storico“. Auf der Piazza Guido Monaco steht zu Ehren eines der bedeutendsten Söhne der Stadt das im Jahr 1882 geschaffene Denkmal für den Musiker Guido Monaco, der auch unter dem Namen Guido von Arezzo bekannt ist. Guido entwickelte die moderne Notenschrift.
Dank der Reservierung vorab konnten wir die ausdrucksstarken Fresken des Frührenaissancemalers Piero della Francesca in der Bettelordenskirche San Francesco  hautnah betrachten.
Zurück im Hotel wurden wir durch die historischen Säle unserer Villa und den Weinkeller geführt. Gianpiero öffnete uns auch ein bis zwei Flaschen von dem leckeren Hauswein damit wir ihn probieren konnten.

4. Tag San Gimignano

Nach dem Frühstück starten wir wieder mit unserem Reisebus nach San Gimignano.
Man nennt es auch das Manhattan des Mittelalters. In Sachen Turmbau gilt San Gimignano als Umsetzung des biblischen Archetyps von wo aus ein kontinuierlicher Bogen in unsere Neuzeit gespannt werden kann und genau das macht den Besuch in dieser Stadt so interessant.
Im 12. und 13. Jahrhundert ließen reiche Adelsfamilien Wehrtürme  errichten, die nicht nur der Verteidigung, sondern mit der Zeit auch  immer mehr zur Demostration der eigenen Macht dienten. Denn es galt: Je  höher der Turm, desto größer war auch das Ansehen der darin wohnenden  Familie. Diese Geschlechtertürme zeichnen heute noch das Bild von San Gimignano aus.
Natürlich durfte auch die Besichtigung der Kollegiatskirche  mit dem biblischen Bilderbuch nicht fehlen.
Auf der Piazza della Cisterna befindet sich die einzigartige Eisdiele „Gelateria Dondoli“. Der Besitzer erzählte uns bei einem leckeren italienischem Eis, dass er ein Motto bei der Herstellung  seines Eises hat = Produkte aus der Toskana zu benutzen.
Abends beim Abschiedsessen in unserer Villa stießen wir nochmal auf die Schönheiten der Toskana an.

5. Tag Abreise nach Frankfurt

Nach dem Frühstück hatten wir Zeit zur freien Verfügung bis uns dann der Bus wieder abholen kam um zurück zum Flughafen brachte. Die Abreise erfolgte dann wieder mit der Lufthansa von Florenz nach Frankfurt. 
Dort angekommen wurde ich dann wieder von meiner Familie in Empfang genommen und wir fuhren zurück nach Hause.


Fazit

Egal ob sie sich für Geschichte, Architektur, Kunst oder Natur interresieren, die wunderschöne Toskana hat für jeden das passende zu bieten


In einem persönlichen Beratungsgespräch erzähle ich Ihnen gerne mehr von meinen persönlichen Erfahrungen und Eindrücken

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