Südafrika, Rundreise Garden Route von Plettenberg nach Kapstadt mit Wildbeobachtung

Von Rainer Braun |09.03.2016

Sawubona – So wird man in Südafrika begrüßt
Mein Traum war schon immer mal in einem Tierpark im offenen Safarifahrzeug auf eine Wildbeobachtungstour zu gehen.
Diesen Wunsch habe ich mir zusammen mit meiner Frau im Mai 2014 erfüllt.
Die Mietwagenreise „Cape in Style“ wurde gebucht über den Veranstalter DERTOUR.
Diese Reise entlang der Garden Route ist mit vielen Highlights versehen.

Südafrika – Die Regenbogennation

Ein Kontinent in einem Land. Südafrika hat von allem etwas. Es gibt Wüsten, Urwald, Landschaften wie in der Schweiz, Wildnisreservate mit einer unglaublichen Vielfalt an Tieren und Pflanzen.

Die Reise

   Nach dem Nachtflug (ohne Zeitverschiebung, kein Jetlag) landeten wir am nächsten Morgen in Johannisburg. Dort wurden uns von der örtlichen Agentur die Voucher überreicht. Dann Weiterflug nach Port Elizabeth.
Dort haben wir den gebuchten Mietwagen (Achtung: Linksverkehr) übernommen und unser „Abenteuer“ Südafrika konnte losgehen.
Die erste Station war das Amakhala Priv. Game Reserve für 2 Übernachtungen.
Untergebracht waren wir in der Amakhala Bush Lodge. Ein  Traum. Nach kurzer Einweisung und ein paar Minuten Ruhe in unserem Chalet ging es schon direkt auf Pirschfahrt im offenen Safarifahrzeug.
Bedingt durch die Reisezeit im afrikanischen Spätherbst und dadurch außerhalb der Saison waren wir die einzigen Gäste. Somit hatten wir die Lodge und unseren Guide Chris für uns allein.
Die Fahrten mit Chris im offenen Jeep waren das Erlebnis schlechthin. Es gibt zwar in diesen privaten Game Reserves nicht die Masse an wilden Tieren wie in der Serengeti in Kenia, aber Chris hatte immer eine Ahnung wo wir die verschiedenen Tiere und Herden fanden. Es ging über Stock und Stein.
Zurück in der Lodge gab es dann je nach Tageszeit ein wundervolles Frühstück im freien vor dem Pool oder ein sehr gutes Abendessen mit mehreren Gängen in der Lodge. Zu der Jahreszeit wird es abends doch schon etwas kühler und man genießt nur den Aperitif im freien unter dem wundervollen südlichen Sternenhimmel. Der Sternenhimmel ist spektakulär und da es keine Lichtquellen von außerhalb gibt kann man unendlich viele Sterne sehen.
Wir haben die Ruhe in der Lodge genossen. Nun ging es aber weiter auf unserer Tour mit dem Ziel Gardenroute und Kapstadt.
Nächste Station ist Plettenberg. Dort im Hotel fanden wir einen Flyer mit dem Angebot „Walk with a cheetah“ -  Spazierengehen mit einem Geparden. Geparden sind meine Lieblingstiere. Dies war dann absolut das Highlight dieser Tour. Wir zwei, der Guide und ein Gepard. Rund zwei Stunden sind wir dann mit dem Geparden an der Leine durch den Wald.
Am nächsten Tag ging es dann an der wunderschönen Gardenroute weiter Richtung Kapstadt, der „Mothercity“.
Von dort machten wir einen Ausflug zum Kap der guten Hoffnung. Allein die Fahrt dorthin ist schon ein Erlebnis. Fast immer am Ozean entlang.
Hier noch Tipps für das Kap der guten Hoffnung: Fahren Sie möglichst früh los, dann sind Sie vor den organisierten Touren dort und haben noch etwas Ruhe vor dem Sturm. Allerdings ist der richtige Sturm (Wind) nicht zu verachten. Der bläst dort doch sehr kräftig. Beim fotografieren vor dem Kap mussten wir uns teilweise richtig festhalten, um nicht umgeworfen zu werden.
Und halten Sie stets die neuen „Wegelagerer“ am Kap im Auge. Die Paviane dort sind sehr frech. Wenn die eine offene Autotür oder –fenster sehen und in das Wageninnere kommen, können die alles verwüsten. Sollte eines dieser Tiere zu nach an ihrem Fahrzeug sein, sollte man die Guides ansprechen. Diese sind mit Stöcken „bewaffnet“ und vertreiben die Paviane. 
Und in Kapstadt selbst unbedingt die Victoria & Albert Waterfront besuchen. Hier gibt es tolle Läden und gute Restaurants. Bei gutem Wetter bietet sich dann noch die Auffahrt auf das Wahrzeichen von Kapstadt, den Tafelberg, an.


Fazit

Dies war eine wunderbare Reise mit vielen neuen und unvergesslichen Eindrücken. Für die Anreise wählten wir die Britisch Airways über London, da diese zum Zeitpunkt unserer Reise auf dem Langstreckenflug die Premium Economy angeboten hat. Dadurch war es ein sehr entspannter Flug mit viel Beinfreiheit und gutem Service. Neuerdings bietet auch die Lufthansa auf ihrem täglichen Flug von Frankfurt nach Johannisburg die Premium Economy an. Auf der Rundreise entlang der Gardenroute wählten wir die Variante „Premium“. Die ausgewählten Hotels waren wirklich Spitze. Die Lage der Hotels und der Service sind Spitze. Bei der Auswahl des Mietwagen ist ein Fahrzeug mit Automatik zu empfehlen. Da in Südafrika Linksverkehr ist und das schalten mit der linken Hand, zumindest bei mir, mehr einem „rühren“ in den Gängen gleicht, ist die Automatik doch ganz nett.


Herzliche Grüße aus Düsseldorf.
Gerne gebe ich Ihnen mein Insiderwissen preis. Ihr Rainer Braun.

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