Ischia - Grüne Insel mit süditalienischem Flair

Von Claudia Christ |24.02.2017

Ischia ist ein beliebtes Reiseziel mit vielen Stammgästen. Mit 47 qkm ist sie die größte Insel im Golf von Neapel und für ihr mildes Klima und ihre mediterrane Vegetation bekannt. Ein klassisches Ausflugsziel für alle Wanderer ist der mit 789m höchste Berg Monte Epomeo. Hauptsächlich ziehen aber die Urlauber die exotischen Thermalgärten und die schönen Sandstrände in ihren Bann. Atemberaubende Panoramen bieten die schroffen Felsküsten, sanfte Hügel, Pinien- und Kastanienwälder, sowie die Weinberge und Zitronen- und Orangenhaine. Auch die köstliche neapolitanische Küche ist ein Genuss.

Anreisemöglichkeiten

Es gibt die Möglichkeit mit dem Flugzeug oder mit bequemen, komfortablen Schlaf-/Reisebussen nach Neapel anzureisen. Unser Urlaub beginnt schon auf der Fähre. Die Silhouette von Neapel verschwindet langsam am Horizont und der Vesuv sticht charakteristisch hervor - den süditalienische Flair kann man schon spüren. Die Fahrt führt uns an der kleinen malerischen Schwesterninsel „Procida“ vorbei und nach ca. 50 Minuten steuert das Schiff das Hafenbecken von Ischia Porto an. Das Umwerben der Taxi- und Tuk Tuk-Fahrer beginnt, doch wir haben einen Transfer zu unserem gebuchten Hotel.

Forio

Auf der westlichen Seite der Insel liegt die bei deutschen Gästen beliebteste Gemeinde. Die Strände Citara und San Francesco laden zum Baden und Verweilen ein. Der Mittelpunkt des reizvollen Ortes ist die Piazza mit ihren vielen Straßencafes. Hier bummelten wir durch die charmanten Gassen und besuchten die hübsche Seefahrerkirche Santa Maria del Soccorso, das Wahrzeichen Forios. Von Montag bis Freitag gibt es vormittags auch einen kleinen Markt. Einen Besuch ist auf alle Fälle der botanische Garten „La Mortella“ wert. Sir William Walton, einer der bekanntesten Komponisten unserer Zeit, legte zusammen mit seiner Frau diesen großartigen Garten an. Vom berühmten Gartenarchitekt Russel Page entworfen, ist dies ein Ort der Stille und Schönheit. Aus der ganzen Welt wurden mehr als dreihundert seltene Pflanzenarten hierher gebracht, Wasserläufe, Teiche, asiatische Pagoden und ein Orichdeenhaus runden das Gesamtbild ab.     Wer gut zu Fuß ist, für den ist auch die malerische Sorgeto-Bucht sehr reizvoll.    Über ca. 200 Treppen geht es zum Meer hinab, hier ist das Wasser durch die heißen Fumarolen immer warm. Das Baden in den aus Fels und Stein geformten Wannen ist hier ein besonders Naturerlebnis.

Porto - Ponte

Der Hauptort der Insel liegt an der Nordküste und besteht aus den Stadtteilen Ischia Porto und Ischia Ponte. Porto, der Hafen, ist in einem ehemaligen Kratersee eingebettet. Hier ist immer was los! Unmittelbar an den Liegeplätzen, gegenüber der königlichen Residenz, hat sich eine hübsche Vergnügungsmeile mit Restaurants und Bars entwickelt. Ein Stadtbummel durch die Via Roma mit ihren namhaften Boutiquen lohnt sich. Hier gibt es für jeden Geldbeutel etwas Passendes und das ein oder andere Mitbringsel für zu Hause. Ponte, die Altstadt, besticht mit viel Charme, interessant sind hier das Meeresmuseum und das Castello Aragonese, die Residenz ist durch einen Damm mit dem Festland verbunden.

Thermalquellen - Jungbrunnen und Wohltat!

Das Thermalwasser mit seinem hohen Mineralgehalt entspringt aus der Tiefe der Erde. Der Heilschlamm Fango wird auf der Insel abgebaut und für Fango-Packungen verwendet. Bereits die Römer waren von der heilenden Wirkung der Thermalquellen angetan. Die hohe Qualität beruht auf ihren vulkanischen Ursprung und verschafft unzähligen Gästen Wohltat und Heilung. Besonders bei Ischias, Gicht Arthrose, Bandscheiben, Rheumatismus und allgemeinen Durchblutungsstörungen sowie bei Entzündungen der Atemwege sollen die Symptome gelindert werden. Durch die zahlreichen heißen Thermalquellen hat man fast das ganze Jahr über die Möglichkeit in warmen Wasser zu baden.    Die meisten Hotels haben einen eigenen Thermalpool. Es gibt auch die berühmten Thermalgärten der grünen Insel - Wohlfühloasen, die Erholung und Therapie optimal miteinander verbinden. Erwähnenswert sind die Tropical-Gärten, Aphrodite-Apollon-Gärten, der Thermalpark Negombo und Castiglione.     Doch wohl die Bekanntesten sind die Poseidon-Gärten am Citara-Strand.

Für Wanderfreunde

Monte Epomeo – Der Berg ruft! In der höchstgelegenen Gemeinde Serrara Fontana liegt der mit seinen 789 m höchste Gipfel der Insel. Für Wanderfreunde bei schönem Wetter ein „Muß“. Ein fantastischer Ausblick rund um die Insel entschädigt die Strapazen des Aufstiegs. Wie wär’s mit einem guten Schluck Wein und einer Bruschetta in dem urigen Bergrestaurant bevor es wieder hinab ins Tal geht. Sehr beliebt ist auch die kleine Wanderung von dem malerischen Fischerdorf S.Angelo zu der antiken Theme Cava Scura und weiter zum Maronti-Strand. Postkartentaugliche Fotomotive gibt es genügend!


Fazit

Wer einmal dem Charme Ischia’s erlegen ist, den zieht es immer wieder hierher. Vor allem zum Seele baumeln lassen! Man kommt entspannt und vitaler wieder nach Hause! Ich war bereits schon mehrmals dort und kann Ihnen gerne mit Hoteltipps und allem wissenswerte über die Insel weiterhelfen.


Ihre Claudia Christ
Tel: 0881 3000

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