Tatjana Matekovic DERPART Reisebüro Papendick GmbH & Co. KG,
Bonn

Kalabrien - Treppen & Chillischoten

Von Tatjana Matekovic |14.02.2019

Spätsommer im Süden Italiens !

Für meinen privaten Urlaub im Oktober habe ich mir dieses Mal Italien rausgesucht.
Einmal im Jahr muss ich an ein Ziel, an welchem ich noch nicht war & so kam ich auf Tropea.
Wir haben in einem kleinen, gemütlichen 3*-Hotel, dem Villaggio L´Olivara gewohnt.
Da der Weg steil bergauf geht - gibt es einen Shuttle in die Stadt und zum Strand - dafür hat man aber einen herrlichen Blick über die Altstadt Tropeas.

Wir waren vom 16.10- 23.10 in Kalabrien und hatten traumhaftes Wetter, so dass wir 2 Tage komplett am Strand bzw. Pool verbracht haben.

Tropea ist eine super schöne, kleine Altstadt, welche vor allem mit dem Wahrzeichen der Santa Maria dell´Isola besticht.
Aus Tropea kommt die Cipolla di Tropea - eine leckere rote Zwiebelsorte.
Diese wird am Wegesrand und in jedem Souvenirshop sogar als "Marmelade" verkauft.
Ebenso sollte man die Chillis aus Kalabrien probieren - für jeden der es scharf mag ein absolutes Highlight.
Wir haben fast jedem als Mitbringsel - die "Bomba Calabrese" mitgebacht, dies ist ein "Chillipesto".

Den 18.10 haben wir ganz den Liparischen Inseln bzw. den "Isole Eolie" gewidmet.
Früh morgens machten wir uns auf zum Hafen von Tropea, von dort aus führte unser Weg 2 1/2 Stunden lang nach Vulcano.
Während der Fahrt hielt unser Kapitän nach Delfinen ausschau und wir wurden nicht enttäuscht, eine Schule verspielter Delfine, begleitete uns ein kleines Stück.
Auf Vulcano hatten wir Zeit uns ein wenig die Insel anzuschauen, andere nutzen die Möglichkeit in den Schwefelbädern zu baden - dies war uns eindeutig zu "stinkig".
Von Vulcano aus fuhren wir ca. 25 Minuten nach Lipari.
Die größte Insel zeigte sich uns bei strahlendem Sonnenschein & wir nutzen die Gelegenheit um einen Spaziergang durch die Altstadt zu unternehmen.
Anschließend brauchten wir eine kleine Stärkung - hierfür eignen sich super "Arancinis" (gefüllte Reisbällchen, oft mit einer Bolognese/Raguähnlichen Füllung).
Nach Lipari fuhren wir zu der Insel, welche ich unbedingt während meiner Reise sehen wollte - Stromboli (der aktivste Vulkan Europas), leider sahen wir ihn keine Lava spucken, dafür qualmte er aber durchgehend.
Das nächste Mal möchte ich definitiv auf Stromboli übernachten und eine Tour zum Krater, dieses faszinierenden Vulkans buchen.
Ich konnte meine Augen nicht von dem schwarzen, glitzernden Sand reißen, sodass ich die meiste Zeit am Strand verbrachte.

Die nächsten 3 Tage haben wir uns mit dem Mietwagen die Region angeschaut.
Autofahren in Italien kostet allerdings einige Nerven.
Die Straßenverhältnisse sind teilweise katastrophal und die Serpentinen sind nicht ohne - aber wir haben die Touren unbeschadet überstanden.

Wir haben uns auf den Weg nach Reggio Calabria gemacht.
Auf dem Weg haben wir Halt in dem wunderschönen Städchen Scilla gemacht - ein absoulter Geheimtipp, mit wunderschöner verwinkelter Altsadt und einer Burg, die majestätisch über das Meer ragt.
In Reggio Calabria war die Sicht nach Sizilien leider wolkenverhangen.
Die Burg in der Innenstadt ist wunderschön erhalten und bietet kostenfreien Eintritt.
Grundsätzlich empfand ich die Eintrittspreise sehr human - zwischen 2,00 EUR und 3,00 EUR je nach Sehenswürdigkeit.

Einen Tag nutzen wir natürlich zum Shoppen in Vibo Valentia, dort ist einmal ein Einkaufszentrum und einige Geschäfte in der Altstadt.

Zum Abschluss fuhren wir von unserem Hotel aus in die Berge, Zungri ist ein kleines verschlafenes Dörfchen - welches aber kulturell und geschichtlich gesehen, definitiv eine Reise wert ist.
In diesen Höhlenwohnungen wohnten wohl von ca. 400 n.Ch. bis 1400 n.Ch. einige Menschen.
Nach dieser spannenden Zeitreise hieß es für uns - auf nach Pizzo, in die Stadt des Tartufo.

Ich war von der Altstadt recht enttäuscht und auch das Tartufo war nicht so gut, wie das in Tropea.
In Tropea unbedingt ein Tartufo Pistacchio neben dem Restaurant That´s Amore essen & bei That´s Amore die Spaghetti Carbonara bestellen - beides ein Gedicht.

Also meiner Meinung nach, kann man sich Pizzo auch sparen, das einzig schöne ist die Höhlenkirche etwas nördlich direkt am Meer.
Diese ist definitiv eine Reise wert - wobei wir leider während der italienischen "Siesta" dort waren und somit nicht reinkamen.

Den letzten Tag ließen wir entspannt am Pool und in der Stadt zum Souvenirshoppen ausklingen. 


Fazit

Die gesamte Region ist sehr treppenreich und steil, sodass Urlauber gut zu Fuß sein sollten, wenn man den Urlaub aktiver angehen möchte. Ebenso sollte man bedenken, dass die Italiener eine ausgiebige Mittagspause, meist von 13:00h - 16:00/16:30 verbringen - in dieser Zeit sind selbst einige Restaurants geschlossen ( wir standen des Öfteren vor verschlossener Tür). Für jeden der Italien kennt & gerne noch ein wenig tiefer in die Geschichte und in diese wunderschöne Landschaft eintauchen möchte, ist Kalabrien eine Reise wert.


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