Dubai im Sommer

Von Sarah Normann |01.09.2017

Ich hätte niemals gedacht, dass es mich einmal im Sommer nach Dubai verschlägt, aber in diesem Jahr ist es soweit gewesen.

Im Juli ging es für 10 Tage dorthin! Bist du wahnsinnig! Das habe ich ständig gehört, aber ich wollte es dann doch ausprobieren und es war wirklich nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte. Ja, es war heiß. Wahnsinnig heiß sogar und daher konnte ich mir nicht alles anschauen, was ich sehen wollte. Dafür wurde mehr relaxt und entspannt, was auch ganz gut getan hat. 

Einen Vorteil hat es allerdings im Sommer in die Vereinigten Arabischen Emirate zu reisen: es ist relativ günstig. 

Gewohnt haben wir im Hilton Garden Inn Mall of the Emirates. Ein sehr gutes 4 Sterne Hotel, ca. 100 Meter von der Mall entfernt. Für die 10 Nächte, inkl. Frühstück haben wir auch einen sehr guten Preis bekommen. Des Weiteren locken die Hotels, sowie die Malls, Restaurants und viele örtliche Anbieter mit saftigen Rabatten. 

Nach dem ersten Frühstück, ging es rüber in die Mall of the Emirates. Dort schauten wir uns erstmal das Ski Dubai an. Natürlich nur von außen. Auf der ersten Etage hat man einen tollen Überblick auf die Piste.

Da diese Mall schon wirklich riesig ist, versuchten wir uns erstmal einen Überblick zu schaffen. Irgendwann kam der kleine Hunger und wir entschieden uns, bei California Pizza Kitchen essen zu gehen. Die Kette kennen wir aus den USA und daher wussten wir, dass es da etwas Passendes für uns gibt. 

Ein kleiner Tipp von mir: Wenn Ihr auch so seid wie ich und Euch vorab über Restaurants und deren Speisekarten informieren möchtet, empfehle ich Euch diese App: Zomato. 
Hier findet Ihr von allen Restaurants der Stadt die Speisekarten, sowie Bewertungen und vieles mehr.

Später zog es uns zum Madinat Jumeirah Hotel. Eigentlich ist ein Luxus Hotel Resort, da es hier aber noch so viel mehr zu erleben gibt, wollten wir unbedingt über den Souk schlendern, auf dem, neben Souvenirs, auch Antiquitäten und Kleidung angeboten werden. Besonders schön finde ich die dunklen Holzdecken.

Auch wenn dieser Souk kein richtiger Souk ist, hat er einen Vorteil: er ist klimatisiert und man kann dort wirklich tolle Bilder machen.

Da der Souk nicht wahnsinnig groß ist und wir noch nichts gegessen hatten, nahmen wir uns ein Taxi und fuhren zum Burj Khalifa, bzw. zur Dubai Mall.

Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, so oft es geht mit der Metro zu fahren. Da das Taxifahren allerdings so günstig ist, haben wir doch drauf verzichtet. Im Schnitt haben wir pro Fahrt, umgerechnet, immer zwischen 5 und 8 Euro bezahlt. Hätte man sich einen Tagespass für die Metro geholt, hätte dieser 20 AED gekostet. Das sind auch knapp 5 Euro, das aber dann pro Person.

Wenn man die Dubai Mall betritt, kann man sich erst nicht vorstellen, wie riesig die wirklich ist. Das stellt man dann erst fest, wenn man ein bestimmtes Geschäft oder einen bestimmten Ausgang sucht.
Wir wollten raus, zu den Fontänen. Das dauerte einige Zeit, bis wir den Ausgang gefunden hatten. 

Sucht einfach den Apple Store und geht dann eine Etage runter. Am Tim Hortons geht es raus.

Wir hatten Glück und mussten nicht lange warten, denn auch wenn es mittlerweile kurz vor 20:00 Uhr gewesen ist, zeigte das Thermometer noch knapp 40 Grad an.

Durchgeschwitzt zog es uns zurück in die Mall, wo wir dann den Food Court aufsuchten. Das Essen im Food Court ist relativ günstig. 

Auf dem Weg dorthin kamen wir auch an dem riesigen Aquarium vorbei. Wahnsinn!

Wir wollten natürlich auch nach Abu Dhabi. Dafür hatten wir einen Wagen vorab in Deutschland gemietet. Wir ließen uns den Wagen, gegen 09:00 Uhr ins Hotel bringen.

Einen Rat für diejenigen von Euch, die nicht so gut englisch sprechen: Mietet Euch keinen Wagen! 

Da die Arbeiter in Dubai meistens auch eine andere Muttersprache sprechen, ist es teilweise sehr schwierig, die zu verstehen. Auch wenn ich von mir behaupte, dass ich das immer ganz gut hinbekomme, hatte auch ich meine Probleme, deren Akzent zu verstehen. Dazu kommt auch noch, dass man die englischen Begriffe für die verschieden Versicherung kennen muss, damit man sich nicht noch irgendetwas zusätzlich andrehen lässt. Der Mietvertrag ist natürlich auch auf Englisch.

Das Ganze hat ca. 20 Minuten gedauert und nach dem Frühstück, ging es los.

In meinem Bericht "Nützliche Reise Apps" habe ich die App Here WeGo erwähnt. 
Diese App habe ich nun auch zum ersten Mal benutzt und bin total begeistert.
Die funktioniert Einwandfrei.

In Abu Dhabi angekommen zog es uns erstmal wieder in eine Mall, da man zur Mittagszeit wirklich keinen Fuß vor die Tür setzen kann. Wir fuhren in die Abu Dhabi Mall. Die kannte ich noch von meinem letzten Besuch. Hier bummelten wir etwas, gingen wieder im Food Court essen und nach 3 Stunden machten wir uns auf den Weg zum Emirates Palace. 
Wir suchten einen Punkt, wo wir schöne Fotos machen konnten, allerdings befindet sich aktuell rund um das Hotel eine Baustelle, sodass es ziemlich schwer gewesen ist, schöne Bilder zu machen.

Danach ging es zur Sheikh Zayed Grand Moschee. Eines der Highlights unserer Reise.
Da wollte ich schon immer mal hin. Als ich 2006 in Abu Dhabi gewesen bin, war die Moschee noch im Bau.

Der Eintritt in die Moschee ist frei. Ihr könnt allerdings eine Führung buchen, was wir aber nicht gemacht hatten. Am Eingang werden Frauen und Männer erstmal getrennt und die Taschen werden vorab kontrolliert. Als Frau müsst Ihr eine Abaya tragen um überhaupt rein gelassen zu werden. Falls sich ein Mann nicht passend gekleidet hat, bekommt auch ein Mann eine Abaya zum Überziehen. 

Man läuft erstmal einen großen Bogen um die Moschee herum und der Blick auf dieses Meisterwerk ist wirklich atemberaubend. 

Von innen kann man sich die Moschee natürlich auch anschauen. Auch hier kommt man bei all dem Luxus aus dem Staunen nicht mehr raus. 

Am Abend fuhren wir mit dem Taxi zum Marina Walk. Trotz Dunkelheit zeigte das Thermometer wieder 38 Grad an und daher hielten wir es nicht lange draußen aus.
Im Chilis haben wir dann zu Abend gegessen. Das Essen dort ist sehr gut. Mexikanisch, würzig und scharf würde ich sagen. 

Die nächsten Tage dienten hauptsächlich der Entspannung. 
Der Pool des Hotels wurde auf angenehme Temperaturen runter gekühlt, sodass man es besser im Pool als auf der Liege im Schatten aushalten konnte. Der Pool ist zwar nicht gerade groß, da die meisten Gäste aber nur eher mal kurz zum Abkühlen rein gesprungen sind und nicht wie wir, den Tag dort verbracht hatten, haben wir uns dort sehr wohl gefühlt.

Abends zog es uns dann in verschiedene Malls. Sehr empfehlenswert ist die Marina Mall.
Nicht nur, dass die Mall an sich schon sehr schön und luxuriös ist, Ihr könnt draußen wunderbar den Marina Walk entlang spazieren. Die Skyline ist wirklich der Wahnsinn und wer sich für Yachten interessiert kommt auch voll und ganz auf seine Kosten.

Was natürlich nicht fehlen durfte, ist die klassische Jeep Safari.
Die hatte ich auch über FTI vorab dazu gebucht. Gegen 16:00 Uhr wurden wir von einem Fahrer im Hotel abgeholt und dann fuhren wir knapp 45 Minuten bis wir an der ersten Station ankamen. Hier trafen wir auf die anderen Fahrer und dann hieß es erstmal, Luft aus den Reifen lassen. In der Zeit konnten wir schon einmal ein paar tolle Bilder machen.

Dann ging es los. Die Dünen rauf und runter. Was für ein Spaß!
Die Fahrt dauerte ca. 20 Minuten, dann kamen wir im Camp an.

Vor dem Camp warteten einige Quad Bikes auf uns, sowie ein Falkner und einige Kamele.
Eine Tour mit dem Quad kostet 100 AED und ich meine, dass man 20 Minuten Zeit hat.

Danach ging es ins Camp und wir setzten uns auf unseren reservierten Platz.
Der Chef des Camps begrüßte uns alle und erklärte uns den Ablauf des Abends. 
Zuerst hatten wir, ca. 30 Minuten Zeit, das Camp zu erkundigen. Man konnte Souvenirs kaufen, sich ein kleines Henna Tattoo kostenlos machen lassen, oder Shisha rauchen gehen. Dann gab es für alle einen kleinen Snack. Der bestand aus einer Falafel, einem gefüllten Pita Brötchen und einem Stück Fladenbrot. 

Der erste Teil der Show begann: Bauchtanz.

Nach dem Tanz wurde das Buffet eröffnet. Das Essen war unerwartet lecker und es gab sogar jede Menge Auswahl für Vegetarier. 

Der zweite Teil der Show begann: Ein Derwisch Tänzer und ein Feuerkünstler traten auf. 

Direkt im Anschluss ging es mit dem Jeep zurück zum Hotel. 

Dubai ist ohne Zweifel eine der verrückttesten Städte der Welt. Immer höher, immer imposanter werden die Gebäude und die Sehenswürdigkeiten immer ausgefallener. 
Dubai produziert Superlativen am laufenden Band und stellt einen Weltrekord nach dem anderen auf.


Fazit

Ich komme wieder!


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