Dominikanische Republik

Von Martin Wienholt |18.08.2017

  Vom 06.05. – 13.05.17 hatte ich die Gelegenheit, eine Inforeise in die Dominikanische Republik zu machen.  Hier konnte ich in vielen Belangen neue Hotels und ein völlig neues Zielgebiet kennenlernen, und ich konnte auch einige Vorurteile ablegen.    

Unsere Gruppe flog mit Condor von Frankfurt nach Puerto Plata im Norden der Insel. Ich hatte das Glück, Premium Economy zu fliegen und dazu noch den Platz hinter der Crew zu haben. Es war maximale Beinfreiheit und dazu noch ein wirklich interessantes Entertainmentprogramm. Sogar das Essen war gut. Also rundum eine lohnende Investition.    

Zunächst lernten wir die Playa Dorada kennen, ein Verbund aus 11 Hotels an diesem Strandabschnitt. Wir wohnten im Sunscape Pluerto Plata, einem direkt am Strand gelegenen Vier-Sterne-Hotel.    Wir fanden hier großzügig angelegte Pools, ein Golfplatz innerhalb der Anlage und eine richtig schöne Gartenanlage. Als wir das erste Mal zum Strand gingen, erlebten wir gerade die Hochzeitsfeier eines festlich geschmückten Paares.    

Das Essen, angefangen vom Frühstück bis hin zu einem wirklich tollen Abendessen war hervorragend.     Der Strand war breit und sehr gepflegt, was mir etwas abging war das Karibikfeeling. Es fehlten die Palmen und das türkise Wasser, welches wir später noch erleben sollten.    

Am nächsten Tag ging es nach Puerto Plata. Zunächst besichtigten wir ein Rummuseum und ich hab es auch geschafft, nüchtern wieder raus zu kommen.         Wirklich attraktiv war dann die Seilbahnfahrt auf den Pico de Torres, sozusagen der Hausberg in Puerto Plata. In Anlehnung an den Corcovado in Rio de Janeiro, trohnt auch hier eine Jesusstatue auf dem Gipfel. Es war ein wirklich beeindruckender Ausflug.        

Am nächsten Tag zogen wir weiter Richtung Samana. Wir kamen an der Unfallstelle vorbei, wo Falco tödlich verunglückt ist, was für mich etwas bedrückend war.         Wir machten einen Vormittags-Break am Strand von Cabarete. Cabarete und der Nachbarort Sosua waren in den 90iger Jahren und auch im ersten Jahrzehnt dieses Jahrtausend unrühmlich bekannt für billigste Prostitution und Alleinreisende Herren. Heute ist Cabarete ein Dorado für Surfer in aller Form. Zum Lebensgefühl der Surfer passt es auch viel besser, dass hier hauptsächlich Übernachtung Frühstück gebucht wird. Sie finden hier eine wirklich coole Atmosphäre an einem wirklich schönen Strand.        

Wir fuhren weiter nach Samana. Inzwischen kann man nach Samana direkt fliegen und damit den Transfer um ca. eine Stunde verkürzen.        

Wir besichtigten das Bahia Principe San Juan . Ich war erstmal erschlagen von der Größe des Hotels.    Eine Fülle von einzelnen Bungalows, die wie eine feste Parzelle angelegt waren und fast eine eigene Stadt bildeten. Bis zu 900 Gäste können hier wohnen.                  

Danach besichtigten wir das Bahia Principe El Portillo auf der Halbinsel Samana. In dieses Haus habe ich schon sehr oft Gäste geschickt und war natürlich gespannt, es jetzt einmal vor Ort zu sehen. Es ist wirklich schön angelegt und besticht durch eine traumhafte Lage direkt am Strand von Las Terrenas. Die Zimmer sind schön und man hat viel Auswahl innerhalb der Anlage. Letztendlich war ich von der Größe von 606 Zimmern auch nicht so angetan.    

Wir erreichten unser Tagesziel und es zeigte sich mal wieder, dass man auf den Höhepunkt manchmal etwas warten muss. Wir bezogen unsere Zimmer im Grand Bahia Principe Samana. Eine super schöne Lage direkt am Meer mit einem kleinen Strand dabei, ein Bau, der ein wirkliches Grand Hotel repräsentierte und ein riesen großes Zimmer mit Balkon und Meerblick. Dieser Blick ging direkt auf die vorgelagerte Insel Cayo Levantado, besser bekannt als Bacardi-Insel, weil hier anfang der 90iger Jahre der Urspot von Bacardi gedreht wurde. Aus dem Song wurde damals ein großer Hit – What a feeling –     Hier kann man es aushalten. Das Abendessen vom Buffet zeigte klar den Unterschid zwischen 4 und 5-Sterne-Buffet. Eine reichhaltige Auswahl an edelsten Speisen, außerdem Showcooking vom Feinsten, es war wirklich ein gelungener Abend.    

Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug zum Playa Rincon, einem sehr schönen , allein liegenden Strand, der aber nur über eine holprige Buckelpiste zu erreichen ist.    
Wirklich überrascht war ich von der Besichtigung des COOEE at Grand Paradise Samana. Ein Hotelkonzept in der Anlage Grand Paradise, welches nur Vorteile bietet. Es liegt direkt an einem Traumstrand. Ein wirklich gelungenes Konzept von einer modernen Hotelmarke in einem karibischen Flair.    

Abends hatten wir dann einen Bootstransfer auf die Insel  Cayo Levantado zum ansässigen Grand Bahia Principe. Wer dachte, dass das Hotel Bahia Principe Samana nicht zu toppen sei, hat sich gründlich getäuscht.          

Hier erlebten wir ein wirklich sehr geschmackvoll ind stilvoll angelegtes Hotel der Spitzenklasse. Als Abschluss der Besichtigung erlebten wir ein Buffet, welches noch einmal mehr Auswahl bot und uns wirklich tief beeindruckte.    

Die Halbinsel Samana ist  ein Projekt des Eco-Tourismus. Hier erlebten wir am nächsten Tag den Nationalpark  Los Haitises. Wir fuhren mit dem Boot an kleinen Inseln, die aus überwucherten Felsen bestanden, vorbei und besichtigten ein kleines Höhlensystem. Ein wirklich überraschender Aspekt der Dominikanischen Republik.    
Am nächsten Tag ging es dann los. Auf nach Punta Cana, zu den Karibikstränden zum Baden. Wir fuhren zum Hotel New Onyx Punta Cana, ein Hotel, welches zwar groß war aber doch sehr viel Flair hatte und durch eine sensationelle Lage direkt am Strand von Punta Cana überzeugte.    

Wir machten am nächsten Tag einen Ausflug mit dem Katamaran auf die vorgelagerte Insel Saona. Wer vom Paradies spricht, der spricht von Saona. Ein toller weißer Sandstrand, mit Palmen und türkisem Wasser, dazu ein Holzhaus mit Bar und Außenbuffet, alles sehr einfach ausgestaltet aber richtig tolles Essen mit Langusten und Steaks und Salatbuffet . Dann wieder ins Meer, einfach klasse. Hier bleib ich, hab ich mir gesagt. Niemals hätte ich gedacht, dass ein Massentourismusziel wie die Dominikanische Republik so ein Paradies bieten kann.    

Am nächsten Tag badeten wir am Hotel, auch hier ein toller Strand, leider im Wasser ein bißchen viel Gras, aber das stört nicht sehr.    

Wir fuhren weiter ins Secrets Cap Cana, ein edles 5-Sterne-Hotel direkt am Strand. Nachdem was wir erlebt haben, war es nicht so leicht, sich noch einmal auf ein neues Paradies einzulassen. Plötzlich kam in unserer Gruppe immer mal Kritik, am Essen, oder am Service, an dies und das. Es zeigte einfach, dass wir eine Woche lang verwöhnt wurden auf höchstem Niveau und langsam ein gewisser Gewöhnungsfaktor eingetreten war.    

Das Secrets Cap Cana war ein wirklich tolles Hotel mit viel Auswahl an Pools, mit einem überzeugenden Strand und vielen unterschiedlichen Restaurants, die im All Inclusive integriert sind.    

Es kam der Tag des Abschieds und wir flogen mit Condor zurück. Diesmal hatte ich XL-Seats, und war auch hier wirklich überzeugt.    Resümierend kann ich sagen, dass es eine wirklich gelungene Reise war, die in mir ein Feuer für die Karibik entfacht hat, so dass ich 2 Monate später nach Jamaica geflogen bin. Hier habe ich meine Produktkenntnisse bei der Condor abgerundet, indem ich tolle Angebote für die Business-Class bekommen habe.

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