Jennifer Herkert DERPART Reisebüro Papendick GmbH & Co. KG,
Hennef

In einer Woche durch Portugal

Von Jennifer Herkert |23.09.2016

In diesem Jahr haben wir uns für unseren Sommerurlaub ein kleines Marathonziel gesetzt.  Eine einwöchige Rundreise durch Portugal, beginnend in Porto. 

Am 01.08. ging es mit Lufthansa nach Porto. Mit unserem Mietwagen sind wir in das Hotel HF Tuela Porto gefahren – ein von außen sehr unscheinbar wirkendes rot-gelbes Gebäude. Die Räumlichkeiten sind alle sehr gepflegt und in warmen Brauntönen  gehalten. Auch die Zimmer haben einen guten Standard. Der Frühstücksraum ist modern gestaltet und Sie haben jeden Morgen eine große Auswahl an frischen Gebäcken, Obst, Kaffee und vieles mehr.  
Für einen abendlichen Spaziergang eignet sich die Parkanlage des „Palácio de Cristal“ am besten. Die Anlage ist sehr weitläufig und terrassenartig angelegt. Vorsicht: der Park schließt um 21:00 Uhr in der Sommerzeit. Wir haben in letzter Sekunde noch einen geöffneten Seitenausgang gefunden, da man dort schnell die Zeit vergisst. 

Am nächsten Tag hieß es dann alle Highlights und Sehenswürdigkeiten Portos in weniger als 24 Stunden. Vom Hotel aus sind wir zunächst entlang des portugiesischen Flusses Douro in Richtung „Ponte Dom Luís“ gegangen, welche die bekannteste Brücke von Porto ist. Zur mitttäglichen Stärkung finden sich zahlreiche Restaurants entlang der gesamten Promenade. Die berühmte Kathedrale der Stadt ist unweit davon entfernt. Von dort aus hat man eine super Aussicht über die Dächer Portos. Abends sind wir in den Norden gefahren, ins das Hafenviertel Portos. 

Auf der dreistündigen Autobahnfahrt nach Lissabon, haben wir einen Zwischenstopp in Sintra eingelegt - ein sich absolut lohenswerter Ausflug. Bitte beachten Sie, dass die Mautgebühren in Portugal sehr hoch sind . Diese können Sie über die Landstraßen umfahren. 
Sintra selbst ist zwar ein kleines Städtchen, in der Hauptsaison jedoch sehr stark frequentiert. Rechnen Sie hier mit Stau und längeren Wartezeiten, da die Gassen z.T. keinen Gegenverkehr erlauben. Besonders sehenswert ist hier die königliche Gartenanlage „Quinta da Regaleira“ und der Palast „Palácio Nacional da Pena“.  Diese Gartenanlage ist ebenfalls terrassenartig und sehr verwinkelt angelegt. Ein weiterer kleiner Tipp unsererseits: parken Sie dort, wo es ausdrücklich erlaubt ist und folgen Sie nicht dem Beispiel der anderen Autos, welche in den schmalen Straßen am Seitenrand parken! Die Polizei schleppt dort regelmäßig die falschparkenden Autos ab und versieht diese zusätzlich mit Radkrallen. Wenn Sie also mit dem Mietwagen unterwegs sind, könnte dies sehr teuer werden.

Gegen Abend sind wir in Lissabon angekommen. Unser Hotel war das drei-Sterne-Haus Expo Astoria - nahe des „Praça Marquês de Pombal“. Das Hotel ist zwar klein, aber sehr modern eingerichtet. Zum Zentrum sind es ca. 1,5km die Hauptstraße herunter. Entlang dieser Straße reihen sich Geschäfte wie Chanel, Louis Vuitton, Gucci etc. Nach dem Einchecken sind wir nochmal mit unserem Mietwagen losgefahren, um die erste Sehenswürdigkeit schon zu erkunden. Wir erreichten den „Torre de Belém“ erst bei Dämmerung. Tolle Aufnahmen des Turms kann man trotzdem noch machen, wenn auch nur noch für wenige Augenblicke. 

Halbzeit. Unseren vierten Tag in Portugal gestalteten wir ähnlich wie in Porto - möglichst viele Sehenswürdigkeiten innerhalb eines Tages zu Fuß erkunden. Angefangen mit dem Rossio Platz (offiziell „Praça de D. Pedro IV“), der bedeutendste innerstädtische Platz Lissabons. Bekannt ist er aufgrund der wellenartigen schwarz-weiß Musterung des Bodens, dem großen Springbrunnen und seiner zentralen Ausgangslage. Der „Praça do Comércio“ gehört ebenfalls zu den bedeutendsten und beeindruckendsten Plätzen und befindet sich direkt am Ufer. Den besten Blick über Lissabon hat man vom „Castelo de São Jorge“. Dies ist eine alte Burganlage, von der man ein Rundum-Panorama hat. Der Eintritt kostet 8,50€ pro Erwachsenen, ist seinen Preis aber absolut wert. Das einzige, was wir ausgelassen haben ist der „Elevador de Santa Justa“, entworfen und erbaut von Gustave Eiffel. Das Besondere daran ist, dass der Aufzug zwei Stadtteile miteinander verbindet. Für 5,00€ pro Person und einer sehr langen Wartezeit fährt man in einem offenen Holzaufzug für ca. 30 Sekunden 45 Meter hoch. Unweit davon entfernt erstreckt sich das Stadtzentrum „Baixa Pombalina“. An jeder Ecke finden sich hier lauter kleine Geschäfte, Restaurants und portugiesische Spezialitäten. Probieren Sie die Olivenbrote aus der Bäckerei „Paul“.  Was Sie sich auch keinesfalls entgehen lassen dürfen, ist das wohl bekannteste portugiesische Dessert, die Pastel de Nata. Hierbei handelt es sich um kleine Blätterteigtörtchen gefüllt mit Vanillepudding. Klingt simpel, ist auch simpel, aber super lecker. Die besten Pastel de Nata bekommt man in dem bekannten „Café A Brasileira“. Die Törtchen kosten dort 1,50€ pro Stück. Wenige Meter davon entfernt befindet sich die Eisdiele "Amorino" mit einer großen Auswahl an besonderem Fruchtsorbet und Milcheis. Ab 3,50€ bekommt man dort bis zu fünf verschiedene Sorten in Rosenform. Für alle, die sich wie wir nicht entscheiden können, in welches Restaurant man abends gehen soll, ist der „Time Out Market“ die beste Anlaufstelle. Hier bekommt man bis 2:00 Uhr alles, was das Herz begehrt – vom süßen Cocktail bis zur herzhaften Pizza. Man sucht sich an den vielen verschiedenen Ständen das aus, worauf man Lust hat, bezahlt und setzt sich an einen freien Platz. 

Die letzten Tage verbrachten wir in Lagos an der Algarve. Unser Hotel war das Carvi Beach Hotel. Das Hotel hat einen Dachpool und liegt am beliebtesten Strandabschnitt von Lagos, dem „Praia Dona Ana“. Seine Bekanntheit spiegelt sich in den Besucherzahlen wider. Vor allem die Parkplatzsituation ist etwas kritisch. Ich empfehle daher den Strandabschnitt „Praia de Porto de Mós“, welcher zwar weitläufiger ist, aber dennoch überschaubar. Der längste Strandabschnitt ist der „Meia Praia“. Für alle, die auch am liebsten Muscheln als Souvenir mitbringen, finden sich entlang der gesamten algarvischen Küste die schönsten Muscheln in verschiedensten Formen. Was Sie auch nicht entgehen lassen sollten ist eine Boots- oder Kajaktour durch die Grotten und Höhlen an der Küste. Buchen können Sie diese Touren bei diversen lokalen Anbietern. Einer der besten und größten Anbieter ist „daysofadventure“. Für 30,00€ pro Person kann man für 2,5 Stunden beispielsweise eine Kajaktour buchen.
Lagos ist nicht nur am Tag sehenswert, sondern auch am Abend, wenn die 1,5km lange Promenade zum Flanieren einlädt. Zu dieser Tageszeit ist es in den heißen Sommermonaten sehr belebt, da zum einen die Temperaturen angenehmer sind und zum anderen die Geschäfte und Restaurants bis in die Nacht geöffnet haben. Mein persönlicher Geheimtipp ist hier die unscheinbare "Baffi Bar" inmitten der kleinen Gassen von Lagos, in der Sie auf einer kleinen idyllischen und etwas abgelegenen Dachterrasse viele Spezialitäten serviert bekommen.
 


Fazit

Wenn Sie Portugal genauso oder in einer abgewandelten Form erleben möchten, stehe Ihnen sehr gerne für die Umsetzung IHRER persönlichen Vorstellungen zur Verfügung.


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