Christa Schneider DERPART Reisebüro Papendick GmbH & Co. KG,
Siegburg

Der Berg ruft!

Von Christa Schneider |11.12.2018

Auf die Inforeise ins Gasteinertal/Österreich vom 13.09. bis 16.09.2018 mit Ameropa Reisen freute ich mich sehr, denn seit längerer Zeit war ich nicht mehr in den Bergen, die ich so sehr liebe.

Donnerstag – Tag 1

 Am Busbahnhof des Münchner Hauptbahnhofs traf sich unsere Gruppe um 13 Uhr. Gemeinsam mit unserem Gruppenleiter Marc Reichelt erreichten wir nach einer 3 1/2 stündigen Busfahrt Dorfgastein, den ersten und kleinsten Ort des beschaulichen Gasteinertals. In unserem Übernachtungshotel SMARTHOTEL begrüßte uns Martina Ellmauer vom Gasteinertal Tourismus. Das Smarthotel - ein gutes, aber älteres Mittelklassehotel - liegt sehr zentral und wird in der nächsten Zeit renoviert. Das Essen und der Service werden besonders von den Gästen gelobt. Beim Abendessen wurden uns österreichische Spezialitäten serviert - u.a. Käsespätzle, die vorzüglich schmeckten.

Freitag – Tag 2

  Nach einem kräftigen Frühstück holte uns etwas verspätet der Bus um 9.15 Uhr ab.   Unsere Fahrt ging zuerst in das nächst gelegene Bad Hofgastein, wo Nationalpark-Ranger Hans Naglmayer, der uns durch den Tag führte, zustieg. Gemeinsam fuhren wir weiter nach Sportgastein, eine ca. 1.600 m hoch gelegene Alp am Ende des Gasteiner Tals. Das Hochtal Sportgastein mit dem weitläufigen Talboden ist der perfekte Ausgangspunkt für Wanderungen. Zahlreiche Hütten und Almen laden zum Einkehren und Verweilen ein. Um diese Zeit holen die Bauern ihre Kühe, die den Sommer über hier verbringen, wieder in ihre Ställe zurück. Wir konnten den Abtransport auf speziellen Fahrzeugen beobachten. Die Hochalpe Gastein ist gut mit dem PKW oder Bus zu erreichen. Nach einer ausführlichen Erklärung über Flora, Fauna und Bedeutung des Tals für den früheren Silberabbau, starteten wir zu unserer Wanderung. Entlang des zweifarbigen Flusses, vorbei am Wasserkraftwerk Nassfeld. Über die alte Nassfeldstrasse, einst wichtig für Handel und Bergbau, ging es schließlich Richtung Tal und Böckstein.    Unterwegs haben wir in der urigen unteren Astenalm zu Mittag gegessen. Bei der Herstellung einer regionalen und besonderen Spezialität, den frischen Bauernkrapfen, durften wir sogar zusehen. Diese schmeckten ganz köstlich. Leider fing es an zu regnen, sodass wir unsere Wanderung mit Schirm und Regencape fortsetzen mussten. Entlang des wildromantischen Tales, vorbei an den mächtigen Schleier- und Kessewasserfällen, weiter     am berühmten Gasteiner Heilstollen, erreichten wir Böckstein. Von dort brachte uns der Bus nach Bad Hofgastein, dem größten Ort des Gasteiner Tals. Dort besichtigten wir das Hotel ALPINA - ein sehr gutes und beliebtes Mittelklassehotel, dass sehr zentral gelegen ist.  Anschließend hatten wir ca. drei Stunden Zeit, die berühmte Alpentherme von Bad Hofgasstein zu testen und es hat sich gelohnt: eine große Innen- und Außenbadelandschaft mit angenehmem Thermalwasser, Wasserrutschen, Ruhe- und Wellnessoasen sowie eine Vielzahl verschiedener Saunen mit Österreichs erstem Thermalwasser-Badesee luden zum Entspannen ein. Nach unserer Wanderung war für uns der Aufenthalt in den Alpenthermen eine tolle Erholung. Gegen 19 Uhr kehrten wir wieder zurück nach Dorfgastein. Zum Abendessen waren wir im wunderschönen 4-Sterne-Hotel RÖMERHOF in Dorfgastein geladen. Dieses sehr gepflegte Hotel mit einem ausgezeichneten Service liegt nur ein paar Schritte vom SMARTHOTEL entfernt und ist das wohl beste Hotel von Dorfgastein. Der Abschluss des festlichen Menüs war ein herrlicher Apfelstrudel mit Vanilleeis - ein Hochgenuss für den Gaumen.

Samstag – Tag 3

Pünktlich um 9 Uhr starteten wir mit dem Bus in Richtung Bad Gastein. Unterwegs stieg wieder unser Wanderführer Hans zu. Mit der supermodernen Stubnerkogelbahn ging es bis zur Gipfelstation, die über 2.200 m hoch liegt. Von der Aussichtsplattform Glocknerblick, unter uns noch die Wolkenschicht, genossen wir einen fantastischen Ausblick über die umliegenden Berge und das Gasteiner Tal. Ein besonderes Erlebnis und Herausforderung war der Gang über die 140 m lange Hängebrücke. Während der Abfahrt mit der Stubnerkogelbahn konnten wir die herrliche Landschaft nochmals bewundern. Nach einer kurzen Busfahrt ging es zur Talstation des Graukogelsesselliftes auf der gegenüberliegenden Seite des Tals. Der Sessellift brachte uns zur 1.950 m hoch gelegenen Graukogel Bergstation. In der recht komfortablen Graukogelhütte wurde uns ein zünftiges Mittagessen serviert.  Welch ein fantastischer Ausblick von der Bergstation! Der Graukogel ist für seinen besonders schönen und uralten Zirbenbestand (Lärchen) bekannt. Direkt neben der Bergstation beginnt der Zirbenwanderweg. Der Zirbenzauber am Graukogel ist ein Rundweg, denn man spaziert ca. 45 Minuten durch einen besonders schönen, rund 200 bis 300 Jahre alten Zirbenbestand. Das Zirbenholz soll den Effekt der absinkenden Herzfrequenz haben - also Entspannung für alle Sinne. Verschiedene medizinische Wirkungen von Zirben auf den Menschen wurden bereits durch Untersuchungen nachgewiesen. Zurück ging es wieder mit dem Sessellift bis zur Talstation in Bad Gastein. Bad Gastein ist der zweitgrößte und älteste Ort des Tals - eine „Alpenmetropole“ zwischen tosendem Wasserfall und imperialen Prachtbauten. Die berühmte Felsentherme ist die älteste von Österreich. Zu Fuß wanderten wir durch den beschaulichen Ort zur Station der Flying Fox. Schweben über den weltberühmten Wasserfall -  Bad Gasteins spektakuläre Natur und Architektur aus der Vogelperspektive -  für uns alle der Höhepunkt des Tages! Die 300 m lange Fahrt auf Rollen über die Schlucht der Gasteiner Ache, an einem Drahtseil hängend, erfordert schon etwas Mut. Nach diesem Erlebnis brachte uns der Bus nach Bad Hofgastein zum Hotel St. Georg - ein sehr komfortables und geschmacksvoll im Landhausstil eingerichtetes 4-Sterne-Hotel. Die Basen- und Heilfastenkur ist dort besonders gefragt und beliebt. Viele bekannte Persönlichkeiten zählten und zählen zu den Gästen des Hauses. Nach der ausführlichen Hotelbesichtigung brachte uns der Bus zu unserem Übernachtungs-Smarthotel in Dorfgastein. Beim abschließenden Grillabend mit Livemusik wurden wir kulinarisch nochmals verwöhnt.

Sonntag – Tag 4

 Nach dem Frühstück hieß es Abschied nehmen vom Gasteiner Tal. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir wieder mit dem Bus nach München zum Hauptbahnhof.     Eine kurze, aber sehr erlebnisreiche und angenehme Reise in den geliebten Bergen ging für mich zu Ende.

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