Teneriffa-Süd

Von Natalia Malkova |08.06.2012

Innerhalb von lediglich rund vier bis viereinhalb Stunden Flugzeit erreicht man von Deutschland aus die größte Kanareninsel Teneriffa. Zu Spanien gehörend, ist dieses Eiland demnach europäisch, obwohl es nur 300 Kilometer vom afrikanischen Festland entfernt im Atlantik liegt.
Gerade einmal 13 Kilometer Luftlinie vom Meer entfernt, ragt Spaniens höchster Berg, der Teide, bis auf eine Höhe von 3718 Meter empor. Das Besondere am Teide ist, dass dieser Vulkan noch nicht als erloschen gilt. Ganz empor zum Gipfel kommt man mit der Seilbahn nicht, das restliche Teilstück muss erwandert werden. Oben auf dem "Dach" des Teides strömt noch immer schwefelhaltiges Gas aus dem
Krater.

Auf Teneriffa herrscht ganzjährig ein angenehm mildes Klima. Zwei große Luftströmungen - der Kanaren Strom sowie die Passatwinde - sorgen stets für Wind und feuchte Luft. Durch das hohe Bergmassiv wird die Insel in Bereiche mit verschiedenen Klimaeinflüssen unterteilt. Der Norden ist feucht und fruchtbar, da die Wolken durch das Gebirge festgehalten werden.  Im Windabgewandten und hinter dem Gebirgsmassiv liegenden Süden regnet es hingegen nur selten, weshalb dort trockenes, teils sogar wüstenhaftes Klima herrscht. Teneriffa ist in mehrere unterschiedliche Klimazonen aufgeteilt, die aber nicht nur von der Menge  der durch die Winde herbeigetragenen Wolken, sondern auch von der Höhenlage abhängig ist.
Die beiden hauptsächlichen Touristenregionen Teneriffas haben zwei völlig unterschiedliche Gesichter. Im landschaftlich kargen Süden pulsiert in der Touristenburgen wie Playa las Amerikas - auch L.A. genannt - rund um etliche recht einfachen und preisgünstigen sowie teils sehr luxuriösen Hotels das Nachtleben. Im Norden hingegen finden sich Touristenunterkünfte auch in ruhigeren, kleineren Ortschaften, in denen  meist idyllische Ruhe herrscht und wo das Leben der Einheimischen noch vergleichsweise frei von den Einflüssen der vielen Urlauber abläuft.

Unsere Gruppe hat den Süden der Insel unter die Lupe genommen.
Playa de las Amerikas bildet zusammen mit Los Cristianos und Costa Adeje  das größte Urlaubszentrum im Süden der Insel, welches auch ständig weiter ausgebaut wird. Dacher gibt es in Las Amerikas auch
keinen alten Ortskern. Das Ortsbild bestimmen großzügige Appartementanlagen, komfortable Hotels und Bungalows.

Hier sind meine Favoriten:

Für Familien: Luabay Costa los Gigantes; Parque Santiago III

Für Paare: Gran Melia Palacio de Isora; Luabay Costa Adeje; Roca Nivaria Gran Hotel

Für Senioren: Bahia Princess; Playa Sur Tenerife

Im Rahmen unserer Reise haben wir einen Ausflug in den Siam Park, den großen Wasserpark an der Costa Adeje mit seinen vielen Rutschen, gemacht. Auch wenn ich nicht gerade großer Rutschen Fan bin, hat mir der Park sehr gut gefallen. Optimal ist  der Siam Park natürlich wenn man alles ausnutzt, denn dann lohnt sich auch der Eintritt (33 €Erwachsener / 23 € Kind). Da die Rutschen jedoch unterschiedlich "schwierig" bzw. "Adrenalin fördernd" sind, ist eigentlich für jeden etwas dabei; von gemütlich bis extrem ist die Auswahl groß genug. Wer komplett auf Rutschen verzichtet, für den bleibt vor allem der Siam Strand mit dem tollen Wellenbecken und vor allem für Familien bzw. Kinder auch das große Kinderspielfeld.

Außer Siam Park haben wir eine Bootsfahrt mit Flipper Uno unternommen. Die dreistündige Fahrt hat sich wirklich gelohnt! Die ganzen Herden von Delfinen und Walen waren wie auf Bestellung  im Wasser unterwegs. Nachdem wir genügend gesehen haben, segelten wir zu den Steilküsten von Los Gigantes und Masca, welche zu den höchsten der Welt zählen (über 600 Meter). In der Bucht, mit ihrem klaren Wasser konnten wir schwimmen und schnorcheln. Nach der Badepause wurde uns Paella serviert, zubereitet mit Hühnerfilet und frischem Gemüse. Außerdem waren Bier, Wein und verschiedene Softgetränke angeboten (alles im Preis inkl.). Nach drei Stunden Fahrt waren wir im Hafen von Los Gigantes zurück.
Das war definitiv das Highlight unserer Reise!  

Die vier Tage reichen von weitem nicht aus, um diese Insel näher kennenzulernen. Aber wir waren alle begeistert und kommen sicher wieder.

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