Reise mit A-Rosa Luna auf der Rhone

Von Natalia Malkova |27.07.2011

Auf dieser Reise erwartet Sie neben den landschaftlichen Reizen, historische und gleichzeitig moderne Städte wie Lyon, Avignon oder Arles. Von der Sumpf-und Seelandschaft der Camargue mit den weißen Wildpferden, Kampfstieren und Flamingos über die Lavendelfelder der Provence bis hin zum Mittelmeer bleiben keine Wünsche offen. Und das Beste dabei- Sie müssen nicht einmal das Hotel verlassen, das schwimmt einfach mit. Nach der bequemen Anreise mit Lufthansa nach Lyon wurden wir vom Flughafen mit dem Transferbus zum Schiff gebracht. Die Fahrtzeit beträgt ca. 45 Minuten. Nach der Begrüßung vom Hotelmanager, Herrn Jörg Lepis, wurde uns das Schiff vorgestellt. Obwohl das nicht groß ist, bietet das Schiff alles, was die Reise schön und vielseitig macht: -für aktive Urlauber: Schwimmingpool und Fitnessraum ( der größte auf A-Rosa Schiffen); -für Genießer: Marktrestaurant, Bar, Buffet; -für Wellness-Liebhaber: Massage/Beauty-Bereich, Dampfsauna, finnische Sauna, Ruheraum. Und dann hieß es: „Leinen los!“ Mit stimmungsvoller Musik und vielen interessanten Informationen konnten wir zum ersten Mal das Ablegemanöver der A-Rosa Luna genießen und die bezaubernde Stadt Lyon von der Wasserperspektive her zu entdecken. Am zweiten Tag unserer Schiffsreise haben wir die Stadt Avignon und Umgebung kennengelernt. Alle Ausflüge wurden mit der örtlichen Reiseleitung organisiert. Als positiv hat mich überrascht, dass immer zwei Reiseleiter für jede Gruppe zur Verfügung standen, so dass wir die Führungen in kleineren Gruppen machen konnten. Beim Ersten Ausflug „Zeugnis des Mittelalters“ haben wir das kleine gemütliche Dorf Les Baux de Provence, was hoch in der kleinen Gebirgskette der Alpilles liegt, besucht. In dieser sagenumwobenen Hochburg ruhmreicher Geschichte des Mittelalters konnten wir durch die Gassen des Ortes, der wie eine natürliche Festung inmitten der Ebene liegt, bummeln- ein unvergessliches Panorama. Danach besuchten wir das mitten im Herzen der Alpilles gelegene Les Antiques. Hier sind einige der schönsten Bauwerke der Römerzeit zu bewundern. Gleich nebenan befindet sich das Krankenhaus, in dem Van Gogh eine Weile untergebracht war. Nach dem Mittagessen und der Produktschulung, wo wir mehr über A-Rosa erfuhren, haben wir einen Spaziergang durch Avignon gemacht. Weil es ziemlich spät war, konnten wir den Papstpalast nur von außen anschauen. Von mehreren Lichtquellen angestrahlt, ist das Zentrum von einer Stadtmauer umrundet, ein Highlight, was man nicht verpassen soll. Ein Vorteil bei allen Nachtausflügen ist, dass sehr wenige Touristen unterwegs sind, und man kann alle Sehenswürdigkeiten in Ruhe besichtigen und den nächtlichen Charme von Avignon auf sich wirken lassen. Am dritten Tag haben wir Frankreich ganz anders kennengelernt. In Arles, was in der Region Provence-Alpes-Cote d´Azur sich befindet, spürt man die Nähe zu Afrika eindeutig. Schon am frühen Morgen machten wir uns auf den Weg zur Pont du Gard. Die perfekt erhaltene Brücke gilt als antikes Architektur-Meisterwerk. Das dreigeschossige römische Aquädukt mit einer Länge von 275 Meter transportierte bereits vor über 2000 Jahren eine Wassermenge von 20.000 Kubikmetern täglich. Und versorgte damit weitere Landstriche der römischen Provinzen im Süden mit Wasser. Wenn Sie Glück haben und auch so früh wie wir an der Pont du Gard ankommen, so können Sie ungestört die Schönheit der Natur mit der Wiederspiegelung des Aquädukts in dem Rhonezufluss Gardon genießen, als auch dem Zwitschern der Vögel und Froschkonzerten zuhören. So bleibt es am besten in Erinnerung. Auf der Rückfahrt machten wir noch einen Abstecher ins malerische Städtchen Uzes mit seinen engen Gassen und verträumten Plätzen. Nach dem Mittagessen und kurzer Pause auf dem Schiff machten wir uns auf den Weg nach Camargue. In der Sumpflandschaft verschmelzen Land und Meer übergangslos. Man sieht unterwegs endlose Mais-und Weizenfelder. Besonders beeindruckend sind die berühmten Wildpferde, spanische und französische Kampfstiere, Rosaflamingos und andere Vogelarten. Zum Schluss besuchten wir das kleine Städtchen Les Saintes-Maries-de-la-Meer, wo man beim schönen Wetter ein erfrischendes Bad im Mittelmeer nehmen kann. Ob beim Reiten oder Baden am endlosen Strand von Les Saintes-Maries-de-la-Meer, bei einer Besichtigung oder beim Stierkampf: die einzigartige Camargue hält für jeden etwas bereit. Ein Teil unserer Gruppe fuhr direkt zum Schiff. Der Rest unternahm zusammen mit dem Reiseleiter noch einen Spaziergang durch Arles. Ein berühmter Bewohner von Arles war Vincent van Gogh, der 1888-1889 die Stadt und die Umgebung hundertfach im Bild festhielt. An den Orten, an denen der Künstler seine Staffelei aufgestellt, geben Tafeln einige Gemälde wieder. Das war aber leider der letzte Tag am Board von A-Rosa. Nach der gemeinsamen Feedbackrunde mit dem Hotelmanager und einem guten französischen Wein hieß es:“A votre sante!“ und bis zum nächsten Mal! Positives auf einen Blick: -das „schwimmende Hotel“ bietet alles an, was man von einem guten Hotel erwartet; -es gibt verschiedene Möglichkeiten die Ausflüge zu machen: mit dem Bus, mit dem Fahrrad, individuell oder mit dem Jeep; -zwei Reiseleiter pro Bus(kleinere Gruppen); -freundliches Personal am Bord; - Land und Leute kennenlernen auf eine entspannte Art und Weise. Das könnte verbessert werden: -gutes aber kein exklusives Essen, was vor allem von einer Reise durch Frankreich erwartet; -manche Ausflüge kann man auch sehr gut alleine ohne Gruppe unternehmen, und man spart dabei Geld (z.B. Stadtrundfahrt in Avignon oder Arles); -Altersgruppe ab 60, obwohl die Reise sehr interessant auch für junge Leute oder Familien mit Kindern sein kann.

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