Martin Wienholt DERPART Reisebüro Papendick GmbH & Co. KG,
Siegburg

Thailandreise 2011

Von Martin Wienholt |01.07.2014

08.09. – 16.09.2011

Anreise

Ich fuhr am 08.09.11 mit dem ICE von Köln nach Frankfurt Flughafen, was immer wieder einer äußerst bequeme und schnelle Möglichkeit ist, nach Frankfurt zu gelangen.

Von Frankfurt flogen wir mit Thai Airways direkt nach Bangkok.  Ich hatte einen Gangplatz in der Mittelreihe, was sehr angenehm war, da nur noch der Gangplatz an der anderen Seite der
Mittelreihe belegt war und so sehr viel Platz war. Das Essen war erstaunlich gut, der Service auch. Nur die Klimaanlage war etwas zu niedrig eingestellt, so dass es sehr kalt während des Fluges war.

Bangkok

Die Abwicklung in Bangkok am Flughafen ging sehr schnell und unkompliziert. Wir wurden von der Reiseleitung der örtlichen Agentur Go Vacation, Joy, begrüßt. Joy sollte uns in den nächsten Tagen ihr Heimatland näher bringen und uns wirklich begeistern.

Wir fuhren mit dem Bus ca. eine Stunde bis zu unserem Hotel Crown Plaza mitten in der City von Bangkok. Das Hotel liegt sehr zentral, quasi um die Ecke ist die Silom Road, eine der Haupteinkaufsstrassen von Bangkok mit vielen Geschäften aber auch Vergnügungsmöglichkeiten.

Das Hotel Crown Plaza ist in einem Hochhaus ab dem 25. Stock bis zum 31. Stock und ist ganz speziell für japanische Gäste geeignet. Das zeigt sich durch die klaren Strukturen, mehrere japanische Restaurants und vor allem die technischen Finessen in den Zimmern. So wollte ich ausprobieren, was es mit einer japanischen Toilette auf sich hat, beugte mich darüber und drückte auf einen Knopf. Augenblicklich erschien wie von Zauberhand ein Stab und spritzte mich nass. Das war ein Bidet und man konnte die Sitztemperatur und auch die Temperatur des Wassers genau einstellen. Die Zimmer waren sehr groß, sauber und freundlich, aber schlicht eingerichtet.

Abends fuhren wir zum Hotel Millennium Hilton, das auf der anderen Seite des Flusses Chao Phraya  liegt und zu dem wir mit einem Bootstransfer gelangten. Das Millennium Hilton ist ein imposanter und
dominanter Bau direkt am Flussufer und beeindruckte uns in vielerlei Hinsicht.

Die Zimmer haben alle einen unglaublichen Ausblick auf die Stadt und sind alle in ihrer Kategorie sehr groß, sauber und gemütlich eingerichtet. Auf dem Dach ist eine Bar, von der man über ganz Bangkok blicken kann. Es gibt unterschiedliche Restaurants, Thai-, chinesische, internationale Küche sowie
eine Sushibar. Wir waren eingeladen ins Buffetrestaurant und konnten uns von dem ausgezeichneten Essen überzeugen. Ich kann für einen Stopover in Bangkok das Millennium Hilton wirklich sehr empfehlen.

Kanchanaburi

Am nächsten Tag machten wir eine Stadtrundfahrt durch Bangkok, besichtigten den Königspalast und den Tempel Wat Po mit dem liegenden Buddha. Danach fuhren wir nach Kanchananburi ca. 130 km nordwestlich von Bangkok. Dort machten wir Halt an der berühmten Brücke am Kwai, die heute ein Denkmal ist für den unmenschlichen Umgang der Japaner beim Bau der Bahnstrecke von Thailand nach Burma. Zwischen 1942 und 1943 wurden hier mehr als Hunderttausend Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene zum Bahnbau herangezogen. Ein nahgelegener Friedhof von fast 7000 Toten sowie das Hellfire-Museum, welches wir besichtigten, geben dem interessierten Besucher eindrucksvoll und teilweise erschütternd wieder, unter welchen Umständen diese Bahnlinie gebaut wurde.

Von hier ging es zum Hin Tok Zelt camp. Mitten in der Natur gelegen, etwas oberhalb des River Kwai, erwies sich diese Unterkunft als Zentrum für Naturliebhaber und Outdoorsportler. Die Zelte sind jeweils einzelne Doppelzimmer, mit Outdoordusche und Bad/WC. Es hat sehr viel Spaß gemacht, im Pool (abgetrennter Bereich des River Kwai) zu baden, die beiden Hausschafe zu beobachten und die Natur zu erleben. Die Unterkunft ist sauber, einfach und ein echtes Erlebnis.

In der Provinz Kanchanaburi ist auch der sog. Tiger Tempel, das Kloster Wat Pa Luangta Bua, in dem die buddhistischen Mönche angeblich in friedlicher Harmonie mit Tigern leben. Es kam allerdings immer wieder zu Unfällen, auch mit Touristen, so dass diese Attraktion sehr kritisch gesehen wird und von Reiseveranstaltern wie Meiers Weltreisen nicht angeboten wird.

Hua Hin

Von Kanchanaburi fuhren wir nach Hua Hin, einer großen Touristenstadt ca. 4 Autostunden südlich von Bangkok. Wir wohnten hier im Hotel Intercontinental Hua Hin, welches sich so gar nicht in die Umgebung einpasste. Es war ein sehr schöner Bau mit einer wunderschönen Gartenanlage direkt am Strand von Hua Hin. Links und rechts daneben ragten jeweils sehr hässliche Hochhäuser aus dem Boden. Die Zimmer erwiesen sich als sehr groß, angenehm und vornehm eingerichtet. Der Blick über den Garten zum Meer ist wirklich beeindruckend.

Abends besichtigten wir das Hyatt Regency Hua Hin. Dieses Hotel ist quasi um die Ecke des Intercontinental gelegen und ein schönes Fünf-Sterne-Hotel, welches aber deutlich hinter dem
Intercontinental abfällt. Alles ist hier einfach nur normal. Der Bau hat nichts Besonderes, die Zimmer sind schön und das ganze Ambiente ist angenehm, so dass man hier zum halben Preis vom Hotel Intercontinental auch einen schönen Urlaub haben kann.

Am nächsten Tag besichtigten wir mehrere Hotels in Hua Hin.

Zunächst das Vier-Sterne-Hotel Baan Laksasubha Resort. Diese kleine Anlage von 32 Zimmern überzeugt durch einen wunderschönen und gut gepflegten botanischen Garten und sehr große Zimmer in kleinen Wohneinheiten. Das Hotel liegt direkt an einem sehr schönen Strandabschnitt von Hua Hin. Hier hat man die Möglichkeit, in einem kleinen Hotel mit sehr großen Zimmern ein wirklich gutes Preis/Leistungsverhältnis zu bekommen.

Als nächstes Hotel stand das Cape Nidhra auf dem Programm. Das Hotel wird mit 5 Sternen bewertet, was auch in Ordnung ist, wenn man die Lage nicht mit einbezieht. Denn das Nachbargrundstück
ist in privater Hand und nicht sehr schön. Das Hotel hat nur Suiten, alle mit einem privaten Pool und liegt direkt am Strand von Hua Hin und sehr zentral zum Ort.

Höhepunkt war sicher die Besichtigung des Sofitel Centara Grand Resort & Villas. Gleich, wenn man das Hotel betritt, erkennt man die lange Geschichte eines vornehmen Hauses. Das Hotel
wurde 1923 eröffnet als Royal Thai Railway Hotel. Es liegt an einem wunderschönen Strandabschnitt und hat einen umwerfend schönen Garten. Das Hotel gliedert sich in Railway-Bereich und Colonial-Bereich. Im Colonial-Bereich wird gerade renoviert. Der Railway-Bereich ist der alte und ursprüngliche
Hotelbereich mit sehr schönen und großen Zimmern, die unterschieden werden in Superior und Deluxe-Zimmer, welche etwas größer sind. Alle Zimmer und Suiten geben eine Atmosphäre von stilvoller Eleganz.

Danach gingen wir nach nebenan ins Hilton Hua Hin. Dieses Hochhaus bietet einen tollen Blick über die gesamte Stadt Hua Hin und den Strandbereich. Wir waren im italienischen Restaurant eingeladen
und konnten uns bei Pasta und Pizza nicht mehr vorstellen, wo wir waren.

Nachmittags bekamen wir eine original thailändische Fußmassage, was sehr angenehm war.

Abends fuhren wir nach Pranburi und besichtigten die beiden Hotels Evason Hua Hin und Six Senses Hua Hin. Das sind ganz besondere Hotelkonzepte im Luxussegment, die sicher nicht auf Jedermann passen. Es wird wertgelegt auf nachhaltigen Tourismus im Einklang mit der Natur, gepaart mit einem
außergewöhnlichen Komfort. Mir fiel bei der Besichtigung immer wieder auf, dass zum Beispiel die Gartenmöbel auf den ersten Blick verrottet aussahen oder die Badewannen, (oftmals auf dem Balkon) Flecken hatten. Es werden nur natürliche Pflegemittel benutzt, was bedeutet, dass die Gartenmöbel geölt und gewachst werden, aber nicht gestrichen. Auch die Badewannen sind picobello sauber und
hygienisch rein. Die beiden Anlagen gehen ineinander über. Im Evason hatten wir z.B. Zimmer mit einer riesengroßen Terrasse. Das Six Senses hatte Villen, in denen ganze Familienclans leben konnten. Das Essen war hervorragend. Die sehr weiten Wege können auch mit einem Golfwagen zurückgelegt werden. Die Anlage passt sich in die Natur ein und liegt ganz für sich direkt am Strand.

Zusammenfassend möchte ich etwas über Hua Hin sagen. Die Stadt ist beliebt, weil von Bangkok aus kein Flug notwendig ist.  Allerdings ist die Entfernung 4 Stunden. In der Zeit ist man auch auf Phuket. Hua Hin ist eine reine Touristenstadt, städtebaulich nicht sehr schön, sie hat einen langen Markt für
Touristen, die Lacoste-Hemden für 5 Euro kaufen wollen. Wer nachts eine „normale“ Bar sucht, findet diese nicht sofort. 

Phuket

Der nächste Tag war Reisetag. Wir fuhren zum Flughafen Bangkok ca. 4 Stunden und flogen von dort nach Phuket. Die Zeit war genau kalkuliert. Wir kamen um 17.30 Uhr am Flughafen an und unser
Flug ging um 18.10 Uhr. In Phuket angekommen ging es dann nach Norden zum JW Marriott Phuket Resort.

Dieses Hotel war an einem wunderschönen Strandabschnitt gelegen. Das Hotel hatte einen sehr großen Garten, der sehr gepflegt war und teilweise auch ein bisschen Dschungelerlebnis vermittelte. Durch die üppige Vegetation gab es einige Zimmer die nach unserer Vorstellung zur Meerseite gingen, aber das Meer nur erahnen ließen. Die Betten waren hier auffallend bequem. Was auch auffiel war ein sehr kleiner Balkon.  Dieses Hotel würde ich sofort weiterempfehlen. Atmosphäre, Zimmer und Lage waren einfach sehr ansprechend.

Am nächsten Tag wurden wir zum Renaissance Phuket Resort & Spa gefahren, wo das Seminar über Thailand stattfand und sich alle Gruppen trafen.

In den Workshops stellten sich viele Hotelgesellschaften und Leistungsträger vor. Herausheben möchte ich das Apsaras Beach Resort in Khao Lak. Dieses Vier-Sterne-Hotel liegt direkt am langen Sandstrand von Khao Lak. Hier findet man große Zimmer (42 – 47 qm), Restaurants mit Thai- und internationaler Küche und eine traumhafte Lage. Dazu besticht der Preis ab Euro 20,00 pro Person im Superiorzimmer.

Kho Yao Noi

Nachmittags hatten wir dann unseren Bustransfer zum Hafen und setzten von dort mit dem Boot nach Kho Yao Noi über. Hier erwartete uns der Höhepunkt der Reise: Das Six Senses Kho Yao Noi und das war auch das absolute Highlight. Auf einem Hügel verteilten sich landestypische Villen der Extraklasse. Jede Villa hatte Butlerservice (einfach Knopf auf dem Telefon drücken), einen Wohnraum sowie einen Schlafbereich und außen noch eine überdachte Sitzgelegenheit. Wir gingen durch ein Gartentor und es traf uns ein unbeschreiblicher Blick aufs Meer und die umliegende Inselwelt. Im Hintergrund konnte man Krabi sehen. Jede Villa hatte einen eigenen Pool. Es war nicht protzig sondern rustikal aber doch edel gehalten. Am Abend gab es ein Galaessen und danach eine ausgelassene Beachparty.

Am nächsten Tag wurde uns in einzelnen Workshop-Stationen die Anlage gezeigt. Wassersport, Spa und in der größten Villa ganz oben auf dem Hügel präsentierte uns Go Vacation zusammen mit Thai ihr Programm. Diese Villa besteht aus 5 Doppelzimmern, hat einen sehr großen Pool und einen nicht zu
übertreffenden Blick aufs Meer. Hier wurde der im Sommer 2011 in deutschen Kinos laufende Film Hangover II gedreht. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und abends wurde noch einmal richtig gefeiert, bis es dann morgens um 03.30 Uhr zum Frühstück und zur Bootsfahrt ging.

Rückreise

Die Bootsfahrt bei Sonnenaufgang war malerisch und kaum versahen wir uns, waren wir im Flugzeug nach Bangkok. Von da aus der Weiterflug nach Frankfurt verlief ohne Probleme. Thai erwies sich als
gute Fluggesellschaft. In Frankfurt mussten wir feststellen, dass bei einem Teil unserer Gruppe das Gepäck in Bangkok stehen geblieben ist. Ein Herr von Fraport kümmerte sich um uns und am nächsten Tag wurde mir mein Koffer nach Hause gebracht.

Alles in allem war dies eine sehr beeindruckende Reise nach Thailand. Ich werde sicher noch öfter dieses Land besuchen. Die Menschen wirken sehr freundlich und selbstbewusst auf mich, die
Landschaft und die langen Strände sind wundervoll und die Inselwelt einzigartig. Thailand kann man sehr günstig bereisen und bekommt dafür großen Komfort.

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