Ins Zentrum der Macht !? - Washington, D.C.

Von Ulrich Cluse |17.07.2017

U.a. mit dem Fahrrad durch Washington, D.C. - Städtetour

Washington, D.C. - eine immer wieder lohnenswerte Stadt

Zunächst einmal eine riesige Überraschung, denn die Einreiseprozedur entwickelte sich zu einem noch nie dagewesenen A-ha-Erlebnis. Mit Hilfe des elektronisch lesbaren Reisepasses und vorliegenden ESTA-Nummer, wurden wir nicht in die obligatorische "Queue", sondern zu einer Reihe von PC-Säulen" geführt. Pass rein, ein paar Fragen beantwortet, Foto gemacht und mit einer erhaltenen Quittung zum nächsten Immigration Officer. Stempel in den Pass und das war es auch schon. Nach ca. 30 Minuten max. war ich in meinem Transferbus. 
Auf diese extrem schnelle Abfertigung ist die United Airlines (UA) im eigenen Terminal zu Recht sehr stolz, denn es vereinfacht nach einem langen Flug doch sehr und sollte sich diese Technik an anderen amerikanischen Flugplätzen durchsetzen, verringert sich der "Schrecken zur Einreise in die USA" erheblich.

Ein Kurztrip nach Washington, D.C.
Kurz vor der Kirschblüte, dem "Cherry Blossom Fest", zeigte sich diese Metropole wieder von der besten Seite. Sonnig, blauer Himmel, leider noch ein wenig frisch (um nicht zu sagen kalt), machten wir uns auf eine Fahrradtour zu den Sehens-würdigkeiten dieser Stadt:
*Washington Memorial, *White House, *Lincoln Memorial, *Reflection Basin, *Vietnam- und *Koreakrieg Gedenkstätte, *Martin Luther Memorial, *Jefferson Memorial, * Capitol.  Alles liegt unmittelbar an der "National Mall", einer ca. 1,5 km langen Grünanlage, die auch von "Washingtonians" sehr gerne genutzt wird. Ab Mittag war die Sonne komplett da, die Temperaturen frühlingshaft und so war der Rasen mit Sonnenhungrigen gefüllt, Radfahren und Blader nutzen freie Flächen und von einer Querstraße zur andren reihten sich jede Menge "Street Food"- Verkaufswagen. Einer schöner und witziger als der andere, um Aufmerksamkeit zu erregen. 
Alles wirkt sehr gepflegt (eben Hauptstadt und Sitz der Regierung) und jeder achtet auch darauf, dass alles so bleibt. Grafitti? Ein absolutes Fremdwort. Stattdessen strahlender Marmor und wirklich beeindruckende Baudenkmäler. Hier ist für mich persönlich besonders das * Lincoln Memorial * hervorzuheben.
Vom Washington Memorial erhält man einen ersten Eindruck  vom White House, von außen ja eher ein bescheidenes und dennoch sehehnswertes Gebäude.
Sehr zu empfehlen die Dachterasse des "W-Hotel" in der 14. Strasse. Uneingeschränkter Blick auf eben das "Weisse Haus" und mit etwas Glück (so wie bei uns), landet der Marine-Helicopter auf dem "south lawn".
Empfehlenswert, neben der Erkundung der Stadt mit dem Fahrrad, auch die "Hop on/ Hop off" - Busse und ganz besonders, eine Stadtbesichtigung am Abend.  Jede Menge Fotomotive, wenn die Attraktionen der Stadt angestrahlt werden. Also auf jeden Fall eine zusätzliche "Fotokarte" mitnehmen. 
Sehenswert, weil auch geschichtlcih sehr interessant, "Mount Vernon" (etwas schwierig mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen), Arlington Nationalfriedhof (mit dem Grab der beiden Kennedy Brüder J.F. und Robert) und Alexandria.
Hier lohnt es sich auch zu wohnen, statt downtown Washington; Preiswerter, sehr schöne Altstadt mit guten Lokalen und Einkaufsmöglichkeiten, sehr gute Anbindung ins Zentrum von Washington.
Mit ein bisschen mehr Zeit lohnt sich auch ein Abstecher nach Annapolis und einem Besuch der "US Naval Academy". Sehr beeindruckende Anlage in Kombination mit einer interessanten Führung, brachte ein wenig mehr Hintergrundinformationen zur Navy Ausbildung junger Amerikaner. Annapolis ist seit der Gründerzeit bekannt und die Geschichte lebt hier weiter. Sehr schöne alte, denkmalgeschütze Häuser, jedes mit einer eigenen Geschichte. Und nicht zu letzt auch das kleine feine Regierungsgebäude des Staates Maryland und seiner historischen bedeutung. Hier wurde die Unabhängigkeitserklärung unterschrieben und der erste Präsident der Verinigten Staaten, George Washington, wird hier sehr in Ehren gehalten.


Fazit

Washington ist eine sehr gepflegte Stadt und es gibt eine Menge zu sehen - alleine im "Air und Space"-Museum kann man (auch mit den Kids) einen Tag verbringen. Sehr beeindruckend der Besuch des Capitols mit einem Blick in einen der beiden Versammlungsräume des Senats bzw. Congress (Extrakosten). Aber dann ist man für einen kurzen Moment im Zentrum der westlichen Welt. Beeindruckend die "Rotunda" mit einer atemberaubenden Kuppel, Gemälden und Marmorfiguren wichtiger US-Persönlichkeiten und Präsidenten. Sicherheitsvorkehrungen auch hier wie überall in den Museen und Attraktionen, aber weder störend noch extrem zeitaufwändig.


Wenn in den USA, sollte man versuchen, Washington zu besuchen. jede Menge zu sehen und lohnenswert.

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