Lanzarote - Welt aus Feuerbergen

Von Ina Schmidt |18.01.2018

Wenn Sie von der Insel Lanzarote hören, was kommt Ihnen da in den Sinn ?
100.te Male habe ich schon von der kleinen Vulkaninsel im Atlantik gehört und hab mir persönlich nichts, außer eine Mondlandschaft, also eine schwarze Insel mit weißen Häusern vorgestellt.
Aber Lanzarote ist viel mehr !!
Eine Insel, die voller Gegensätzen ist und die auf den ersten Blick eher öde und karg wirkt, aber auf den zweiten Blick zum Träumen und zu spannenden Besuchen einlädt.

Klein aber OHO

Als viertgrößte der kanarischen Inseln wurde  Lanzarote 1993 von der UNESCO zum Biosphären-Reservat erklärt.

Die kleine Insel mit den meist hellen und feinen Sandstränden ist für Wanderer, Surfer, Familien und Paare die etwas Abwechslung während Ihres Urlaubs brauchen, ein absolutes Eldorado.

Die Beschilderung vor Ort ist hervorragend und die Straßenverhältnisse sind sehr gut. Meine Empfehlung: ein kleiner Mietwagen und einfach mal drauf los fahren und die Geheimnisse der Insel individuell für sich entdecken !    

Was man unbedingt machen sollte:

Man nehme einen Mietwagen und fährt einfach mal drauf los...
(Die Beschilderung auf der Insel und die Straßen sind wirklich sehr gut !!!)

Blaya Blanca
ein schönes kleines Hafenstädtchen mit vielen kleinen Tapas Bars und Cafes laden zum Verweilen ein. Entgegen aller anderen kleinen Küstenorte hat Playa Blanca keinen langen Strand. Lediglich der angeschüttete Papagayo Strand (Zugang nur gegen Zahlung!!) bietet Platz zum Baden und ausruhen.
Übrigens: wer mal nach Fuerteventura möchte, kann von hier aus mit der Fähre rüber fahren !

Cesar Manrique      
Dem bekanntesten Inselbewohner und Künstler - Cesar Manrique - kann man auf der Insel nicht entkommen. Durch ihn ist kaum ein Hotel auf Lanzarote höher als eine Palme. Auf seine ganz besondere vielfältige Art, hat er das Inselbild geprägt. Überall findet man Skulpturen in Kreisverkehren oder Aussichtsplattformen.   Ein sehr schöner Ort ist allerdings sein kleines Wohnhaus, in welchem er die Natur der Insel und die Kunst der Moderne auf eine Art und Weise verbunden hat.

Die "Jameos del Aqua" 
ein interessantes Höhlenkonstruckt mit vielen kleinen Albino-Krebsen - die dort ihrem natürlichen Lebensraum mit Touristen teilen.
Ab und an wird die Höhlein einen Konzertsaal verwandelt in dem man unter der Erde die atemberaubende Akustik auf sich wirken lassen kann.  Ebenfalls findet man hier noch ein Museum, welches die Inselgeschichte und auch die verherenden Vulkanausbrüche näherbringt.       

Sonntags ist Markt in Teguise
Buntes Treiben entfaltet sich an jedem Sonntag in der kleinen Stadt Teguise, wenn man auf dem Markt leckeres frisches Obst, Fleisch und Fisch bekommt.
In den kleinen Cafes und Tapas Bars spielen junge Leute Musik, singen und tanzen. 
Dabei einen leckeren Cafe con Leche und man vergisst einen Moment, dass man mitten in der Stadt umringt von Menschen ist.

Mirador del Rio
Ein Aussichtspunkt gut 475 m über dem Meer - ganz hoch im Norden der Insel.
Cesar Manrique hat sich auch hier verwirklicht und Beton, Glas und Natur perfekt in Einklang gebracht. HIer kann man gut verweilen und seinen Blick über die Felsklippenentlang der Steilküste auf den "Rio" (span. Fluss) eine gut 2 km breite Meerenge zwischen der vorgelagerten Insel La Graciosa und Lanzarote schweifen lassen.

Timanfaya    
Gelb, blau und rot schimmernde Berge und Lavafelder wohin das Auge reicht. Hier sind wir im Timanfaya Nationalpark.
Die Hauptstation des Timanfaya liegt oberhalb (gut mit dem Auto erreichbar). Dort zu finden, ein kleines aber feines Bistro (hier wird über der einfachen Hitze aus dem Boden leckeres Hühnchen gegrillt) und natürlich das ein oder andere, was die Natur zu bieten hat. Es ist schon ein irres Schaupiel, wenn die Mitarbeiten einen Eimer voll Wasser in ein Loch im Boden gießen urplötzlich heiße Fontäne aus dem Boden schießt oder wenn Strohballen einfach in ein Loch knapp unter der Erdoberfläche einfach zu brennen anfangen, weil es dort immer noch so enorm heiß im Boden ist.

Entlang der Promenade in Playa de los Pocillos
ein Spaziergang entlang der Playa de los Pocillos bis nach Arrecife ist schön und gleichzeitig entspannend. Ein Highlight auf der Strecke ist der Halt am Flughafen.
Hier kann man Flugzeuge fast anfassen, wenn sie einem direkt über die Köpfe hinweg fliegen.


Fazit

Landschaftlicher und kulturell ist die Insel unheimlich vielfältig. Sportbegeisterte, Aktivurlauber und Ruhesuchende kommen voll und Ganz auf Ihre Kosten.


Ich freue mich, auf Ihren Besuch !
Herzliche Grüße und bis bald, Ina Schmidt

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