Andalusien - zwischen Strand und Stierkampfarena

Von Ina Schmidt |08.08.2016

Von der Küste der Sonne zur Küste des Lichts...

Per Direktflug ging es erst einmal nach Malaga... durch Änderung unserer Flugzeit sind wir leider erst am späten Abend angekommen.
Schnell und unkompliziert haben wir unseren Mietwagen entgegengenommen und sind in ein "Übergangshotel" in der Nähe von Torremolinos gedüst. (Hotel Playaballena).
Am nächsten Tag sind wir nach einem ausgiebigem Frühstück entlang der Küste -  vorbei an traumhaften Sandstränden im Süden, am Surfer-Paradies Tarifa und einen Blick erhaschend auf Gibraltar zu unserem eigentlichen Ziel - Novo Sancti Petri - gefahren (Fahrzeit etwa 2 Stunden 30 Minuten). Allein die Fahrt war atemberaubend !!!     Wir haben uns für weitere 8 Tage im im Hipotel Playa la Barrosa eingebucht.   Der Ort ist recht klein und hatte nur eine kleine Einkaufmeile mit ein paar Geschäften und Cafés. Hier kann man nach einem ausgiebigen Abendessen den Abend schön ausklingen lassen. Was uns aber eigentlich hierher verschlagen hat, die Lage des Hotels ist wirklich bestechend :-) Nur durch den Dünengürtel getrennt, liegt es direkt am ca. 8 KM langen feinsandigen Strand (Playa la Barrosa).   Meiner Meinung nach, einer der schönsten Strände der Welt !     Das Hotel ist fast unauffällig und ganz im klassischen Stil gehalten, die Zimmer sind ausreichend groß und das Essen sowie das Personal waren eine echte Wucht !   Kaum hörbar, waren im Übrigen, die baulichen Zimmerveränderungen, die das Hotel während unserer Urlaubszeit vorgenommen hatte. (Umbaumaßnahmen für das neue TUI Konzept – Sensimar)

Zwischen Chillen und Kultur

Natürlich wird im Urlaub nicht nur gechillt und relaxt...  
Ein über den anderen Tag haben wir einen ausgiebigen Strandtag mit Strandspaziergang und Kulturprogramm getauscht.

Jerez - Cadiz - Sevilla   -  Städte die man unbedingt gesehen haben muss !

Jerez stand natürlich auch auf dem Plan – Eine Stadt bekannt durch seine zahlreichen Sherry-Kellereien und mit seiner bekanntesten Sehenswürdigkeit, der Festung Alcázar und der königlich andalusischen Reitschule.   Man kann wunderbar bummeln oder in einer kleinen Bodega leckere Tapas zu sich nehmen...und natürlich darf der Sherry hier nicht fehlen :-)   !

Dann waren wir in Cadiz.   Sie ist die älteste Stadt des Westens und liegt direkt am Meer. All die Kirchen, Kathedralen und das riesige gut erhaltene Stadttor sind faszinierend.   Man kann die Stadt anhand 4 unterschiedlichen Routen erkunden – was man – wenn man ein bisschen über die Geschichte erfahren will – auch tun sollte.
Ganz besonders hat mich allerdings das Erlebnis, „Torre Tavira“ beeindruckt. Der weiße Barockturm mit seinen schönen roten Verzierungen -wirkt völlig unschreinbar, wenn man durch die Altstadt bummelt. Dennoch ragt er seit dem 18. Jahrhundert über die Stadt – was daran liegt, dass er auf deren höchsten Punkt erbaut wurde. Das 45 Meter hohe Bauwerk war offiziell ein Wachturm von Cádiz. Von hier aus konnte man Handelsschiffe und feindlichen Flotten sofort sichten.
Von der Dachterrasse aus hat man einen atemberaubenden Panoramablick auf Cádiz und an klaren Tagen sogar bis nach Marokko.
Im Turm befindet sich aber noch eine ganz besondere Attraktion, die Camera obscura.  
In einem schwarzen Raum projiziert eine drehbare Kamera eine 360° Stadtansicht auf eine sich ebenfalls drehbare Leinwand… so erhascht man ab und zu einen Blick auf „Mama“ die ihre Wäsche aufhängt oder die vielen kleinen " Ninos“ die in den Straßen Fußball spielen. 

… und auch in Sevilla waren wir…  

Hier – in der Stadt am Guadalquivir - befindet sich die größte Stierkampfarena Spaniens (Plaza de Toros). Es ist beeindruckend und gleichzeitig ein leicht beklemmendes Gefühl – wenn man durch die Gänge der Arena läuft. Hier jubeln und toben bis zu 14000 Menschen, wenn sich die Torreros mit den Stieren anlegen. Die zahlreichen kleinen Innenhöfe der Paradores (Herrenhäuser) – mit bunten Kacheln geschmückt und ihren großen schattenspendenden Bäumen – sind beeindruckend.  
Der Plaza de Espana – geziert von zahlreichen bunten Kachelbildern – lädt uns zum Verweilen ein. Ebenfalls schön anzusehen, die Kathedrale und Giralda – ein ehemaliges Minarett von Christen erbaut ist heute der Glockenturm der Kathedrale. Ein Blick ins Innere der Kathedrale lohnt sich wirklich!!!  Die königlichen Paläste, im Barrio Santa Cruz (Stadtviertel) laden dazu ein, die Zeit zu vergessen und sich ungestört von Mopeds und Autos durch die weißen Gässchen treiben zu lassen.
Überall sind Segel zwischen die kleinen Gassen gespannt, damit die sommerliche Mittagshitze einigermaßen auszuhalten ist.

Die Stadt ist grandios und sieht mich sicherlich noch einmal, denn ein einziger Tag reicht wahrlich nicht aus, um die ganzen Sehenswürdigkeiten, die Sevilla zu bieten hat zu entdecken.  


Fazit

Feuer und Flamme - brennende Herzen - ganz im Stil des Flamencos... So würde ich meinen Eindruck von Andalusien bezeichnen. Traumhafte Strände und faszinierende Städte... es war so unbeschreiblich schön !


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