Jordanien & Israel – Eine Reise voller Kontraste, Geschichte und unvergesslicher Eindrücke
Von Jana Niehus |28.04.2026
Nach circa fünf Stunden Flug landeten wir in Amman und übernachteten im Hilton. Bereits aus dem Flugzeug waren wir von der besonderen Vegetation beeindruckt, die es in Jordanien gibt – Ton in Ton, eine Mischung aus Gelb, Braun und Rot. Die Hauptstadt Jordaniens zeigt viele Gesichter: Auf der einen Seite eher schlicht und ursprünglich, auf der anderen Seite eine hochmoderne Stadt mit lebendigem Nachtleben.
Am nächsten Tag stand das eigentliche Highlight Jordaniens auf dem Programm: Petra, die berühmte Felsenstadt. Sie ist bis heute noch nicht vollständig erforscht, doch das, was bereits freigelegt wurde, ist beeindruckend und faszinierend. Die Wasserversorgung, der Straßenbelag, von dem sich manche Städte heute noch eine Scheibe abschneiden könnten, und die Architektur, die bereits vor über 2000 Jahren entstand, machen Petra zu Recht zu einem der sieben neuen Weltwunder. Für diese Sehenswürdigkeit sollte man sich unbedingt einen ganzen, wenn nicht sogar zwei Tage Zeit nehmen.
Nach diesem überwältigenden Eindruck ging es direkt weiter in die Wüste nach Wadi Rum. Schon unterwegs begegneten uns Kamele, Schafherden und kleine Beduinensiedlungen. Unser Halt, das Rum Oasis Luxury Camp, war ein kleines Zeltlager mitten in der Wüste – mit einem Ausblick zum Verlieben, besonders unter dem beeindruckenden Sternenhimmel. Am nächsten Morgen erkundeten wir die Wüste mit Jeeps und besuchten ein ursprüngliches Beduinencamp.
Der nächste Halt war Aqaba am Roten Meer, wo Jordanien, Israel, Ägypten und Saudi-Arabien aufeinandertreffen. Unser Hotel, das Mövenpick, verfügte über einen eigenen Strand und mehrere Poolanlagen – eines der schönsten Hotels der Reise. Von dort aus überquerten wir am nächsten Tag die Grenze nach Israel.
Auf dem Weg zur nächsten Etappe besuchten wir Masada und machten einen kurzen Halt am Toten Meer. In den letzten Jahren hat sich das Tote Meer fast halbiert – das Wasser geht immer weiter zurück und das Baden wird zunehmend schwieriger. Dennoch fanden wir einen schönen Strand und genossen das entspannende Schweben im stark salzhaltigen Wasser.
Für den restlichen Aufenthalt übernachteten wir in Netanya im Residence Hotel. Von dort aus besichtigten wir Jerusalem mit der Klagemauer und der Grabeskirche. Besonders bewegend war der Besuch der nationalen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Auch Israels Hauptstadt Tel Aviv durfte nicht fehlen – inklusive der Altstadt Jaffa und anschließendem Baden im Mittelmeer bei Herzliya.
Am letzten Tag fuhren wir noch durch Haifa bis nach Akko, wo wir in einem Restaurant von Drusen gegessen haben.
Fazit
Insgesamt war es eine sehr interessante und eindrucksvolle Reise mit viel Potenzial nach oben, wenn man mehr Zeit als nur eine Woche investiert. Für mich wird es definitiv nicht das letzte Mal gewesen sein!
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