Stippvisite in den Süden Marokkos

Von Gabriele Franke |24.11.2016

Ideale Temperaturen im November

Der Süden Marokkos absolut faszinierend, keine 200 km trennen die Sahara vom Hohen Atlas.   Zugegeben, die Anreise ist zeitaufwendig, aber das Ziel ist jede Mühe wert.  Zuerst geht es nach     Casablanca, nach 2,5 Stunden Aufenthalt, endlich der Weiterflug mit dem Propellerflugzeug nach    Errachidia. Das Abenteuer beginnt, die Koffer fein säuberlich auf dem Rollfeld aufgereiht bei Ankunft, denn das Flughafengebäude wäre viel zu klein. Ca. 1 Stunde Transferzeit zum  Xaluca Hotel in Erfoud.    Am nächsten Morgen Fahrt mit dem Geländewagen über die Pisten der Rallye Paris – Dakar,    weiter zur Dünenlandschaft von Erg Chebbi, ( ca.40km) den größten Dünen Marokkos mit einer Höhe    von 150 m. Der Erg ist ca. 22km lang von Nord nach Süd und 5km breit von Ost nach West.    Besuchen sie die Minen von Mìfis und das Dorf Khamliya. Lauschen sie der Gnawa Musik, die     ursprünglich aus Kenia kommt, aber in Marokko jedes Jahr auf einem Festival in Essaouira gefeiert    wird. Fahrt mit dem Jeep zur Oase Tisserdmin. Besuch einer Nomadenfamilie, Pfefferminztee    im Zelt genießen.     Kurzer Ritt auf Kamelen zum Biwak in den bekannten Dünen von Merzouga. Es erstaunte mich,    dass unsere Zelte ein eigenes, wenn auch einfaches Bad und WC hatten. Soviel  Luxus hatten    wir garnicht erwartet.  Sonnenuntergang und Sonnenaufgang ein unvergessliches Erlebnis in absoluter Stille. Und ein Sternenhimmel …

Die zwei Schluchten

 Nach dem Frühstück Abfahrt Richtung Dades Schlucht. Die Schlucht mit ihrem Farbenspiel  im Wechsel der Sonneneinstrahlung ist ein besonderes Erlebnis. Sie gehört zu den großartigsten Landschaften im Süden des Landes. Das satte Grün wirkt unwirklich vor dem roten Hintergrund der seltsamen Felsformationen und schroffen Gebirgsspitzen. Weiterfahrt nach Tinghir. Am Ortsausgang   zieht sich die wildromantische Todra  Schlucht 15km Richtung Norden. Wie ein Alpenpass schlängelt sich die Straße gemächlich durchs grüne Tal bis auf 2709m Höhe. Die Schlucht zählt zu den Höhepunkten in Südmarokko. Die grünen Oasen entlang des Flusses sind äußerst eindrucksvoll, vor den senkrechten Felswänden. Auch ein Paradies für Kletterer.  Wieder unterwegs auf dem Rückweg nach Erfoud, Aufenthalt in der ehemaligen Karawanenstadt Rissani mit großen Souks und der ehemaligen befestigten Siedlung. Wer noch einen Esel oder eine Ziege braucht, kann das Tier hier erwerben, natürlich wie alles zum Spezialpreis.  

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