13 Tage. 3 Kontinente..immer nach Osten
Von Mark Thaler |11.08.2025
Fünf Städte, drei Kontinente – Eine Weltreise in zwölf Tagen
Ulaanbaatar
Tag 1 – 12 Stunden in Ulaanbaatar, Mongolei
Nach der Landung in Ulaanbaatar am frühen Morgen bleibt nicht viel Zeit – nur ein halber Tag, bevor es weiter nach Südkorea geht. Dennoch gelingt ein kurzer, intensiver Einblick in diese faszinierende Hauptstadt...und das bei -18 Grad.
Zuerst geht es zum Sukhbaatar-Platz, dem Herz der Stadt, wo moderne Regierungsgebäude und Statuen an die kommunistische Vergangenheit erinnern. Gleich daneben besuche ich das Nationale Historische Museum, um wenigstens einen Eindruck von der langen Geschichte der Mongolen und natürlich von Dschingis Khan zu bekommen.
Ein kurzer Abstecher zum Gandantegchinlen-Kloster zeigt mir die spirituelle Seite der Stadt – Mönche in roten Roben, goldene Statuen und flatternde Gebetsfahnen.
Zum Mittag probiere ich in einem lokalen Restaurant Buuz (gedämpfte Teigtaschen) . Dann heißt es auch schon wieder: ab zum Flughafen. Nur 12 Stunden, aber ein faszinierender Auftakt zur Reise.
Seoul
Tag 1 - 4 – Seoul, Südkorea
Am Abend lande ich in Seoul, wo mich das Lichtermeer der Metropole empfängt. Ich checke in meinem Hotel in Myeondong ein, wo das Leben auch spät nachts noch pulsiert.
Der nächste Tag steht im Zeichen der Geschichte: Ich besichtige den Gyeongbokgung-Palast. Danach zieht es mich in das hippe Viertel Insadong, voller Kunstläden, Teehäuser und moderner Galerien.
Seoul ist auch kulinarisch ein Abenteuer: Streetfood am Gwangjang-Markt, koreanisches BBQ mit Freunden, und natürlich Kimchi in allen Variationen. Eine Überraschung war für mich aber dann doch, dass ich die beste Pizza meines Lebens in einer kleinen Pizzeria gefunden habe...einfach nur perfekt.
Seoul...eine Stadt, die Tradition und Zukunft auf eindrucksvolle Weise verbindet.
Sydney
Tag 4–7 – Sydney, Australien
Nach einem langen Nachtflug lande ich morgens in Sydney. Ich starte mit einem Spaziergang rund um den Circular Quay, mit Blick auf das weltberühmte Opera House und die Harbour Bridge.
Abends gibt es dann leckeren Fisch im Darling Harbour, mit Blick aufs Wasser.
Sydney ist bunt, freundlich und hat diese einzigartige Mischung aus Natur und Großstadt- obwohl ich am Anfang beim Hype über Sydney skeptisch war..ich würde nochmal wieder kommen.
Auckland
Tag 7–9 – Auckland, Neuseeland
In Auckland angekommen, ist das Tempo merklich ruhiger. Ich starte mit einem Spaziergang durch die Innenstadt und leider auch alles voller Baustellen.
Auckland ist grün, gelassen und bietet viel Natur direkt vor der Tür – eine willkommene Verschnaufpause auf dieser intensiven Reise und mit einer Vielzahl an guten asisatischen Restaurants. Jetzt bin ich auch genau 12 Stunden vor unserer europäischen Zeit.
Montevideo
Tag 9–12 – Montevideo, Uruguay
Ein langer Nachtflug Flug bringt mich nach Südamerika. In Montevideo empfängt mich entspannte Atmosphäre und Meeresluft. Nach diesem Nachtflug bin ich auf einmal 4 Stunden hinter der europäischen Zeit..langsam wird es etwas "konfus".
Ich verbringe viel Zeit an der Rambla, der kilometerlangen Promenade entlang des Rio de la Plata – besonders abends ein beliebter Treffpunkt für Einheimische mit Thermoskanne und Matebecher. Die Strände sind super und laden ein, einfach mal sitzen zu bleiben und die ganzen Eindrücke dieser Reise zu verarbeiten.
Ein Besuch im Mercado del Puerto, wo ich ein uruguayisches Asado genieße.
Montevideo wirkt fast europäisch, mit südamerikanischem Flair.
Montevideo gilt auch gerne als die "langweilige" Schwester Buenos Aires, aber nicht weniger charmant – ein entspannter Abschluss der Reise bei mehr als 30 Grad. Zum Abschied gab es dann noch einen fiesen Sonnenbrand.
Fazit
Fazit: Zwölf Tage, fünf Städte, 3 Kontinente – jede Station ein neues Kapitel, jede Stadt ein eigener Rhythmus. Von der klirrenden Kälte Ulaanbaatars über das Tempo Seouls, das Strandleben in Sydney, die Naturverbundenheit Aucklands bis zur Gelassenheit Montevideos – diese Reise war intensiv, vielseitig und unvergesslich. Es war anstrengend..laut...kalt..das Zeitgefühl hat auch gelitten..aber es war auch bunt..ereignisreich und voller gutem Essen. Das alles macht Lust diese Reise nochmal zu machen..am Besten dann immer gen Westen.
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